Aufwachen und weiß sehen
Während der Wind hörbar
Wild durch Haus und Garten
Stürmt ist märchenhaft
Auch wenn der Sturm
Ein wenig schaudern lässt
Ist das weiße Winterkleid
Ein immer zarter Traum
Sehe die hohen Bäume nebenan
In anderen Gärten wogen
Denke mit übervollem Herz
Von dem ich weiß es ist Gefühl
Was sich nur anfühlt als käme
Es von Herzen aber real doch
Im Hirn wurzelt so mal ganz
Vernünftig betrachtet
Genieße nur die Unvernunft
Verliebt sich nach dir sehnend
So wird was kommt wohl nur
Unvernünftig sein aber schön
Und ich genieße den Blick
Auf beruhigendes Weiß
Möchte ihn nur mit dir teilen
Und wenn dies unvernünftig ist
So aus Gründen die ich genieße
Wie den Blick auf das Weiß
jt 27.12.14
Samstag, 27. Dezember 2014
Winterblick
Freitag, 26. Dezember 2014
Festliebe
Feste lieben um der Feste
Willen die uns manchmal
Erst zusammenführen
Als die wir waren in der
Tradition dieser Feste
Darum Feste feiern wie
Sie fallen wie an Tafeln
Sich versammeln zum
Festschmaus der schon
Grund genug wohl wäre
Sich am Fest zu freuen
Auch die andern lächelnd
Zu ertragen doch wieviel
Mehr noch wird das Fest
An sich wo es auch die
Mit versammelt welche
Erst sich fanden wo nur
Ein Gefühl sie fest zusammen
Hält und den Kreis am Fest
Immer neu erweitert als
Wachsende Gemeinschaft
Die aus Lust sich feiert
An der langen Tafel darauf
Festlich eingedeckt der Traum
Von Familie in der Form
Sich findet und so ist dies
Weihnachten wie bei Buddenbrooks
Die Festliebe einfach gelebt
Fehlt nur noch die mit der ich
Leben teile künftig und so
Weist die Tradition uns lange
In die Zukunft schon
jt 26.12.14
Antipegidapredigt
Wenigstens die Bischöfe
Wie sonstigen Pfaffen haben
Sich endlich aufgerafft
Deutlich zu werden
Wider die Rassisten von Pegida
Nannten die selbsternannten Retter
Des Abendlandes zumindest
Unchristlich da Flüchtlingen
Wie dem Jesuskind gerade
Solidarität gebühre
Was zum Geist der wieder
Weihnacht wunderbar passt
Sich intern gut verkauft
Im übrigen aber egal ist
Denn in Sachsen ist die Zahl
Der Christen niedriger als
In Indien und das Abendland
Was die Idioten retten wollen
Gab es nie als hinterm Horizont
Der mehr als beschränkten
Narren vom pegida Zirkus
Es gibt nur ein Wort dazu
Haltet das Maul und gut ist
jt 26.12.14
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Sehnsuche
Manchmal kommen wir
Auf der Suche nacheinander
Einfach an beieinander
Um dann da zu sein
Dann ist egal ob wir ganz real
Beieinander sind da wir nun
Umeinander wissen wird
Das Sehnen von der Sucht
Zur Erfüllung der Träume
Voneinander die nun längst
Darin worauf es ankommt
Erfüllung fanden geteilt
Es ist so schön zu wissen
Wie du dich sehnst wie ich
Wie du wie ich vor Lust vergehst
Wie wir die Träume vom WIR teilen
Die Sehnsuche ist ein ankommen
Beieinander mit uns
Obwohl ich zugegeben
Nach diesem Glück
Süchtig werden könnte
Was immer Sehnsucht ist
jt 25.12.14
Papstappell
Der Papst spricht sich nicht nur
Für mehr Zärtlichkeit aus
Sondern appelliert auch an die
Welt für Frieden und gegen den
Terror der ISIS die er IS nannte
Was die Verwechslung nahe legt
Nomen es omem in Rom eben
Es könnte der US Terror gemeint
Sein der die Welt immer mehr
An den Rand eines Weltkrieges
Bringt ohne eine Lösung bieten
Zu können als mehr Gewalt
So fragt sich ob ein Appell
Für Frieden vernünftig ist
Der die eine Gewalt anklagt
Die andere aber segnet
Es sind auch Christen Opfer
Von Al Quaida und ISIS
Mehr aber noch starben Muslime
Als Opfer von ISIS und USA
Frieden ist das Ziel aller
Wer ihn erbomben will ist
Selten glaubwürdiger als
Wer andere köpft
Ginge es nur um Zahlen
Würde nüchtern gemessen
Ist der US Terror tödlicher
Da aber Tod tot bleibt
Ist kein Mörder besser
Jede Verurteilung des einen
Ohne den andren zu nennen
Scheinheilig aber mit Heiligen
Kennt sich der Papst ja aus
Kein Wunder also wenn er
Nur erwartungsgemäß redet
Leider führt dies nur zum
Üblichen Ergebnis aber wen
Interessieren dir immer noch
Prediger des Aberglauben
Schon die nur helfen jene
Macht zu festigen die regiert
Da blickte der Appell für mehr
Zärtlichkeit weiter es sei denn
Wir lesen in IS auch US
jt 25.12.14
Deutschlandquerung
Mit der Bahn einmal quer durch
Weihnachtliches Deutschland
Ruhig gleitet die Bahn vom
Regen in Wolfsburg in die Sonne
Bei Braunschweig unter wieder
Wolken bei Göttingen während
In der Bahn eine Mutter mit
Vier Kindern einen ganzen
Wagen überfordert allein
Unterhält und die Kinderliebe
Auf eine harte Probe stellt
