Samstag, 29. August 2015

Ligastabilität

Die Bundesliga stabilisiert sich
Oben unten wie in der Mitte mit
Immer noch kleinen Überraschungen

Keine große Überraschung ist der Sieg
Der Bayern gegen Leverkusen vielleicht
Nur in der Höhe von 3:0 unerwartet
Der das Spiel auf fast Augenhöhe
Nicht ganz richtig wiedergibt aber
Zweimal Müller und ein Elfer von Robben
Reichen dann doch für den klaren Sieg
Mit Neuer im Tor zumindest ist es so

Das 0:0 von Hoffenheim gegen Darmstadt
Ist Glück für Darmstadt die wie Hoffenheim
Noch sieglos blieben aber zumindest sich
Punkte teilten was so gesehen genug ist

Die Mainzer gewannen gegen eher überforderte
96er aus Hannover auch mit 3:0 die sich nun
Unten stabilisieren wie Mainz in höheren Regionen

Mit viel Glück schlägt Köln noch den HSV 2:1
Nach öder erster Hälfte wurde es aufregender
Mit drei Toren in der 2. Hälfte und einem Elfer
Der HSV nimmt wieder Kurs nach unten
Auch wenn die 12 erstaunlich scheint

Die Augsburger verlieren Zuhause 0:1 gegen
Überraschende Ingolstädter als würde die noch
Gute letzte Saison und nun Europa sie weiter
Ein wenig überfordern im Ligaalltag

Stuttgart bleibt sich treuer als der HSV ist nun
Nach der Niederlage gegen die gute Eintracht
In sagenhafter Höhe von 1:4 wieder Schlusslicht
Vielleicht klappt diese Saison der Abstieg endlich
Während sich die Eintrach mittig stabilisiert

Die anfänglichen Schwankungen werden morgen
Wohl noch weitergehen wenn sich zeigt ob der BVB
Hertha zuhause schläg und Mönchengladbach
An der Weser aus dem Keller kriecht oder Favre
Dort den Zenit langsam überschritt und Bremen
Auf Nichtabstiegsplatz bleibt zumindest
© jens tuengerthal 29.08.15

Lustvirtualität

Von der Lust in der Zeiten der Virtualität
Schreiben die uns Auswahl zumindest
Vorgauckelt macht die reale zum Traum

Geträumt in fernerer Realität halten wir
Uns hinter Bildschirmen auf der Suche
Nach dem erhofften Ideal im Virtuellen

Wir wählen nach Bildern ohne zu riechen
Entscheiden nach ersten nur Eindrücken
Über das ob oder nicht und enden dort

Lust ist ganz real wenn zwei sich berühren
In Taten wie Worten und vermutlich sind es
Die Worte die zum Irrglauben verführen

Jener Illusion wir könnten wählen ohne
Uns nahe zu sein wo doch nur bleibt
Was uns wirklich nahe kommt real

Nur wie real ist dieses Sein noch das
Sich die Begattungspartner virtuell sucht
Oder ist eigentlich alles traumhaft

Auf die Worte reduziert verlieben wir uns
In Geister zumindest unabgelenkt von
Nur um uns schwebenden Körpern

Weiß nicht ob das eine oder andere
Besser ist zum Glück zu kommen
Lebe es einfach voller Lust ahnungslos

Erst im Vollzug zeigt sich was bleibt
Von den erschriebenen Träumen
Manchmal wäre auch weniger mehr

Keine Auswahl haben einfach finden
Um zu nehmen was kommt als sei es das
Einzige wäre der Schlüssel zum Glück

Weiß nur wann ich glücklich bin
Genieße es ganz wie ich kann
Als wäre nie mehr ist es mir genug
© jens tuengerthal 29.08.15

Platzverweis

In Heidenau kesselte die Polizei hundert
Rechte ein und erteilte Platzverweise
Die Nacht verlief folglich friedlich

Fraglich warum nicht gleich so
Fraglich warum es so lang dauerte
Fraglich wann Recht Unrecht wird

Eine Einkesselung ist massiver Zwang
Ein Versammlungsverbot beschränkt
Grundrechte weit ist immer fragwürdig

Fraglich ob Grundrechte gleich gelten
Fraglich ob Mißbrauch Schutz verdient
Fraglich ob ein Verweis zu wenig ist

Es ist gut wenn der Staat seine Ordnung
Selbst verteidigt gegen den rechten Terror
Verfassungsgemäß sind Verbote selten

Fraglich wem das nun oberste Urteil nutzt
Fraglich wem anderes künftig schadete
Fraglich wem der Bürger trauen darf

Wo das Verbot rechtswidrig schon war
Ist aller Zwang daraus es notwendig
Vertrauen stärkt Richtungswechsel nie

Fraglich bleibt was ist uns mehr wert
Fraglich bleibt immer die Freiheit
Fraglich ist nun die Zukunft
© jens tuengerthal 29.08.15

Caféliebe

Das Stammcafé ist eine eigene Liebe
Fast mehr Zeit als im Bett verbringt
Der Flaneur schreibend und staunend
Am Ort seiner Wahl wie nahe liegt also
Sich dort zu verlieben wohl um sich
Beim Wein durch die Nacht in den Morgen
Miteinander treiben zu lassen einfach
Um irgendwann hemmungslos völlig
Abzuheben ineinander verschlungen
Manche Geschichten bleiben traumhaft
Zwischen Worten Gedanken und Taten
Andere sind ein Traum schon während
Wir sie noch fassungslos leben um
Nach wenigen Stunden Schlaf wieder
Am Morgen vorbei zu flanieren als wäre
Noch alles wie immer in anderer Welt
© jens tuengerthal 29.08.15

Fluchthelfersyndrom

Wer Flüchtlingen aus der DDR half
War und ist ein Held in der BRD
Darf sich Fluchthelfer nennen
Oft mit Orden gechmückt
Wer daran sogar noch verdiente
Galt als gewitzt und ehrenhaft
Wer Flüchtlingen aus Syrien hilft
Heißt heute Schlepper und wird
Dafür polizeilich gejagt und bestraft
Schauen wir in die östlichen Provinzen
Fragt sich wer mehr für unser Land tat
Welche Deutschland mehr Ehre brachten
Braucht Deutschland Heidenau wirklich
Aber ein Schlepper ist ein Schwein
Fluchthelfer sind Helden und überhaupt
Flüchtlinge sind nur vertrieben worden
Vertriebene dagegen waren willkommen
Willkommen in Deutschland 2015
© jens tuengerthal 28.08.15

