Donnerstag, 6. November 2025

Scharf Collection Berlin

Scharf Collection Berlin

Bei strahlendem Herbstwetter mit
Dem Rad zur Museumsinsel was
Schon eine Freude war und dort
Zur Alten Nationalgalerie heute 

Davor eine riesige Schlange an
Der ich mit Jahreskarte einfach
Vorbeigehen durfte aber diesmal
Die Jacke abgeben musste

Auf diese.zusätzliche Sicherheit
Also das Verbot aller Jacken und
Taschen hatte die Familie bestanden 
Warm genug ist es ja im Museum 

Auch wenn es lohnend wäre die
Sammlung im Rundgang erstmal
Chronologisch zu sehen wie die
Vorstellung der Familie zu sehen

Die gut gemacht und kunsthistorisch
Als bedeutende Sammler spannend 
Vorgestellt werden fällt der erste Blick
Auf Bonnards Große Badewanne

Dieses Bild steht zentral in der Achse
Zieht also alle Blicke auf sich und ist
Das Aktgemälde seiner Frau Marthe
In der Namen gebenden Badewanne

Dieses wunderbare Gemälde was
Vermutlich in den amerikanisch
Prüden Sozialen Netzwerken gleich
Zensiert wird ist sinnlich schön

Das postimpressionistische Gemälde
Was Bonnard in vielen verschiedenen 
Versionen malte zeigt seine Frau in
Der Wanne nackt mit Schamhaar

Allein dass dieses wenn auch nur
Unterwasser sichtbar ist wird die
Prüden Amis dies wohl zensieren
Lassen Berlin freut sich daran

Warum natürliche Nacktheit in der
Kunst wie in der Natur die Zensur
Wecken muss bleibt mir ein Rätsel
Aber soll hier kein Thema sein

Werde der Zensur der Amis wegen
Dieses Bild zwar im Blog gleich am 
Beginn zeigen aber als Titel darum
Den ebenso schönen Place de Clichy

Ein anderes großartiges Gemälde
Von Bonnard das im Raum in dem
Sonst französische Impressionisten 
Mit Blick auf Renoir hängen zentral ist

Zurück zum ersten großen Raum 
Der neben der mittig platzierten 
Badewannen großartige Werke zeigt
Besonders beeindruckten mich hier 

Drei Monets welche genau die
Entwicklung dieses Künstlers zeigen 
Vom ersten noch im Realismus zum
Immer mehr freien Impressionismus


Es sind viele wunderbare Werke
Hier zu sehen die größtenteils
Erstmals öffentlich gezeigt werden
Was ein besonderes Vergnügen ist

Die französischen Impressionisten
Hängen sehr gedrängt hinter dem
Im nächsten Raum das Zentrum
Bildenden Place de Clichy herum

Habe sie kurz wie alte Freunde
Begrüßt auch den Renoir um dann
Die Aufmerksamkeit lieber ganz
Der großartigen Sammlung zu geben

Dort wird in einer reich bestückten 
Ausstellung erstmals die ganze
Scharf Collection mit 150 Werken
Gezeigt die eine echte Freude sind

Es ist überwiegend die französische
Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
Sowie einige zeitgenössische dabei
Internationale und Berliner Künstler

In der Ausstellung in der ersten Etage
Der Alten Nationalgalerie wo sonst 
Impressionisten sind werden Werke 
Von Monet Bonnard Degas Renoir 

Aber auch bekannte Bilder noch von 
Toulouse-Lautrec Goya wie Grafik
Goyas Zeichnungen Picassos gezeigt 
Bis in die Gegenwart große Werke 

Die Sammlung steht in direkter
Nachfolge der berühmten Berliner
Sammlung von Otto Gerstenberg
Der von den Anfängen der Moderne 

Von Goya über Courbet bis Degas
Wunderbare Werke sammelte was
Seine Tochter Margarete Scharf trotz
Kriegsverlusten noch fortsetzte

Die Enkel Walter und Dieter Scharf
Bauten je eigene Sammlungen auf
Wobei Dieter sich auf Surrealismus 
Konzentrierte seine Sammlung ist