So jaulen Feuerwehrautos
Streiten sich Geschwister
Während andere schlicht
Ertragen um ihre statt vier
Durchschnittlich 1,3 Kinder
Ruhig multimedial zu bespaßen
Erleichtert reagiert die fahrende
Weihnachtsgesellschaft auf den
Ausstieg der Rasselbande
Zu Hildesheim damit wieder
Mitten in Deutschland die
Durchschnittlich deutsche Ruhe
Weihnachtlich einkehrt
jt 25.12.14
Absturzspekulationen
Über was so vom Himmel fällt
Wird gerade viel spekuliert
Die einen beten vorm Kometen
Die andern streiten noch ob der
Abschuss von oben oder unten
So sind sie sich einig uneinig
Benennen dafür Zeugen
Zumindest einig sind sie über
Den Absturz an sich als solchen
Anders gerade über Syrien
Wo ein F16 der Koalition gegen
ISIS vom Himmel fiel sowie
Unstrittig der Pilot gefangen wurde
Von den Terroristen dort
Vorgeführt noch mit Kopf dran
Wichtig ist den Kombattanten nun
Wer abschoss und wer abstürzte
Woran wir wieder merken es geht
Im Krieg nicht um Menschenleben
Sondern um die Auslegung der je
Wirklichkeit warum eigentlich Krieg
Völlig uninteressant ist für Menschen
Hätten sie noch ein wenig Verstand
Denn die Wirklichkeit legen selten
Nur die aus die im Krieg sterben
Sondern die ihn in Sicherheit
Von Ferne führen
jt 25.12.14
Mehr Zärtlichkeit
Mehr Zärtlichkeit fordert der Papst
In seiner Weihnachtsmesse
Wendete sich Christlichem zu
Statt wie sonst oft der Politik
Wie passend zum Fest der Liebe
Und einmal stimme ich dem
Oberhaupt der Katholiken
Aus vollem Herzen zu
Es braucht mehr Zärtlichkeit
Mehr Zuwendung zueinander
Denke voll Sehnsucht an die
Liebste und all die Zärtlichkeit
Die wir uns schenken werden
Freue mich an den Anfang
Aller Lust die zart beginnt
Sich langsam wilder erst
Von der Zärtlichkeit löst
Um als Leidenschaft dann
Schöpferisch zu werden
Miteinander längst vereint
So baut die Zärtlichkeit
Eben die Brücke von der
Liebe zur Lust die Leben schenkt
Wo sie es kann weil sie es kann
So bewegt sich nach der Natur
Die Zärtlichkeit allein zur Lust
Auch wenn dem Römer wohl
Fern lag über die Lust zu predigen
Folgt sie doch der eben Natur
Seid zärtlich und genießt die
Folgen immer weiter denn
Sex ist besser als Krieg
jt 25.12.14
Verhütungsgeschenk
Wer seinen Nächsten Gutes will
Wird sie beschenken mit Gaben
Die sie glücklich machen
Ob manches Scheitern schon
An sich ein Glück ist weil
Verhütung verhütet Folgen hat
Oder der Natur ihr Lauf frei
Gelassen wird kann dahinstehen
Alles ist dazu da zu sein
Wer Verhütung schenkt
Denkt vielleicht an die Lust
Die ungehemmt verhütet ist
Wer sie untauglich schenkt
Könnte die Folgen bedenken
Sich so oder so zu freuen
Kann beides zum Genuß
Uns immer wieder machen
Wer nicht verhütet hat nicht
Verhütet was immer davon
Bleibt war unverhütet
Ist nur da mehr nicht
Wie wir es betrachten
Ist unser Glück
jt 24.12.14
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Weihnachtslust
Nach Braten und Wein in Ruhe
Stellt sich erst miteinander die
Weihnachtslust ein die der Liebe
Die lustvolle Bewegung schafft
Nach der sie sich in Gedanken
Wohl immer sehnt auch wenn
Sie nüchtern betrachtet ein
Eher schlichter Vorgang ist
Der kaum mit der Komplexität
Eines guten Buches geistig
Nur annährend vergleichbar
Was also ist es was die Lust
Derer die sich richtig beschenkten
Oder sich dennoch selig
Erfüllten ausmacht über die
Befriedigung materieller Träume
Hinweg einander zu genießen
Oder ist die Lust nach Schenkung
Nur die heilige Prostitution die
Selten echt aber oft lieblos
Das Gegenteil lauter betont
Weil es die Nacht der Liebe ist
Wird eben Liebe gemacht
Er oder Sie hat es ja verdient
Als wäre es ein Verdienst
Fragt sich was mit der Lust
Wohl wäre schenkten wir
Weniger und liebten mehr
Aber vermutlich würde der
Einzelhandel solches Ansinnen
Dauerhaft verübeln denn
Wo sonst sollte noch Lust
Kommen wenn nicht aus
Der Befriedigung von Gelüsten
Manchmal frage ich mich
Was ich hier noch mache
Als darüber schreiben
Solange es eine gibt die
Genug Lust weckt wird es
Zumindest gut enden
Oder wie immer
jt 24.12.14
Jahresabschussbericht
Über den Abschuss des Jahres
Gibt es 2 verschiedene Berichte
Einer eher östlich geprägt
Der andere eben westlich
Jeder nennt Zeugen und hat
Untrügliche Beweise für sich
Die keiner der anderen glaubt
Es spricht viel für beide
Auf jeder Seite gibt es welche
Die es nicht so genau wissen
Wie jene die sich völlig sicher sind
Denen zu glauben die immer
Sicher sind empfiehlt sich selten
Zumindest im Krieg was zumindest