Freitag, 28. August 2015

Statistikzwang

Bis 2050 fehlen rund 20 Millionen Bürger
Den heutigen Status auch nur zu halten
800.000 Flüchtlinge im Jahr sind also
Viel zu wenig dies auszugleichen noch
Werden doch nicht alle bleiben wollen
Können wir kaum jedem eine Heimat bieten
Wir werden immer weniger und sterben aus
Wenn die Idioten in Sachsen weiter helfen
Flüchtlinge noch zu vergraulen geht es
Dort noch schneller ganz sicher
Wozu braucht es Menschen in Sachsen
Denkt kritisch der Beobachter sodann
Wenn sie sind wie in Heidenau ist es
Kein Verlust wohl allein statistisch
Sterben wir so immer schneller aus
Wer deutsche Kultur erhalten will muss
Sie den Einwanderern nahe bringen wie
Schmackhaft machen für die Zukunft
Fraglich nur ob es alle Deutschen noch
Merken bevor sie ausgestorben sind
© jens tuengerthal 28.08.15

Vetriebenenflüchtling

Lobo brachte es auf den Punkt
Ganz schlicht nannte er Flüchtlinge
Doch lieber Vertriebene was
CSU Vertreter zutiefst empörte
Es könnten doch nicht Vertriebene
Also Deutsche auf der Flucht
Die aus der Heimat vertrieben wurden
Mit nur Flüchtlingen verglichen werden
Die nur aus ihrer Heimat vertrieben wurden
Ohne je Deutsche zu sein meinte er wohl
Sagte es aber nicht und so blieb unklar
Warum ein Mensch weniger wert sein soll
Deutlich aber wurde warum die CSU
In biernebeliger bayerischer Umnachtung
Als geistige Brandstifterin gilt unweit nur
Von Pegida und AfD die noch befeuern
Den Flächenbrand im Land statt endlich
Mit dem Löschen zu beginnen denn noch
Verbietet sich jede Unterscheidung doch
Zwischen Menschen nach dem Grundgesetz
Jeder Flüchtling ist ein Vertriebener
Wer unterscheidet logisch ein Rassist
© jens tuengerthal 28.08.15

Brandstifterbiederland

Brandstifter verbrennen eines für das andere
Wer sein Land in Brand steckt damit alles
So bleibt wie es schon lange nicht mehr ist
Leidet am Mangel des Verstandes so sehr
Wie an fehlender Weitsicht ist schlicht dumm
Dümmer nur ist wer ihn gewähren lässt
Wissen könnte aber die Biedermänner keine
Brandstifter nennt sondern Asylkritiker wie
Die Terroristen vielleicht Rechtsradikal
Diese riskieren den Flächenbrand wieder
Im deutschen Biederland der nie gelöscht
In den Herzen voller Mißgunst vor allem
Im sich benachteiligt fühlenden Osten
Ob es am Sachsen am Ende lag das nun
Auch in Niedersachsen Brandsätze flogen
Kann dahinstehen der Terror ist organisiert
Taucht überall wieder auf und das Land muss
Darum kämpfen sich von Brandstiftern
Wieder zu befreien sie zu schlagen
Wer Brände stiftet und den Krieg sucht
Soll ihn bekommen es ist höchste Zeit
Krieg allen Nazis diese Terroristen haben
Nichts in unserem freien Land verloren
Wie dankbar können wir den Flüchtlingen sein
Dass sie uns die hässliche Fratze offenbarten
Die im Schatten des Landes vegitierte
Nur wer gegen den Terror mutig aufsteht
Verdient es in Frieden zu leben
© jens tuengerthal 28.08.15

Versammlungsverbotsverbot

Ein Sieg für die Freiheit ist die Aufhebung
Des Versammlungsverbots in Heidenau
Fraglich nur ob diese in Sachsen überlebt
© jens tuengerthal 28.08.15

Liebesatem

Möchte solang ich noch
Atme immer deinen Atem
Nah meinem spüren
Erwachend wie einschlafend
Geteilter Windhauch
Friedlich in der Nacht
Erwachend wieder am Morgen
Deine Lust um mich wie
Meine Lust in dir immer
Weiter sich ausbreiten
Fühlen voll Leidenschaft
Bis wir ein Meer sind
In Wogen am Strand
Der geteilten Erinnerung
Selig Zug um Zug voneinander
© jens tuengerthal 28.08.15

Schlepperrettung

Wer die Grenzen verstärkt erhöht
Die Gewinne der Schlepper nur
Ändert nichts an Fluchtursachen
© jens tuengerthal 28.08.15

Festnotstand

Die Flüchtlinge in Heidenau sollten
Mit einem Fest begrüßt werden doch
Die Polizei ruft den Notstand dort aus

Sie sehen sich nicht in der Lage dies
Fest der Nazigegner zu sichern gegen
Eine angekündigte Nazidemonstration

Damit wird offensichtlich Sachsen hat
Ein Problem der inneren Sicherheit
Das in Deutschland nicht tolerabel ist

Nun muss endlich gegen Terroristen
Vom Bund für Sicherheit gesorgt werden
Sonst kapituliert der Staat an diesem Ort
© jens tuengerthal 27.08.15

Donnerstag, 27. August 2015

Griechenchaos

Die Griechen stehen vor Neuwahlen
Die Regierung Tsipras ist gescheitert
Warum sie nun auf die Mehrheit hofft
© jens tuengerthal 27.08.15

Leichenlaster

Während in Wien noch konferiert wird
Beim Wiener Westbalkan Kongress kam
Der Laster voller Leichen ungelegen
© jens tuengerthal 27.08.15

Liebeslogik

Menschen sind einfach zu verschieden
Gründe eine Liebe zu verhindern finden
Sich immer leichter als an ihr festzuhalten