Seit 2008 als Dauerleihgabe im
Museum Scharf-Gerstenberg in 
Charlottenburg zu sehen während
Walter seine Frau Eve und ihr Sohn 

René Scharf die schon französische 
Sammlung weiter ausbauten während
Heute René Scharf und seine Frau
Christiane zeitgenössisch sammeln 

Werke von Daniel Richter oder 
Katharina Grosse führen diese 
Sammlung bis in die Gegenwart
Zeigen uns so eine bunte Vielfalt

Heute war dazu noch der Eintritt
Von Flix-Train gesponsert was ich
Leider erst vor Ort bemerkte aber
Den großen Andrang auch erklärte

Wo es etwas umsonst gibt kommt
Auch Publikum das sich sonst eher
Auf Volksfesten drängt dann ist es
Ein echtes Berliner Happening halt 

Doch lohnt diese Ausstellung auch
Ganz regulär den Besuch und ich
Werde sicher nochmals gehen nur
Eben nicht am verflixten Donnerstag

Das sonst seltener wohl in Museen 
Zu findende pausenlos hier redende
Publikum beansprucht die Nerven
Wurde aber ab halb sechs weniger

Freue mich ja wenn Menschen ins
Museum gehen und sich für solch 
Wunderbare Kunst begeistern aber
Es war eben auch ein Happening

Solche meidet der solitäre Flaneur
Der gerne in Ruhe Kunst betrachtet
Für gewöhnlich lieber dafür gibt es
Ja Jahrmärkte und Kreuzfahrten 

Wer in Berlin ist aber sollte unbedingt
Die Chance nutzen und diese ganz 
Großartige Sammlung betrachten die 
Der Alten Nationalgalerie gut steht 

jens tuengerthal 6.11.25


Teetrinken

Teetrinken 

Teetrinken lehrt mich
Geduldig ziehen lassen
Wird immer belohnt

jens tuengerthal 6.11.25

Erwachend

Erwachend

Erwachend voller
Lust an eine nur denken 
Legt eines schon nah 

jens tuengerthal 6.11.25

Herbsthimmelblau

Herbsthimmelblau

Wenn im November
Es Herbsthimmelblau wird ist
Zeit rauszugehen

jens tuengerthal 6.11.25

Lustmagie

Lustmagie

Wir haben uns in Worten längst
Vereinigt bevor wir uns berührt
Tiefer als jede Berührung dringt
Wort für Wort in deine Höhlen
Lässt dich lustvoll überlaufen
Ohne sich je gehabt zu haben
Hatten wir uns zwischen Zeilen
In feuchten Höhlen versunken
Über viele Hügel erklommen
Aufeinander erregt geritten 
1 zu werden und 2 zu bleiben
Die sich so einfach verzaubern
Durch die Magie der Lust die
Ineinander bleibt wenn jede 
Erregung nur noch Erinnerung
Sich fest umschließt

jens tuengerthal 6.11.25

Liebeszauber

Liebeszauber

Hab es nicht mehr so mit Magie
Den ganzen Hokuspokus einst
Studiert und seine Unfreiheit
Dabei entdeckt und gemieden
Infolge um frei zu bleiben aber
Bin völlig verzaubert von meiner
Liebsten die mich wie magisch
In den Bann ihres Herzens schlug
Versuche als Zauberer der Worte
Sie liebevoll zärtlich lustvoll mit
Worten voller Liebe zu umgarnen
Um sich so nah zu kommen wie
Es 2 in 1 nur möglich ist was wohl
Mathematisch verwunderlich klingt
Für uns ganz logisch doch ist
Weil wir 2 längst 1 sind und darin 
Einig sehnsüchtig nur es mit mehr
Als Worten wirklich zu werden mit 
Der Magie der Sprache die uns 
Verbindet und den Zauber trägt
Aber ich glaube natürlich als
Kind der Aufklärung an so etwas nie
Lebe es nur liebend einfach was
Uns ganz logisch erscheint

jens tuengerthal 6.11.25

Mittwoch, 5. November 2025

Lektürentagebuch 5.11.25

Lektürentagebuch 5.11.25

Nach den vorigen Ausführungen zur
Gelegentlich sogar dabei lustvollen
Horizontalen zumindest soweit dabei
Aufrecht genossen lag es ja nah