Bis jetzt für den Osten spräche
Die lange warteten bis sie sich
Sicher wähnten wenn auch
Genausoviel dagegen spricht
Ist sicher nur MH17 wurde
Abgeschossen von wem
Fraglich nur ob das wer
Uns im Krieg einen solchen
Wert ist und denken wir
An die Meldung des BND
Der sich sicher war wer es war
Fragt sich warum wir uns
Nicht lieber um Frieden kümmern
Der erst Aufklärung ermöglicht
Die Basis von Freiheit und Aufklärung
Ist Friede ohne ist alles vergebens
Wer die Ukraine beim Mauerbau
Wie bei der Aufrüstung unterstützt
Verhindert diesen auf Dauer
Wer sich sicher ist
Ist selten glaubwürdig dort
Abwarten und Tee trinken
Die Toten wachen nicht auf
Fraglich nur was wäre wenn
Beide zugleich sozusagen
Kummulativ abschossen ob
Dann noch wer schuld wäre
Oder keiner mehr überhaupt
Jedenfalls nicht allein
In der Ukraine war Krieg
Da sterben die Leute
Oben und unten
Eigentlich genügt das
Ohne Frieden wird alles
Spekulation bleiben
jt 24.12.14
Weihnachtsliebe
Manche lieben Weihnachten
Gerade heute sollten wir uns
Hüten etwas anderes auch
Nur zu vermuten insofern es
Zur Liebe die ja gefeiert wird
Nie verbindliche Aussagen gibt
Wie zu ihrem Kommen und Gehen
Das uns oft so unverhofft trifft
Dass wir kaum wissen woher
Noch wohin wenn überhaupt zu
Ob und so weiter es noch
Etwas zu sagen gäbe dann
Wie schön es ist heute noch
Von der Liebe zu träumen
Sie sogar gänzlich zu spüren
Wenn auch von Ferne nur aber
Vielleicht ist dies sich heute
Nur in Gedanken nah sein
Während sich so viele an den
Oft enttäuschten Erwartungen
Noch schmerzvoll verschlucken
Ist dies sich von Ferne doch
Sicher sein dem Realen sogar
Überlegen warum womöglich
Sehnsucht an Weihnachten
Die schönste Form ist
Liebe an deren Fest zu feiern
Aber vielleicht schreibe ich all dies
Gerade nur weil ich dich eigentlich
Viel lieber küssen möchte
Viel lieber dir näher als nah sein will
Viel lieber deine Brüste küsste
Viel lieber alle Lippen liebkoste
Viel lieber in dich glitte
Viel lieber alles mit dir täte
Viel lieber nie aufhören würde
Aber solange es sich so gut anfühlt
Auch von Ferne kann was kommt
Ja nur ein Traum sein vermutlich
Solange halte ich mich an diesen
Denn was ist Glück als nur
Den Augenblick zu genießen
jt 24.12.14
US-Traditionen
In den USA hat manches Tradition
Was kontinentale Europäer eher
Die Stirn runzeln lässt wie etwa
Hinrichtungen oder Wettessen
Bei beiden sterben die Leute
Nicht immer gleich manchmal
Quälen sie sich noch länger
Der 18jährige bei Ferguson
Der gerade erschossen wurde
Litt zumindest nicht lange
Es wird langsam Tradition dort
Weiße Polizisten erschießen
Schwarze Bürger sobald sie
Begründen können bedroht
Sich zu fühlen und keiner weiß
Ob dies Gefühl nicht immer erst
Nach dem Schuß entstand
Es ist wie im Western und die
Colts sitzen locker in Ferguson
Wie überhaupt Schießen dort
Im Wilden Westen normal ist
Ob es ein sicheres Mittel ist
Gegen diese Polizei scheint
Nachwievor fraglich was auch
Mit einem Staat los ist in dem
Sich Bürger je nach Hautfarbe
Vorm Staat schützen müssen
Macht noch mehr Sorge nur
Fragt sich ob unter Obama
Diese normalen Mißstände
Erstmals sichtbar werden
Oder neu aufbrechen
Egal wie hat Amerika nun
Eine Aufgabe zu lösen
Oder es steht mal wieder
Ein Bürgerkrieg an wobei
Sich die Welt fragt ob das
Nicht eher wünschenswert
Wohl wäre damit nicht länger
Gelangweilte USA die Welt
Mitregieren wollen in steter
Moralischer Westernmanier
Den Colt locker sitzen
Oder die Drohnen freigiebig
Ist kein Wunder was dort
In Ferguson passiert es ist
Teil der US-Kultur die keine ist
Warum wir nun auch hart
Gegenüber Putin sein müssen
Damit keiner merkt was passiert
Ein Krieg nach außen könnte
Die kurz vorm Platzen stehenden
USA vielleicht noch retten
Vor dem was ihnen von Innen
Nun droht warum sich Europa
Wie die Welt vor den USA
Dringend schützen müssen
Ob diese Sicht viele teilen
Wird über Krieg und Frieden
Wohl entscheiden in Zukunft
Ferguson offenbart vieles
Seien wir aufmerksam
jt 24.12.14
Chauvinistische Weihnachten
Weihnachten sind wir gern ganz traditionell
Fügen uns in Rollen und Muster wie wir sie
Seit Generationen kennen und fühlen uns
Damit so wohl dass wir nichts ändern dabei
Täte es uns so gut uns ein wenig daüber
Nachzudenken wie unkritisch wir uns zum
Fest der Liebe verhalten und damit die
Immer Katastrophen einleiten die von
Enttäuschung Erwartung Erschöpfung
Geprägt die meisten Feste begleiten
Frau hat sich inzwischen erfolgreich
Gegen die traditionellen Muster