Wer doch eine fand sollte darum lieber nicht
So schnell aufgeben was ist weil viel mehr
Nie wird weil so vieles nicht sein kann

Liebe will logisch geteilt werden und nur
Wo es daran mangelt brauchen wir nicht
Weiter miteinander Lösungen zu suchen

Es ändert sich in der Liebe nichts beim nur
Wechsel der Partner wenn wir gleich bleiben
Warum wir uns auch das eher sparen können

Worauf es ankommt scheint sehr wenig wenn
Wir betrachten was Glück zusammen ausmacht
Hindernisse beseitigen ist mehr als alles Neue

Die Logik der Liebe besteht mehr im Halten
Als im Gewinnen nur manche merken es erst
Wenn sie bereits alles zu oft verloren haben
© jens tuengerthal 27.08.15

Westbalkanisch

Aus dem Balkan fliehen viele die hier
Asyl suchen noch auch wenn es doch
Zuhause schon sicherer scheint

Darüber wie dies gelöst werden kann
Konferieren die Minister zu Wien der
Geburtsstädte balkanischer Probleme

Oder sind Wien und das ehemalige
KuKasien mehr Lösung als es heute
Diplomaten rational möglich scheint

Völker wandern wenn sie sich andernorts
Besser aufgehoben fühlen nie aus Spaß
Flüchten wenn sie um ihr Leben fürchten

Früher zogen manche derer die heute
Flüchten im Wagen noch durch KuKasien
Heute soll jeder seinen Platz haben

Der Norden hat zu wenig Kinder stirbt aus
Der Süden zu viele die darum schon sterben
Ein Austausch klingt da logisch vernünftig

Damit einhergehende Reibung wie Verluste
Müssen wir noch ein wenig ertragen dann
Wird alles neu gemischt sein irgendwann

Das Problem ist älter als der 1. Weltkrieg
Hat diesen mitausgelöst und ist bis heute
Nicht anders lösbar als in Europa

Um so mehr wir den Balkan integrieren
Desto sicherer wird er für alle dort
Je weniger werden noch fliehen wollen

Es gibt keine einfache billige Lösung
Österreich wird dafür zahlen müssen
Wie seine Teile und Verbündeten alle

Aber wie lösbar erscheint es verglichen
Mit den Problemen in Syrien gar mit IS
Stellen wir uns lieber nicht so an

Wer dafür Mauern bauen wieder will
Hat Europa nicht verstanden sollte wohl
Lieber sich andernorts binden anstatt
© jens tuengerthal 27.08.15

Traumziel

Den Traum von Liebe leben als sei
Wirklichkeit was doch nur Traum ist
Bleibt Ziel und ist bloß traumhaft
© jens tuengerthal 27.08.15

Mittwoch, 26. August 2015

Fehlreaktion

Der Innenminister will das Asylrecht
Verschärfen und gibt damit Terroristen
Indirekt recht was immer falsch ist
© jens tuengerthal 26.08.15

DMVerlässlichkeit

DM Drogeriemarkt kümmert sich um
Seine Kunden und führt betrügerische
Lieferanten peinlich vor das ist gut so
© jens tuengerthal 26.08,15

Staatsbesucherin

Merkel hat Heidenau als Kanzlerin besucht
Präsenz gezeigt und Unwillen gegenüber
Der grölenden Menge mehr war nicht

Mehr ist nicht von ihr zu erwarten
Während es im Land weiter brennt
Ist nun dringend mehr nötig

Dies ist ein Krieg gegen das Grundgesetz
Wir werden ihn nur gewinnen können
Wenn wir die Täter Terroristen nennen
© jens tuengerthal 26.08.15

Wertedemokratie

Können die Werte der Demokratie zugleich
Gegenstand ihrer Abstimmungen sein oder
Braucht es feste Fundamente für Freiheit
© jens tuengerthal 26.08.15

Empörungswert

Was ist eine Empörung noch wert
Wenn sie nur empört bleibt gegenüber
Rechtem Terror ohne ihn so zu nennen
© jens tuengerthal 26.08.15

Terrorortsliste

Heidenau und Parchim sind nur zwei von
Über 150 Terroranschlägen hier die weiter
Wächst solange wir sie nicht so nennen
© jens tuengerthal 26.08.15

Dunkeldeutschland

Gauck warnte vor Dunkeldeutschland
Was den Terror noch nicht so nennt
Aber zumindest nett Mitgefühl zeigte
© jens tuengerthal 26.08.15

Liebesbescheidenheit

Einfach ankommen um da zu sein
Ist alles was Liebe sucht sollte doch
Eigentlich ganz einfach sein theoretisch
© jens tuengerthal 25.08.15

Dienstag, 25. August 2015

SPDTerror

Die SPD sieht sich Terror ausgesetzt
Nach Worten von Gabriel in Heidenau
Hoffentlich behandelt sie ihn endlich so
© jens tuengerthal 25.08.15

Merkeltrieb

Kanzlerin Merkel lässt sich ungern treiben
Nun ließ sie sich nach Heidenau doch noch
Treiben um mehr als Schweigen zu zeigen
© jens tuengerthal 25.08.15

Staatsohnmacht

Alle Macht im Staat geht vom Volk aus
Ausübung der Macht heißt Souveränität
Wirklich souverän ist wer das Geld hat

Wer sich angesichts dessen ohnmächtig
Eher fühlt braucht entweder mehr Geld
Oder mehr innere Souveränität

Staatsmacht heißt die eigenen Grenzen
Sowohl zu bestimmen wie zu verteidigen
Dafür braucht es finanzielle Hoheitsgewalt

Danach gibt es in der EU keine souveränen
Staaten mehr sondern nur den Verbund
Von Staaten ohne nationale Soveränität

Offiziell ist es etwas dazwischen damit
Die Anhänger der Nation nicht traurig
Über den Verlust ihrer Identität wären

Real taumeln unsouveräne Restgebilde
Mit Staatsvölkern ohne Macht dazu herum
Was gut ist angesichts nationaler Geschichte