Zum Zauberberg zurückzukehren um
Einige Seiten im Schneekapitel noch
Zu schwelgen den Visionen sogar fast
Sinnlicher Natur von Hans folgend

Ein großer Erotiker gar Pornograph
Ist Thomas Mann nie gewesen doch
Die Visionen von Hans im Schnee
Haben überraschend viel sinnliches

Spannend wird der Bericht vom Blick
Auf Stand und Palmen damit nicht
Es eine eher einschläfernde Vision
Die vor der rauhen Wirklichkeit flieht

Dieses Schneekapitel enthält sicher
Den entscheidenden Satz des ganzen
Romans mit seiner Hinwendung zum
Leben gegen die Macht des Todes 

Dem will ich seine Bedeutung nicht
Absprechen aber die vorher noch
Erlebnisse und Visionen sind nicht
Der größte Zauber von Thomas Mann 

Froh wenn das Kapitel zu Ende geht
Der Satz gelesen ist der sowohl dem
Zauberberg wie dem Leben auch des
Immer wieder depressiven Autors 

Eine wichtige moralische Wende gibt
Nachdem zuvor lange auch ironisch
Mit dem Tod gespielt wird der unter
Tuberkulose Kranken eben vorkam

So schwanden viele noch dahin als
Die Tuberkulose noch Schwindsucht
Hieß und es kaum Heilung gab die
Manche monatelang liegen ließ 

Dies alles in Rechnung gestellt wie
Der Freude der Germanisten an
Dem bedeutenden Kapitel auch die
Gebührende Achtung hier gezollt

Fand ich es schon beim ersten Lesen
Als quälend bis langatmig ohne den
Sonst so feinem Humor eher etwas
Wagneresk pathetisch dabei auch

Wagner ist vielfältig großartig als
Komponist nur eben menschlich
Ein widerwärtiger kleiner Antisemit
Aber ihn komisch nennen fällt schwer

So wenig witzig ist auch dies Kapitel
Es fehlt die feine mannsche Ironie
Werde die letzten Seiten dort lesen
Aber bejubeln werde ich es eher nie


Da lese ich lieber noch etwas von
Josephs Keuschheit die womöglich
Im Exil in Sanary geschrieben was
Die folgende Lektüre ertragen lässt

Diese biblisch belegte Keuschheit
Was immer dieses Märchenbuch
Auch belegen soll wird Joseph quasi
Attribuiert als sei sie ein Teil von ihm

Der keusche Joseph wurde so zur
Zimperlich anmutigen Formel unter
Der sein Andenken fortlebt ohne
Dass dies je sein Wesen wirklich traf

So begründet Mann hier fein ironisch 
Dass Keuschheit nur stark wäre wo 
Derjenige noch praktisch könnte sonst
Was bei Kastraten stets völlig fehlte 

Joseph wird hier als unverkürzter
Lebendiger Mensch dargestellt der
Sehr wohl könnte wenn er wollte was
Er mit späteren Kindern auch bewies

Egal wie tauglich der männliche 
Beweis bei der allein sicheren Mutter
Damals schon war was die Römer
Zum Rechtsgrundsatz machten 

War Joseph als Mann nicht mehr
Keusch sondern nur solange seine
Jungfräulichkeit hütete wovon wie
Mann schreibt doch auch hier also

Bei Jungmännern geredet würde 
Wie auf ihre Hingabe noch das
Tonzeichen des Verbotenen lag
Kurz gesagt er war nicht prüde sonst

Auch war seine Keuschheit nicht etwa
Ausdruck ländlicher Naivität weil er
Schlicht ein Dämlack gewesen wäre
Was keinesfalls auf Joseph passte

Im Gegenteil hatte dieser das feinste
Gespür auch für das schaurig heilige
Was ihn gegen Triebe der Natur die
In ihm lagen keusch bleiben ließ

Es ist dieser Abschnitt der kaum
Zwei Seiten ganz umfasst wieder
Von so tiefem Humor wie auch
Großer Schönheit und Eleganz

Dabei wird uns erklärt warum
Joseph zwar könnte aber nicht
Wollte aus moralischen Gründen 
Wie strategischer Klugheit dazu 