Empört wärend Mann noch fern davon
Weihnachten irgendwie übersteht
Getragen von der Hoffnung auf
Erfüllung Befriedigung Sättigung
Sind beide am Ende meist viel zu
Erschöpft für eines von allem
Warum wir uns lieber weniger
Vorab erschöpfen sollten um
Noch während zu genießen aber
Was hilft die Vernunft bei dem
Der mit Weihnachten wie bei den
Buddenbrooks aufwuchs fragt sich
Nur mal Gewohnheiten infrage
Stellen um es dann doch wie
Immer zu tun könnte helfen
Zu wissen warum aber vielleicht
Ist auch alles gut so
jt 24.12.14
Weibliche Weihnacht
Jesus war ein Kerl wie auch
Der Verein der sich in seinem
Namen gründete nur Männer
Als Vorsitzende duldet außer
Er hat sich reformiert auch die
Jünger waren nur Typen
Und redeten von Liebe ohne
Eine Frau dabei zu haben
Alle Sagen um Maria Magdalena
Mal geflissentlich ignorierend
Scheint dies sehr anmaßend
Was Liebe sein kann habe ich
Erst durch Frauen erfahren
Im Guten wie im Schlechten
Aber mehr doch in verklärter
Erinnerung gut und so fragt sich
Was wohl aus der jüdischen Sekte
Einst geworden wäre wenn das
Baby eine Johanna oder eine Rahel
Gewesen wäre anstatt dass sie
Ein halbes Chromosom weniger
Gehabt hätte könnte sie das
Verständnis von Liebe anders
Geprägt haben als in dieser
Männerkirche die Europa seit
Jahrtausenden ihren Stempel
Noch aufdrückte in traditionellem
Chauvinismus der solches auch
Gerne annahm oder was wäre
Wenn ER nicht ES sondern SIE
Denen die noch daran glauben
Wäre oder hätte jene Prophetin
Lieber eine Familie gegündet
Sich vernünftig um diese gekümmert
Statt für Unruhe zu sorgen
Wäre statt am Kreuz nur in
Vergessenheit geraten vermutlich
Oder ist auch das wieder nur
Eine männlich chauvinistische
Sicht auf die Lehre von Gott
Mit Theologie habe ich als
Epikuräer zugegeben so mein
Problem weil schon der Name
Jeder Natur widerspricht
Gott ist nicht logisch sondern
Eben eine Hypothese derer die
An ihn glauben wollen fern aller
Logik was ihnen gegönnt sei
Bleibt nur die Frage hätte eine
Prophetin eine Religion gestiftet
Oder sich wichtigeren Dingen
Zugewandt als einer fixen Idee
Ist das Problem also männlich
Gäbe es weibliche Weihnacht
Gar nicht oder sollten wir
Schnell unsere Fixierung auf
Rollenmodelle vergessen weil
Jeder tun soll was glücklich macht
Nur ob zur Geburt einer Johanna
Damals Könige durch die Wüste
Sich von Sternen leiten ließen
Zum Wochenbett im Heu scheint
Historisch mehr als fraglich
Darüber nachzudenken was wäre
Dächten wir die Idee weiblich
Könnte das Fest der Liebe
Ganz anders leuchten lassen
Es wäre den Versuch wert
In Gedanken bei der Liebsten
jt 24.12.14
Bundespastor
Der Bundespastor hat gemahnt
Zur Weihnacht wieder mal
Gelobt all die Flüchtlinge zu sich
Aufnehmen doch zugleich auch
Die Ängste ernst nehmen wollen
Dabei ist da nichts ernst zu nehmen
Bei den Idioten sie sind nur so
Zu nennen um sich klar davon
Abzugrenzen aber das schafft
Der Gauck nicht der vorher
Schon Deutschland in den Krieg
Schicken wollte und auf der
Westernplatte gegen Russland
Hetzte als gäbe es im Krieg
Etwas zu gewinnen für uns
Hat der Mecklenburger wohl
Noch nicht verstanden wie
Ursache und Wirkung normal
Zusammenhängen denn wer
Verständnis heuchelt für jene
Die unverständlich intolerant
Immer noch sind ist Teil der
Falschen Bewegung wie jeder
Der Krieg riskiert Flüchtlinge
Will die er nicht aufnimmt
So bleibt dies reden wieder
Nur pastoral und macht darum
Alle die kritisch denken zornig
jt 24.12.14
Unionsweihnacht
Alle Jahre wieder füllt es sich
Das Stadion an der alten Försterei
In Köpenick beim Traditionsverein
Mit 27.500 diesmal im Kerzenschein
Weihnachtslieder singend zuerst
Irgendwann noch Glüchwein oder
Punsch je nach Gusto mit einer
Nur kurzen zivilen Andacht wie
Dem obligatorischen Weihnachtsmann
Im Coca Cola Schick was kaum einer
Mehr weiß der hier gänzlich unpolitisch
Abendländisches Liedgut sang ohne
Wen auszugrenzen leider nur konnten
Zum Gruppengesang nicht alle rein
Da diesmal Tickets den Zugang
Ein wenig beschränkten war es doch
Ein Fest für alle die gern in Masse
Miteinander singen und ist Kult
Wie so manches im gerührten
Hauptdorf was sich langsam leert
jt 24.12.14
Lustforschung
Möchte deine Lust erforschen
Als Höhlenforscher tief in dich
Tauchen um über und unter
Dir mit ganz eins zu sein auch
Wenn es nur eine Illusion ist
Jeder für sich bleibt auf der
Geteilten Suche nach den
Höhepunkten zwischendurch
Die für sich schon Wunder genug
Wohl wären aber mehr noch