Die Nation ist nichts nur der Einzelne ist etwas
Die EU als verbeamtete Institution steht dafür
Dass der Verbund bestmöglich funktioniert

Dies ist sowohl postdemokratisch wie auch
Postnational zugleich ohne das wer wüsste
Was es ist außer funktional indentitär

Das unsouveräne Handeln der Souveräne
In Zeiten der Krise zeugt davon wie etwa
Merkels Rückzug statt Repäsentanz

Fraglich nur ob das schlimm ist oder nicht
Eigentlich gut so weil der nur funktionale
Staat weitestgehend ideologiefrei bleibt

Egal was wir dabei empfinden ist es längst
Faktum der europäischen Identität die noch
Eine funktionale ist und relativ gefühllos also

Es gibt Abwehrkämpfe dagegen gerade
Bei ungebildeter oder zurückgeblieber ländlicher
Bevölkerung in Sachsen oder Brandenburg

Nation taugt nur noch als Mannschaft bei
Internationalen Wettberwerben während
Es politisch wie ökonomisch lange tot ist

Wenn es keine Nationen mehr gibt
So wie sich das Nationalisten wünschen
Fragt sich was sie mit Gewalt verteidigen

Real beschleunigt wer Zuwanderung verhindert
Nur das faktische Aussterben wie damit
Den Zusammenbruch der Sozialsysteme

In wessen Interesse also diese Idioten handeln
Wird nicht ersichtlich da was sie vorgeblich
Verteidigen wollen nicht mehr existiert

Was nötig wäre stören und behindern sie
Beschleunigen damit nur den Tod dessen
Was sie so dumm verteidigen wollen

Dumm nur wenn die Staatsmacht dabei
Ohnmächtig zuschaut um der Demokratie
Willen die nur Krücke eigentlich ist

Wenn der Souverän nicht weiß was er tut
Der Vertreter des Souveräns der es aber
Wissen sollte nichts tut wird es düster

Zeit für mehr Licht im Lande erinnern wir
Uns des großen Goethe der einst schrieb
Was von deutscher Nation zu halten ist

Zur Nation zu bilden ihr hofft es Deutsche
Vergebens mahnte der Dichter aus Weimar
Bildet lieber freier zu Menschen euch aus
© jens tuengerthal 25.08.15

Staatsfurcht

Manche fürchten sich weil zu viele kämen
Die Hilfe wollten von ihrem Staat den aber
Nationale Idioten nie repräsentieren mehr
© jens tuengerthal 25.08.15

Glücksachterbahn

Auf der Suche nach dem großen Glück
Leiden wir oft wie in der Achterbahn
Sehnen uns am Höhepunkt stehenzubleiben
© jens tuengerthal 24.08.15

Lustachterbahn

Sexuelle Lust gleicht einer Achterbahn
Wo wir sie ineinander verschlungen teilen
Ankommt nur wer zusammen kommt
© jens tuengerthal 24.08.15

Montag, 24. August 2015

Schweigereinsatz

Als bei Schweigers ein Kabel durchtrennt
Wurde kamen 10 Wagen mit Hubschrauber
Die in Heidenau zugleich fehlten
© jens tuengerthal 24.7.15

Zielerreichung

Die Sachsen benehmen sich ekelhaft
Wenn Flüchtlinge zu ihnen kommen
Darum wollen die verängstigt weg
© jens tuengerthal 24.08.15

Liebesmelodie

Die Melodie der Liebe gleicht dem Cello
Sofern gut gestimmt geht sie direkt vom
Ohr in den Bauch ohne zu verstehen
© jens tuengerthal 24.08.15

Schweigerabatt

Merkel wurde ihr Schweigen übelgenommen
Schweiger hätte besser geschwiegen
So ist nichts mehr oder weniger
© jens tuengerthal 24.08.15

Liebesachterbahn

Die Liebe fährt gern Achterbahn
Zwischen Glück und Verzweiflung
Treibt sie uns um scharfe Kurven
© jens tuengerthal 24.08.15

Merkelspricht

Merkel sprach zu Heidenau noch nicht
Selbst doch dafür gibt es Seiberts erwartbar
Sagte sie nichts was bemerkenswert wäre
© jens tuengerthal 24.03.15

Heidenauboom

Heidenau boomt medial dabei gibt sich
Der Bürgermeister höflich empört
Wofür Gabriel stark mitfühlend bereits lobt
© jens tuengerthal 24.08.15

Achterbahnbörse

Die Börsen fahren gern Achterbahn
Um Gewinne mitzunehmen mehr nicht
Werte sind weniger wichtig als Bewegung
© jens tuengerthal 24.08.15

Borussengegensatz

Neuer Tabellenführer der Bundesliga ist
Borussia Dortmund die letzte Saison noch
Auf dem letzten Platz überwinterten
Immer noch letzter dagegen bleibt
Die Borussia aus Mönchengladbach
Die Mainz unterlagen mit 1:2 während
Dortmund wieder 4:0 spielte gegen
Sich nur defensiv bemühende Neulinge
Aus Ingolstadt womit Borussen nun
Die Tabelle krönen wie schließen
Ganz oben ganz unten Borussia
Noch ist kein Rezept erkennbar wie
Sich dies ändern sollte in der Saison
Der gescheiterte Trainer der Dortmunder
Wird immer heißer dafür in München
Noch gehandelt wo der große Pep
Auf Grenzen stößt mit seiner Zauberei
Die Saison könnte noch erstaunlich
Wohl werden beginnt jedenfalls spannend
© jens tuengerthal 23.08.15

Sonntag, 23. August 2015

Schweigemerkel

Merkel tut was sie am besten kann
Sie schweigt auch zu Heidenau noch
Wo Worte nötig wären bleibt nichts
© jens tuengerthal 23.08.15

Terroristennennung

Täter wie Täter hinter Tätern in Sachsen
Terroristen zu nennen tut not um heraus
Zu finden wie wenig übrig bleibt am Ende
© jens tuengerthal 23.08.15

Rauchzeichen

Gegen Rauch kann sich keiner wehren
Logisch müssen Kinder geschützt werden
Viel stärker als bisher noch toleriert

Verbote können den Schutz sichern
Zugleich rauben Verbote immer Freiheit
Wer entscheidet was wem überwiegt

Wir geben einen Teil unserer Kultur auf
Um der geglaubten Gesundheit wegen
Folgen den Aposteln der Fitness gläubig

Wir gäben alles auf schützten wir nicht
Diejenigen die sich nicht wehren können
Gegen Rauch kann sich keiner wehren

Darf es im Absoluten überhaupt Mittelwege
Je geben oder verbietet sich Relativierung
Gegenüber Freiheit wie Gesundheit

Wer die Freiheit für wichtiger hält
Wird lieber die Gesundheit riskieren
Wer die nicht mehr hat ist ewig unfrei

Dürfen Nichtraucher über Raucher
Entscheiden oder dürften diese je
Nichtraucher zum ertragen  zwingen

Ob es hier am Ende noch eine
Friedenspfeife geben kann scheint
Mehr als fraglich zwischen den Welten
© jens tuengerthal 23.08.15

Sonntagslieben

Den Sonntag lieben um der Ruhe willen
Oder sich Sonntags lieben wider die Ruhe
Gibt der Sonntagsliebe viele Tonlagen
© jens tuengerthal 23.08.15

Wunderliebe

In der Liebe geschehen auch Wunder
Dann wundern wir uns wie das sein kann
Statt zweifach zu genießen was ist
© jens tuengerthal 23.08.15

Heidenauwehr

Wieder wollten Nazi Terroristen in Heidenau
Flüchtlinge sächsisch begrüßen doch standen
Ihnen dreimal mehr entgegen was gut so ist
© jens tuengerthal 23.08.15

Samstag, 22. August 2015

Ligawunder

Kein Wunder ist dass mal wieder
Die Bayern gewonnen haben wie üblich
Auch kein Wunder ist der Bayerndusel
Ein kleines Wunder aber ist wie
Starke Hoffenheimer gingen in Führung
Nach nur neun Sekunden dann wurde
Noch ein Boateng vom Platz gestellt
Aber auch das brachte die Bayern
Nicht aus dem Tritt sie siegten 2:1
Ein Wunder gelang dagen dem HSV
Die den Rückstand gegen Stuttgart
Noch drehten und am Ende 3:2 siegten
Ein kleines Wunder gelang Darmstadt
Die auf Schalke unentschieden erreichten
Ähnliches gilt für Köln die gegen den
Zunächst Favoriten Wolfsburg mit 1:1
Ein unentschieden erzwangen
Die Wölfe leiden wohl unter den steten
Wechselgerüchten weiter während sich
Mitfavorit Leverkusen gelassen mit 1:0
Gegen Hannover durchsetzte kein Wunder
Sowenig wie das 1:1 der Eintracht die
In der 86. noch den Rückstand ausglich
Gegen Augsburg in Frankfurt womit die
Tabelle wenig überrascht außer vielleicht
Der HSV steht nicht ganz unten dafür
Drängeln sich dort gerade Gladbach
Zumindest bis morgen mit Hoffenheim
Sowie den Schwaben vom VfB
© jens tuengerthal 22.08.15

Abenteuersuche

Dich finden um am Ende
Alle Abenteuer zu beenden
Für das eine große vielleicht
Könnte genug sein für ein Leben
Alles ist möglich auf diesem Weg
Dich zu entdecken schon ein Glück
Mehr nicht ist gerade genug wohl
© jens tuengerthal 22.08.16

Andereeine

Die andere entdecken
Damit sie vielleicht
Die eine dann wird
Es keine andere braucht
Klingt traumhaft wenn auch
Zugegeben unrealistisch
Aber was weiß ich schon
Von der einen oder anderen
© jens tuengerthal 22.08.15

Holunderblüte

Wenn der Holunder blüht
Kommt der Sommer
Was uns wohl blüht
Wenn wir uns sehen
Weiß ich nicht
Vielleicht ein Frühling
Am Ende des Sommers
Bevor der Herbst kommt
Alles Glück der Blüte noch
Einmal zu genießen miteinander
Was weiß ich schon
© jens tuengerthal 22.08.15

Schutzwallsehnsucht

Es gab einmal einen antifaschistischen
Schutzwall um Ostelbien nichts ersehnen
Wir heute mehr beim Blick gen Sachsen
© jens tuengerthal 22.8.15

Sommerwind

Du wehst durch mein ganzes Leben
Gleich einem Sommerwind mild und frisch
Doch wie soll ich den Wind je halten
Der verweht wie das Licht der Zeit
Was täten wir nicht uns immer
An seiner frischen Brise zu freuen
Die das Salz auf unserer Haut streichelt
Doch können wir beim Wind nur warten
Wohin er sich wohl wendet auch wenn
Dieser meist von Westen weht
Ist das sogar unklar bei dir
Wenn dich die Worte berühren
Lausche ich weiter dem Wehen
Was beim Wind wohl alles ist
© jens tuengerthal 22.08.15

Traumliebe

Sich in der Nacht lieben wie diese
Um sich im Traum zu umschlingen
Macht fern fühlbar nah auch allein
© jens tuengerthal 22.08.15

Straußwahrheit

Franz Josef Strauß ist lange tot seine
CSU regiert Bayern immer noch es ändert
Sich nichts dort nur wissen wir nun was
© jens tuengerthal 21.08.15

Heidenaugruß

In Heidenau werden 250 Flüchtlingen
Von 1000 Sachsen am Ziel ihrer Flucht
Mit Gewalt begrüßt als Deutscher Gruß
© jens tuengerthal 21.08.15

Freitag, 21. August 2015

Todesdrohnung

Die USA melden mal wieder eine Tötung
Via Drohne wurde Nummer 2 des IS getötet
Ferngesteuerte Hinrichtung bleibt Mord
© jens tuengerthal 21.08.15