Mir sind in der Klammer die
Uns über das hinaus hält
Wenn schon der Gedanke
An deinen feuchten Schoss
Meine Mitte stehen lässt
Auch in der morgen manchen
Heiligen Nacht die doch nur
Feiert was eine Zeugung war
Neun Monate vorher eines
Der sich für einen Propheten
Hielt und dem es viele glaubten
Aber du meine Göttin bleibst
Irdisch mir verbunden was
Unser Glück auf die Erde holt
Himmlischer hier befriedigt
Als beten vielleicht dort wenn
Wir uns umschlungen längst
Gierig verschlingen um danach
Zu wissen genau das war es
Was wir immer suchten dann
Passiert dies im Kopf auch
Wenn Schwanz und Schoss
Ihre Rolle dabei spielen ist es
Nur ein Gefühl wenn ich deine
Lippen oben oder unten auf
Meinen spüre und weiß das
Ist es was es wohl ist auch
Wenn ich nichts weiß mir
Sicher bin so soll es sein
So erforschen wir einander
Und ich in fernen Gedanken
Deine Lust liebkosend weiß
Wovon es nichts zu wissen
Je gibt während ich den
Nur Trieb genieße der doch
Längst nicht mehr nur uns
Träume ich mich zärtlich
An deinen Rücken die du
Wohl längst selig träumst
jt 24.12.14
Zufallsfund
Wir haben uns gefunden
Sind uns einander sicher
Darüber hinaus glauben
Wir gern mal es wäre kein
Nur Zufall damit wir uns
Auch gänzlich füreinander
Bestimmt fühlen können
Als käme es für die Liebe
Auf etwas außer uns beiden an
Ist das wunderbare nicht
Gerade wie wir uns wollen
Auch wenn es nichts höheres
Geben kann oder gibt für die
Die meinen sich ganz sicher
Zu sein miteinander weil
Das Finden allein schon
Uns Glück genug ist
Weil egal ist was kommt
Wenn wir glücklich sind
Vielleicht ist die Biochemie
Schuld dass ich so verliebt
Womöglich mehr die Genetik
Seit Jahrtausenden geprägt
Nicht zu erkennen warum
Im natürlichen Chaos begründet
Auch wenn es schön klingt
Uns habe ein Gott einander
Zugeführt fühlt es sich mir
Nach mehr noch an wenn
Ich dich zu meiner Göttin mache
Weil ich es will und du mich
Glücklich machst aber
Was weiß ich schon
Von der Liebe und den Frauen
Spüre nur wie glücklich ich bin
Und weiß nicht warum
Was egal ist solange
Wir es zu genießen wissen
jt 24.12.14
Bücherheilige
Zwei Bücher liegen vor mir
Die Wissenschaft vom lieben Gott
Wie jener Text der diesen eher
Überflüssig macht in alter Form
Das de rerum natura von Lukrez
Ein schöner Geist für Feiertage
Oder die Tage zwischen den Jahren
Zu Lukrez neigend der erklärt
Wir sollten alle Götter lieber
Vergessen weil Glück in uns liegt
Neugierig auf den anderen
Der beschreibt wie das Denken
Mit einem Gott die Menschen
Auch wissenschaftlich umtrieb
Seit langer Zeit und was daraus
Heute nach allen Ideologien wurde
Wo wir eine Heimat für uns finden
Warum manche sich lieber etwas
Dazu denken über sich um eben
Glücklich zu sein während andere
Lukrez und also Epikur folgend
Lieber ihre Welt auf sich stellen
Das Glück ihrer Endlichkeit
Jeden Moment genießen
Wie den letzten weil es mehr
Nicht gibt als den Augenblick
Und doch diese immer wieder
Sehnsucht nach Unendlichkeit
Wie Unsterblichkeit und worin sie
Wohl wurzelt so unvernünftig
Sie ist doch manchen ein Glück
Ob es wichtig ist darüber noch
Zu wissen was richtig ist oder
Es genügt einfach glücklich zu sein
Mit dem was ist weil es ist
Verliebt auch in das Leben
Möchte ich den Augenblick halten
Weit darüber hinaus und bin doch
Glücklich mit dem Wissen
Dass es endet
jt 23.12.14
Dienstag, 23. Dezember 2014
Verdienstverlust
Hoeneß gab seinen Orden zurück
Schrieb BILD aus Enttäuschung
Über die Politik was diese nun
Nicht auf sich sitzen ließ
Vielmehr hätte die Staatskanzlei
Ihn dazu verpflichtet oder so
Eher oder so denn geregelt ist
Dazu nichts warum es ihm wohl
Von dort aus nahe gelegt wurde
Was die Frage aufwirft ob sich
Am Verdienst für den er geehrt
Etwas geändert hat oder er nur
Jetzt nicht mehr als konform gilt
Weil er eine Frist verpasste
Den Staat betrog auch wenn
Dies nichts mit dem vorigen
Verdienst zu tun hatte
So wirkt es ein wenig bieder
Nun auf einen der am Boden
Noch einzutreten oder ihn zu
Entehren zusätzlich aber
Die Scheinheiligkeit ist eben
Im Leben der Politik leider
Eine feste Größe
jt 23.12.14
Abgeblockt
Die Ukraine hat sich geblockt
Möchte gern Teil des Blocks
Wieder sein dem sie noch
Gegenüberstand und hob
Dafür mit fast sozialistischer
Mehrheit zumindest an die
Erinnernd die zur Zeit der
Noch Diktatur des Proletariats
Durch die Eliten der Parteien
So üblich waren wie auch auf
CDU Parteitagen noch
Wo es weniger um Debatte
Als um linientreue geht
Ihre bis dato Blockfreiheit auf