Herthawerdert

Hertha BSC ist Tabellenführer nach einem
Mühsamen 1:1 gegen Werder Bremen die
Sich immer stärker zeigten und damit
Zumindest für einen Tag die schon fast
Gewohnten Abstiegsränge verließen
Länger wird wohl auch Herthas Führung
In der Tabelle nicht halten aber damit
Können beide wohl zufrieden sein
Werder verliert auswärts nicht nur
Berlin hat zuhause nicht verloren
Wenn auch mit viel Glück nachdem
Die Bremer zweimal das Aluminium
Nur leidenschaftlich trafen zeigte sich
Was schwach begann hat noch Potential
Den Abstieg zu verhindern für beide
Sein wir gespannt wo die Mannschaften
Nach diesem Spieltagwochenende stehen
Zumindest einmal war Hertha Tabellenführer
Für eine Nacht in Berlin was viel ist
Angesichts Leistung und Aussichten
© jens tuengerthal 21.8.15

Aktenzeicheninkorrekt

Aktenzeichen XY ist kriminelle Reality Show
Die dunkelste Triebe in Zuschauern anspricht
Nun gibt sie sich politisch korrekt gegen Dunkel
© jens tuengerthal 21.08.15

Sehnsuchtsziel

Sehnsucht sucht sich
Im anderen ein reales Ziel
Um traumhaft zu bleiben
© jens tuengerthal 19.08.15

Alles oder nichts

Alles oder nichts sind
Am Ende völlig gleich
Beide hören mit s auf
© jens tuengerthal 19.08.15

Syrizaspaltung

Die griechische Linke spaltet sich
In Tsipras Truppe und ganz links
Damit wissen alle wo die Mitte ist
© jens tuengerthal 21.08.15

Völkerscheuer

Der Scheuer geht den einen auf den Sack
Anderen spricht er aus dem Herzen von
Völkerwanderungsgefahren fabulierend
© jens tuengerthal 20.08.15

Donnerstag, 20. August 2015

Tsipraskalkül

Tsipras trat zurück nachdem er sein
Land in die größte Krise mit brachte
Um eine Mehrheit dafür zu bekommen
© jens tuengerthal 20.08.15

Abschottungswahn

Warum Inselbewohner sich so gern
Abschotten bleibt unklar auch die Briten
Noch mit Schotten bauten lieber Mauern
© jens tuengerthal 20.08.15

Türkenterror

Erdogan verliert endlich die Mehrheit
Will sich in den Terror als Retter flüchten
Seine bezahlten Freunde der IS helfen
© jens tuengerthal 20.08.15

Flüchtlingsflucht

Die Zahl der Flüchtlinge erhöht sich rasend
Noch erreicht sie nicht was noch fehlt
An Zuwanderung gegen die Schrumpfung
© jens tuengerthal 20.08.15

Trumpsturm

Der Milliardär Trump holt Clinton ein
Donald könnte Hillary seiner Ausfälle
Zum Trotz überholen weil nicht korrekt
© jens tuengerthal 20.08.15

Christenaufnahme

Die Slowakei will ihr Flüchtlingskontigent
Bitte christlich haben unklar nur noch was
Die Slowakei in der EU eigentlich verlor
© jens tuengerthal 20.08.15

Politikverlust II

Mit der FDP verlor sich die liberale Idee
Unklar wer nun die Freiheit verteidigt
Die SPD nähert sich der FDP nur prozentual
© jens tuengerthal 20.08.15

Politverlust

Die SPD verliert ihre Größen immer mehr
Größe verlor sie schon zuvor alle koalitionär
Je größer das Gewicht des Vorsitzenden
© jens tuengerthal 20.08.15

Bahraller

Bahr starb und damit der vorletzte
Aus der Zeit als die SPD noch wer war
Bleibt Schmidt und weniger als die FDP
© jens tuengerthal 20.08.15

Mehrmeer

Du am Meer ich in der Stadt
Sehne ich mich noch mehr
Nach dem Meer mit oder ohne
© jens tuengerthal 20.08.15

Mittwoch, 19. August 2015

Schweigerssack

Till Schweiger wurde mal wieder ausfällig
Der CSU General ginge ihm auf den Sack
Ob der gute Zweck Unhöflichkeit heiligt
© jens tuengerthal 19.08.15

Frauenlust

Frauen haben als ganze Wesen Lust
Männer folgen schlichter ihrem Schwanz
Ins Ganze eingreifen wollen ist anmaßend
© jens tuengerthal 19.08.15

Glaubensbanausen

Die Banausen der IS enthaupteten Asaad
Den Archäologen von Palmyra zerstören
Wie Religiöse immer vorige Kulturen
© jens tuengerthal 19.08.15

Islamempörung

Das Abendland empört sich über die
IS Islamisten die Kulturerbe zerstören
Was blieb vom vorchristlichen Erbe hier
© jens tuengerthal 19.08.15

Lustrosa

Flibanserin ist rosa Viagra hellblau
Letzteres stärkt den Schwanz im Stehen
Ersteres erweicht das weibliche Hirn
© jens tuengerthal 19.08.15

Hilfsdreier

Der Bundestag stimmte gegen Linke
Sowie 63 aufRechte der Union für das 3.
Hilfspaket ohne Aussicht außer weiter so
© jens tuengerthal 19.08.15

Meersehnsucht

Am Meer schreiben wir Liebe in den
Sand was das Meer mit den Wellen
Der Sehnsucht wieder verwischt
© jens tuengerthal 19.08.15

Liebesnichts

Die Liebe ist uns gern alles fraglich nur
Woran wir alles spüren oder fühlen wir
Nur alles wenn es fehlt also nicht da ist
© jens tuengerthal 19.08.15

Dienstag, 18. August 2015

Lippenmaß

Manche Frauen sorgen sich schamvoll weil
Ihre Schamlippen nicht der Norm entsprechen
Als wäre das reizvoll normieren sie operativ
© jens tuengerthal 18.08.15

Einwanderungsasyl

Die Deutschen sterben immer schneller aus
Das Sozialsystem bricht folglich zusammen
Zeit südlich Einwanderungsasyl zu erbitten
© jens tuengerthal 18.08.15

Flüchtlingswachstum

Kontinuierlich wie Gewinne der Banken
Wächst die Zahl der Flüchtlinge in Europa
Kleiner wird nur Toleranz und Hilfsbereitschaft
© jens tuengerthal 18.08,15

Probegenuss

Manche probieren sich aus
Andere genießen was ist
Weiß nicht wer glücklicher wird
© jens tuengerthal 18.08.15

Morgengedanke

Ein zärtlicher Gedanke am Morgen
Hätte dich zu gern wachgeküsst
Vielleicht fühlst du es so zumindest
© jens tuengerthal 18.08.15

Schwanzverkürzung

Ein Mann aus Florida wollte den Schwanz
Sich verlängern lassen wovon 2cm blieben
Damit wäre ein Ferrari wohl günstiger
© jens tuengerthal 18.08.15

Montag, 17. August 2015

Schwanzverlängerung

Tragisch tödlich endete Ferrarifahrt
Um Baum und Graben weit verstreut
Die Schwanzverlängerung überlebte sich
© jens tuengerthal.17.08.15

Sucheifer

Eifersucht ist die unnötige Besorgnis
Etwas zu verlieren das ohnehin nicht
Lohnte wo es gehalten werden müsste
© jens tuengerthal 17.08.15

LiebeLustDialektik

Liebe ist bedingungslos wenn einmal da
Lust ist lebendig dialektisch aber meist
Vorspiel der später Liebe also Bedingung
© jens tuengerthal 17.08.15

Halbwert



Halbe Sachen lohnen nie
Warum es gut ist sich einander
Ganz zu geben wo möglich womöglich
© jens tuengerthal 17.8.15

Lustintervalle

Lust tritt in Intervallen auf beim Tier
Wen wundert es da noch beim Mensch
Wenn es in der Regel mäßiger wird
© jens tuengerthal 16.08.15

Griechendreiklang

Merkel macht den Griechen Hoffnung
Auf Spielraum bei der Schuldenfrage
Fraglich ob aus Glaube oder Liebe
© jens tuengerthal 15.08.15

Sonntag, 16. August 2015

BeKloppt

Tuchel dankt nach überragendem
Einstieg dem Vorgänger Klopp
Wäre auch bekloppt wenn nicht
© jens tuengerthal 16.08.15

Wollust

Wollust ist nicht nur wollen der Lust
Sondern auch ihr haben dabei
Manches bleibt Wunschdenken
© jens tuengerthal 16.08.15

Donnerwetter


Schwüler Tag löst sich stundenlang
In Donnerwetter wie Monsunregen auf
Voriger Stirnfluss echot in Regenrinnen
© jens tuengerthal 16.8.15

Wunschdenken

Der Schwarze Abt wird PR Berater
Von Gabriel was himmlisch klingt
Könnte wunshgemäß schlecht enden
© jens tuengerthal 16.8.15

Bundesligawundern

Es geschehen noch Wunder in der
Bundesliga zumindest kleine manchmal
So schob sich durch sein 3:1 in letzter
Sekunde der 1. FC Köln noch vor die
Mitfavoriten Wolfsburg und Leverkusen
Dank besserem Torverhältnis auf Platz 4
Oben regieren ungestört wenig wohl
Verwunderlich der FCB gefolgt vom BVB
Der gestern staunen ließ und Schalke
Die arme Werder an der Weser falteten
Köln nun auf der der 4 und Stuttgart
Der heutige Gegner standesgemäß
Auf Platz 15 im Ländle gilt also weiter
Mir könne allesch auscher Fuschball
Hoffenheim die auch verloren gestern
Teilen sich mit der Eintracht Platz 11
Und die Frankfurter hätten beinahe
In der 87. noch das Wunder des
Unerwarteten Unentschieden
Gegen den Bayernbezwinger geschafft
So zeigt sich der Bunker von Wolfsburg
Ist kaum eine Wolfsschanze wohl
Mancher hat Chancen gegen diese Wölfe
Keinesfalls uneinnehmbar was auch den
Bayern die Angst vorm Pokal nimmt
Wie lange im weiteren wohl dann noch
Ingolstadt Hertha und Wolfsburg auch
Gleiche Punkte haben werden ist so
Fraglich wie ob Favre die Fohlen noch
Rechtzeitig wieder rehabilitieren kann
Der HSV auf 18 soviel am Ende doch
Passt schon gut und zeigte nichts
Was auf mehr hoffen lässt in der Saison
Aber noch tickt die Uhr und Dinos
Sind ja bekanntlich nur in Wirklichkeit
Ausgestorben nie im Fußball bis jetzt
Was interessiert die Liga schon Natur
Außer es erwärmt sich weiter der Planet
Dann werden Bremen und Hamburg
Nur noch venrezianische Domspitzen
Als historische Reminiszenzen bleiben
Nur noch nicht diese Saison relevant
War ja nur Fußball aber der FC soweit
Oben sah lange keiner mehr wer weiß
Ob da nicht doch einer aus der Türkei
Wieder heimkehrt noch in der Saison
© jens tuengerthal 16.8.15

Komplexität

Die Liebe ist zu komplex
Sie mit nur Worten allein
Vollständig zu leben
© jens tuengerthal 16.8.15

Sonnntagsglück

Wieviel Glück liegt in Sonntagen
Oder liegt es eher am Sonntag
Was macht das Glück dann aus

Sonntage sind im Abendland aus
Religösen Gründen Ruhetage an
Die Schöpfungsgeschichte geknüpft

In diesem biblischen Märchen heißt es
Am siebten Tage sollt ihr Ruhen wenn
Dieser Tag auch unterschiedlich gesetzt

Dies weil der erfundene Gott danach
Die Welt in 6 Tagen schuf um dann
Am siebten zu ruhen wir wir infolge

Um sich von den Juden abzugrenzen
Hatte Kaiser Konstantin einst beim
Konzil den Sonntag als heilig bestimmt

Auch die Apostel und vor ihnen feierten
Den Sonntag als Auferstehungstag aber
Noch wie gewohnt nach dem Schabbat

Hier galten auch strenge Gebote
Wie der Besuch der Messe als Pflicht
Erholung in vorgeschriebener Form

Der Sonntag ist der Tag der Sonne
Manchmal scheint sie tatsächlich
Was die Ruhe nicht unbedingt fördert