Um dafür zur NATO zu dürfen
Erwartbar nach allen dennoch
Russland gegenüber ein etwas
Unfreundlicher Akt und wer will
Die Ukraine in der NATO sehen
Könnten wir zu Weihnachten
Nicht zur Abwechslung mal dies
Amerikanische Kriegsspiel lassen
Putin ist der Böse
Amerika ist gut
Die Sonne geht zwar im Westen unter
Aber nur weil sie da hin will
Wäre die Erde eine Scheibe
Hätte das Pentagon es einfacher
Wenn die Ukraine aufgenommen wird
Dann nur mit Russland
Dies erfordert Vernunft
Wie ein vernünftiges Gleichgewicht
Sie beschränkte sich nicht länger
Nur auf die NATO wäre die NWTO
Zugleich nehmen wir beide in die EU
Wenn es keine Grenzen mehr gibt
Relativiert sich die Bedeutung
Der Krim auf lange Sicht hin
Wer das Verteidigunsgbündnis teilt
Kann auch eisfreie Häfen teilen
Das Problem wäre gelöst
Der Krieg verschoben
Fraglich nur wer die Vernunft
Wieder abblockt wenn ess
Zu einfach scheint
Es braucht keine Blocks mehr
Wir benötigen Bündnisse
Für ein Gleichgewicht auch
Gegen die USA wenn nötig
Zumindest balanciert sich
Miteinander leichter auf dem
Drahtseil der Diplomatie
Als wenn an jedem Ende
Einer zu hüpfen beginnt
Wie gerade wieder die Ukraine
im globalen Kindergarten
jt 23.12.14
98 Käfer
Gerade entdeckten Forscher
Im Urwald Indonesiens
98 neue Käferarten von teils
Ungeahnter Schöhnheit wie
Vielfalt gleichen die Kreaturen
Schmuckstücken ließen einen
Ernst Jünger wohl lächeln
Mit seiner Liebe zu Käfern
Die er im Schatten einer
Bewunderten Schöpfung sah
Die der Autor von zugleich
Stahlgewittern wie Marmorklippen
Als solche verehrte auch darin
Sich konservativ wähnend
Aber jenseits dieses großen Geistes
Der im Spannungsfeld stand immer
Zwischen konservativem Geist
Der bewertete im System was er sah
Und Entdecker der sich an dem freute
Was war ohne zu werten beschrieb
So griff wer in Jünger nur den auch
Kaisertreuen Rektionär sah immer
Viel zu kurz wie auch zu wenig sah
Wer nur den Käferforscher betrachtete
Dabei den Drogenkonsumenten
Vergaß und so wie diese Entdeckung
Uns Freude an der Vielfalt lehrt
Konnte auch der Offizier Jünger
Im 2. Weltkrieg längst verheiratet
Noch zärtlichst in Gärten und Straßen
Über Französinnen schreiben
Der Blick auf diese 98 Käfer
Erinnerte mich an diesen einst
Großen Dichter der über 100 schon
Anfang der 90er verstarb dessen Werk
Auch als Blick auf ein Jahrhundert
Bleiben wird solange Menschen
Worte achten als Teil dessen
Was sie sind und darüber hinaus
In der Fähigkeit Großes zu begreifen
Es zumindest zu denken sind wir
Vielleicht so menschlich wie gerade
In der Freude am Kleinen wie diesen
98 neuen Käfer aus dem Urwald
Artenvielfaltsfreude ist in Zeiten
In denen Angst rassistisch demonstriert
Verengter Horizont die Welt begrenzt
Ein Licht von grenzenloser Schönheit
jt 23.12.14
Kauderwelsch
Die Union und ihr Kauder
Verharmlosen und dramatisieren
Am je falschen Ort wie üblich
Zeigen Verständnis für Pegida
Wehren sich gegen pauschale
Verurteilung derer die Montags
Ihre rassistischen Vorurteile
In sächsischer Dumpfheit
Spazieren tragen
Anstatt wie nötig sich klar
Abzugrenzen von denen die
Für gefährliche Ideologie
Unmenschliches Denken wie
Den Neid der Stammtische stehen
Polarisieren sie weiter und
Warnen vor einer Islamisten Partei
Die es weder gibt noch eine
Mehrheit der Muslime wählte
Einzelfälle sind nicht die Masse
So befeuert der Kauder mit
Seinem Kauderwelsch nur
Proteste und Polarisierung
Die unser Land weiter spalten
Vor der Welt blamieren wie
Die Politik lächerlich machen
Zeit für die Aufrechten laut
Dagegen zu werden denn
Das ist nicht Deutschland
Sondern nur leider auch
jt 23.12.14
Lippenlinie
Folge der Linie deiner Lippen
Züngig voran wie sich immer
Mehr mir öffnet dein Innen
Um sich im feuchten Saum
Zu begegnen zwischen den
Linien deiner Lippen deren
Mitte so sehr Ziel sind wie
Ihr Umschließen erst lockt
Denn eigentlich begegnen
Lippen sich im Kuss nur
Manche gewölbt andere kaum
Überhaupt bis zu denen die
Das Innen nach Außen tragen
Sind deine inmitten so zart
Wie ein Traum ist ihr Duft
Im zyklischen Wechsel erst
Ganz zu genießen und so
Träume ich mir nun fern
Deine in Erinnerung wohin
Immer uns führt was wir
Zu teilen noch träumen
Ist der Geschmack der Sehnsucht
Am stärksten in der Erinnerung
An was noch miteinander kommt
Während du schläfst folgt die
Hand der Linie deiner Lippen
Bis sie sich öffnen
Uns
Einander
Sich
jt 23.12.14
Papstanalyse
Der Papst Franziskus hat seiner Kurie
Die Leviten gelesen um sie wieder