Der heute siebte Tag der Woche ist
Kulturhistorisch eigentlich der erste
Da die Woche mit dem Sabbat endete

Die frühen Judenchristen gedachten noch
Dem Schabbat während die später nur
Heidenchristen die Auferstehung feierten

Damit war der 1. Tag der Woche der 7.
Das Ende wurde vorverlegt der Anfang
Um einen Tag einfach verschoben

Spannend genug in der Benennung
Wurden damit Sonne und Mond getrennt
Männliches und weibliches Prinzip

Gleiche Schöpfungsgeschichte im etwas
Variierten Gewand grenzt sich ab bleibt
Jedoch im Denken völlig verhaftet

Am Ende sollst du ruhen statt am Anfang
Welch seltsame Haltung zum Leben wird
Hier sichtbar die ins Jenseits verschiebt

Schon Cäsar hatte den Schabbat bei
Reform des Kalenders berücksichtigt
Den Sonntag drum als ersten gezählt

Sonne und Mond kamen hier noch
Direkt hintereinander statt zerrissen
In alte und neue Woche wie jetzt

Doch wie Eitelkeit und Geltungssucht
Die Monate Juli und August zu den je
31 Tagen trieb war es beim Sonntag

Die revolutionäre Abgrenzung die noch
Im praktischen Leben Wurzeln trug
Wählte den ersten Tag ganz bewusst

Während die Institution es umkehrte
Ihn zum Ende und Gipfel benannte
Das Sonnntagsglück Höhepunkt nannte

Ob nun erster oder siebter Tag der
Nach je Aberglauben gezählten Woche
Scheint der Ruhetag ein Kontinuum

Das Glück des Sonntag ist danach
Sich zu erholen um damit natürlich
Die Arbeitskraft wieder herzustellen

Fraglich wäre ob dann Arbeitslose
Jeden Tag Sonntag haben oder logisch nie
Weil sie nichts von sich wiederherstellen

Erster oder siebter immer oder nie
Zeigen uns wie absurd das starre Gerüst
Im Alltag ohne Aberglauben schnell wird

Zu Anfang oder am Ende ruhen mag
Eine Frage der Haltung sein jedoch
Könnte der Zyklus der 7 natürlich sein

Ein Moment der Ruhe und Erholung
Scheint wichtig wärend andere Kulturen
Meditieren oder sich besinnen wird gebetet

Ist der Wunsch nach höherem Beistand
Den sich Gläubige meist aus Todesangst
Zur Welt hinzu erfinden Glück genug

Lassen sich hiesige Menschen lieber
In ein Korsett der Kirche pressen
Statt sich für sich zu besinnen

Braucht die Begrenzung menschlicher Gier
Dieses Schranken der Ausbeutung die
Auf 6 Tage formal alles begrenzt

An vielen Orten muss auch Sonntags
Gearbeitet werden damit es am Montag
Wie gewohnt weiter geht zum Überleben

Sind die am Sonntag arbeiten weniger
Glücklich als andere oder gerade eher
Weil sie für selbe Arbeit mehr bekommen

Das Sonntagsglück heißt heute Freizeit
Die viele gerne mit Aktionen füllen
Zu denen sie wöchentlich nicht kommen

So lange ich denke mochte ich Sonntage
An denen nichts geschah und Zeit blieb
Für sich den Gedanken nachzuhängen

Muss Sonntags nicht machen um etwas
Gemacht zu haben von dem ich dann
Am Montag wem stolz erzählen kann

Wie überhaupt mir mehr Glück immer
Mehr im weniger zu liegen scheint
Einer Tasse Tee einem Buch und Ruhe

Gottesdienste von Göttern die ich nicht
Kenne besuche ich logisch nicht dennoch
Schätze ich Traditionen als Orientierung sehr

Wie glücklich macht der Sonntag weiterhin
Weil wir ihn als solchen setzen und nicht
Vorgesetzt bekommen institutionell

Es könnte einerseits von mir aus jeder
Beliebige Tag Sonntag sein etwa auch
Der Mittwoch als halber Weg schon

Andererseits ist die erzwungene Ruhe
Eine besondere die einen Wert hat
Weil sie Ablenkung teils verhindert

Mitten in Berlin kann ich jeden Tag
Wann ich gerade will etwas einkaufen
Irgendwer hat irgendwo immer offen

Die Großstadt schläft nie und nur für
Wenige Stunden ruhen ratternde Bahnen
Dafür rütteln dann Nachtbusse durch Berlin

Die Clubs schließen wenn Bäcker längst
Gebacken ihre Läden wieder öffnen
Durchgetanzt frühstückt mit ausgeschlafen

Dennoch ist der Sonntag ein wenig doch
Noch verzögert als Reminiszenz an eine
Untergegangene Zeit vor unserer Zeit

Sollte das Wort zum Glück am Sonntag
Sein machen wir was oder gerade nicht
Führt immer weniger nicht zum Tod

Wenn weniger aber doch mehr wäre
Fragt sich was sich reduziert was nicht
Was zum Glück uns übrig bliebe

Die Vielfalt der Großstadt die manchen
Neuankömmling sogleich erschlägt findet
Orientierung in der Ignoranz des übrigen

Wir tun als wäre nichts sonst
Alles im übrigen normal ruhig
Vergnügen uns nach je Gusto

Wo der Sonntag eher der Unterhaltung
Dient wird diese als Erholung definiert
Ruhe hat weniger Wert als Bewegung

Vielleicht gleicht darum der Sonntag
Für schlichte Geister auch eher dem
All inklusive Urlaub den sie sich buchen

Sie wollen bewegt werden um nicht
Über das Nichts in sich in Unruhe noch
Zu geraten und nennen es Entspannung

So scheint das Sonnntagsglück so
Unterschiedlich wie wir alle in unserer je
Neigung es nach unsrer Art zu genießen

Jenseits aller Zwangswirkung motorischer
Exzesse geistig wenig zufriedener Wesen
Scheint Bewegung auch ein Glück an sich

Was immer wem nun das Sonnntagsglück
In unterschiedlicher Neigung ist wie gut
Es für sich nach seiner Fasson zu pflegen
© jens tuengerthal 16.08.15