Auf den rechten Weg zurück zu führen
Diagnostizierte er scharf sie hätten
Diesen leichtfertig verlassen
Er warf ihnen ganz weltlich Gier
Machtstreben und Reformunfähigkeit vor
Sprach von geistlichem Alzheimer
Eine interessante Formulierung
Weil diese sich wohl vom sonst
Nur geistigen Alzheimer im Alter
Als eine nur Frage des Glaubens
Gründlich unterscheidet denn
Alzheimer ist unheilbar dann hätte
Die Analyse als Vorwurf nur den Zweck
Der Bloßstellung während der Franz
Wohl das Gegenteil beabsichtigt
Wenn er ihnen vorwirft
Sie benähmen sich als seien sie
Unsterblich
Unantastbar
Unverzichtbar
Eine Kurie die sich
Nicht mehr hinterfragt
Nicht mehr bessert
Nicht mehr modernisiert
Sei krank
Es hagelte in dieser gepfefferten
Weihnachtsansprache noch an
Vorwürfen und Kritik mehr wider
Gewinnstreben und Gehorsam
Immerhin unterstellte er noch
Zumindest eine gute Absicht
Hinter vielen Fehlern
Problem erkannt
Fraglich nur ob es noch eine
Lösung geben kann oder die
Kurie nun gestehen muss
Sie ist überflüssig geworden
jt 22.12.14
Montag, 22. Dezember 2014
Wieder einer
Wieder einer weg
Einer der singen konnte
Mit dessen Stimme ich
Groß wurde und der mich
Mit seinen Liedern oft
Begleitet hat wenn mich
Der Liebeskummer noch
Durch die Straßen trieb
Den Recorder im Auto
Aufgedreht und genossen
Seine tiefe Stimme
Die tollen Texte
Einer der viel erlebt hat
Der tief berührte
Joe Cocker ist tot
Er hat es hinter sich
Und hinten in meinem
Kopf höre ich ihn noch
Unchain my heart baby let me be
Cause you don’t care please set me free
Unchain my heart
Baby let me go
Unchain my heart
Cause you don't love me no more
Every time I call you on the phone
Some fella tells me your not at home
Unchain my heart set me free
Nun ist er frei von allem
Uns noch Erinnerung
jt 22.12.14
Anständigkeitsaufstand
Altkanzler Schröder hat sich wieder
Zu Wort gemeldet und das ist gut so
Hat einen Aufstand der Anständigen
Gegen Pegida gefordert damit nicht
Der Fremdenfeindlichkeit soviel Raum
Gegeben wird um daran zu erinnern
Wie unter seiner Kanzlerschaft 2000
200.000 in Berlin mit ihm und dem
Bundespräsidenten auf die Straße
Gingen gegen Fremdenfeindlichkeit
Dafür wird es nun endlich Zeit
Um ein Zeichen zu setzen
Dass für Intoleranz kein Raum ist
Die Idioten in Sachsen nicht das Volk
Sondern eine kleine raassistische
Minderheit nur sind gegen die sich
Die Mehrheit wehrt darum geht es
Nicht um Verständnis sondern mehr
Um Anstand und den Aufstand der
Noch Anständigen die hoffentlich
Die Mehrheit sind und ein Zeichen
Setzen gegen Fremdenfeindlichkeit
Die wollen wir nicht und die Angst
Der sächsischen Narren ist so
Lächerlich peinlich im reichsten Land
Gut wenn wir uns großzügig zeigen
Weniger furchtsam als diese
Ein Zeichen für die Freiheit
Wie die Brüderlichkeit setzen
Das wir in der Not zusammenhalten
Nicht ausgrenzen denn unser Wohlstand
Ruht auch auf der Armut der anderen
Auch darum fordert nun der Anstand
Aufstehen und sich abgrenzen
Deutschland ist nicht pegida
Im Gegenteil
Zeigen wir es der Welt
jt 22.12.14
Fruchtbarkeitsfrost
Frau bestimmt selbst
Wann sie schwanger wird
Werden will oder nicht
Das ist gut so und meist
Klappt es auch so irgendwie
Manchmal auch weniger
Dafür gibt es dann invitro
Und andere effektive Formen
Der Befruchtung jenseits der
Lust und so kann Frau ihre
Karriere gezielt planen
Fällt nicht dann aus
Wenn sie gebraucht wird
Die Lust wird vom Gebären
Sauber getrennt leider nur
Haben immer weniger Männer
Noch Lust auf gut geplante Lust
Kinder passieren und dann ist es
Gut so und beide haben Verantwortung
Gefrorene Fruchtbarkeit
Zum Zwecke der Kariereplanung
Lässt mich irgendwie schaudern
Aber vielleicht ist es auch normal
Was weiß ich schon von der
Nur Natur komisch eigentlich
Dass wir sie so gern ganz
Natürlich hätten
jt 22.12.14
Meinungsübernahme
Axel Springer hat es verstanden
Wie mit Meinung Geld gemacht wird
Dafür gründete er BILD und hetzte
Vom Boulevard aus gegen die
Studentenbewegung wie die Linken
Seine Hetze trieb die Mörder von
Dutschke und Ohnesorg meinen manche
Seine Solidarität mit Israel dagegen
War immer unverbrüchlich
Nun haben es seine Erben verstanden
Print hat keine Zukunft mehr
Überlebt noch aus Tradition
Ein wenig länger als nötig
Aber wer die Zukunft will
Sichert sich den Online-Markt
Das hat Springer richtig verstanden
Der zu sehr Meinungsmacher
Übernimmt nun die Inhaltsseite
Der Telekom mit dem Portal
Von T-Online das immer noch
So schlecht es ist die meisten lesen
Damit wird Springer die Inhalte
Mehr denn je dominieren
Springer braucht keine Print mehr
Sie machen online Meinung
Erreichen über das Portal des
Ehemals Staatskonzerns Massen
Es ist als würde Merkel nun
Im Hinterzimmer mit ihrer Feundin
Friede Springer die ewige Macht
In den deutschen Köpfen feiern
Die Übernahme wäre für beide
Ökonomisch sinnvoll ein kluger Zug
Fraglich nur wo er hinfährt
jt 22.12.14
Rachemörder
In Pakistan wo just die Taliban
Grausam metzelten rächt nun
Der Staat sich auf gleiche Art
Entdeckt das Hängen wieder
Meint es wäre angemessen
Für fanatische Mörder
Die so mit anderen umgingen
Es bleibt falsch wie uns die
USA der Terrorstaat westlich
Lang genug demonstrieren
Wer Mord mit Mord rächt
Wird Mörder von denen
Keiner je besser ist
Es gibt keine Legitimation
Andere Menschen zu töten
Der Staat der es tut ist ein
Unrechtsstaat woran sich nichts
Ändert wenn die eine oder andre
Meinung gerade herrscht
Ein Mörder ist ein Mörder
Ob im Namen Gottes
Den es nicht gibt
Oder im Namen des Gesetzes
Das es nicht brauchte
Mord weckt Mordgelüste
Wer weiter mordet ist Mörder
Immer im Unrecht
Nur wer töten tabuisiert als Tat
Steht auf der Seite des Lebens
Wer es legalisiert wird Mörder
Unrecht hebt Unrecht nicht auf
Was wir mit unserem Leben tun
Ist wie Lukrez schrieb Freiheit
Es zu beginnen es zu beenden
Nur wer andere richtet ist ein
Mörder immer auch wenn
Es für Momente gerecht scheint
Wer Gewalt mit Gewalt beantwortet
Wird nur Gewalt ernten
Leider gibt es keinen Staat
Oder keine Supermacht die
Das Leben konsequent schützt
Nur Russland hat die Todesstrafe
Zumindest ausgesetzt
Machen wir dem Morden
Endlich ein Ende
jt 22.12.14
Pegidadialog
Nun auch noch der EKD Vorsitzende
Als einer derer die vor der
Verteufelung von den Idioten
Dieser pegida Bewegung warnen wie der Gabriel
Der sowenig Engel ist
Wie es solche oder Teufel gibt
Es braucht keinen Dialog mit
Idioten es müssen diese nur
Geschlossen genau so genannt
Werden denn es darf keine
Toleranz gegenüber Intoleranz
In Deutschland mehr geben
Es gibt keinen Grund für
Verständnis es ist idiotisch
Ohne jeden sachlichen Grund
Werden Dummheit und Angst
Vieler missbraucht doch wer
Dies zulässt ist ein Idiot
Daran ändert sich nichts mehr
Dazu muss kein Teufel erfunden
Noch Götter erdacht werden
Es geht nur um Menschlichkeit
Wenn in Bethlehem alle
Araber Juden Afrikaner fehlten
Blieben in der Krippe nur noch
Ochs und Esel übrig
Mehr Vernunft läuft nicht mehr
Montags durch Dresden
Genau so muss es genannt werden
Kein Verständnis keine Scheu
Wer mit pegida geht ist nur
Ein intoleranter Esel
jt 22.12.14
Verzehrung
Allein im Bett
Sich nach dir
Verzehren um
Dich in Gedanken
Zu verschlingen
Lässt mich mittig
Über mich hinaus
Wachsen ach sähst
Du nur wie sehr
Wärst du wohl
Längst nass genug
Sich eindringlich
Näher zu sein
Bis wir nicht nur
Noch davon träumen
Eins zu sein
Auch da
jt 22.12.14
Sonntag, 21. Dezember 2014
Liebesatlas
Was ist die Landkarte der Liebe
Wo finden sich die Orte für uns
Oder sind wir uns Ort überall
Geht es weniger um das wo
Als mehr das wie und wann
Um zusammen zu kommen
Womit wir wieder bei Orten
Wären die dies Kommen erst
Zu einem zusammen machen
Ob es auf sie ankommt oder
Es immer ist was es ist wie
Erich mutmaßte einst ganz
Friedlich als sei die Liebe
Das Ende des Kampfes der
Geschlechter nach der Natur
Egal ob es nun natürlich
Oder menschlich ist oder
Beides doch dasselbe
Könnte die Liebe der Kompass
Uns sein sich im unbekannten
Territorium der Gefühle des
Anderen zurecht zu finden
So ist der Atlas der Liebe
Wohl längst interaktiv zwischen
Den daran Beteiligen
jt 21.12.14
Familienlienliebe
Sich einfach finden um dann
Miteinander zu entdecken was
Schon immer gefehlt hat ohne
Noch zu glauben es könnte
Einfach da sein aus dem Zufall
Dem wir nur wenig nachhalfen
So findet sich zusammen was
Keiner mehr glaubte und ohne
Zu wissen was es ist sind wir
Doch einander sicher und so
Ganz langsam fragt sich ob
Das wohl ist was alle Liebe
Nennen irgendwann dann
Begannen wir von Familie
Zusammen zu träumen
Was nun wohl völlig verrückt
Jeder nennen würde nüchtern
Nur wer ist schon verliebt
Dies noch was vermutlich
Unserer Natur entspricht
Da diese aber doch irgendwie
Immer vernünftig ist noch
Warum wir uns in aller
Verrücktheit beruhigen können
Wir spinnen wohl etwas aber
Sofern es ganz natürlich ist
Wird es gut so sein
Mit dem Traum von der
Familienlienliebe
jt 21.12.14