Thomas Mann macht sich hier 
Mit feinem Humor sowohl über 
Den Kult um die Jungfräulichkeit
Lustig wie sprachliche Grenzen

Wird der keusche unerfahrene
Mann sprachlich berechtigt zur
Frau und was drückt dies aus
Wieviel Witz liegt auch darin 

Dies angesichts seiner Tochter
Erika die mit ihrer Freundin Therese
Giehse zusammenleben übte wie
In Gegenwart von Klaus der auf

Ein in paar Matrosen nach Marseille
Fuhr wenn die Familie ihn nervte so
Schrieb der angeblich so frigide steife
Mann in Gegenwart seiner sexuell

Sehr aktiven Kinder und des Kollegen
Wie Nachbarn Lion Feuchtwanger der
Mit Frau und Sekretärin 2 an einem 
Tag beschlief zu zeigen was er kann

Diese feinen ironischen Zeilen über
Die vermeintliche sexuelle Keuschheit
Ihre Gründe bei Joseph noch dazu
Mit so viel Humor noch zu schreiben


Das Ende der Betrachtungen zum
Josephsroman leitet ja schon quasi
Nach Südfrankreich über in das so
Gewöhnliche Buch von Florian Illies 

Mit Betrachtungen zu Thomas Mann
Der wieder am Josephsroman schrieb 
Begann die Lektüre heute Nacht nach
Dem geliebten Minnedienst zuvor

Dann fährt Klaus aus Sanary nach
Paris weil er in der Provinz wohl 
Den Lagerkoller bekam aber dort
Von der Reaktion Benns erfährt

Klaus nennt die Antwort von Benn
Auf die er im Sanary vergeblich noch
Wartete weil dieser sie nur publizierte 
Rührend ausführlich aber niveaulos

Darüber regen sich auch Thomas 
Wie Golo mit starken Worten auf
Wobei Golo schon klug auf das so
Typische Vokabular dabei hinweist

Am Abend nachdem Klaus diesen
Peinlichen Artikel las saß er mit wie 
Illies wieder zartfühlend schreibt 
Anderen gestörten Emigranten im

Natürlich Café du Dôme als sein
Früher so innig geliebter Liebhaber
Gustav Gründgens grußlos an ihm
Vorbeigeht was Illies dazu bringt

Zu überlegen ob Klaus hier auf die
Idee für seinen Mephisto kam der
Zum Glück am gleichen Abend noch
Erika im Hotel trifft was ihm Trost gibt

Er klagt über die ganzen deutschen
Opportunisten doch zum Glück ist
Annemarie wieder mit ohne Kamera
Aber dafür mit genug Heroin für alle

Gelegentlich gibt es für einen 
Gepflegten Rausch auch Tabletten
Großes Nehmen bei E laut des 
Tagebuch von Klaus das Illies zitiert

Von der Zeitschrift Der Sammlung
Ist dagegen im Tagebuch nicht die
Rede woraus Illies schließt nun
Bräuchte wohl Klaus Sammlung

In Sanary hat Billux Wort gehalten
Eine standesgemäße Villa besorgt
La Tranquille die Ruhige heißt sie
Ein für Thomas angemessener Name

Durch das Haus führt sie dann
Lisa von Schoenebeck also jetzt
Frau Marchesani für Thomas Mann
Der den angeblichen Antrag mit

Keinem Wort im Tagebuch erwähnt 
Dafür wird anderes seltsame von ihr
Berichtet als die morphiumabhängige
Sich verdüstert und zu zucken begann

Dann mit der Tochter kurz hinter dem
Schuppen verschwand um bestens
Gelaunt strahlend wieder zu kommen 
Drei bis viermal täglich braucht sie es 

Lisa trägt immer lange Ärmel damit
Keiner all die Einstichstellen sieht
Sybille hat eine kurze Affäre dann
Mit Erika dann war noch Lisas Mann

Der liebt nun Doris von Schönthan
Eine Journalistin und Fotografin aus
Berlin die Kindermädchen von Sybille
War und Freundin von Klaus noch ist

Sie inspirierte gerade noch den
Autor und Dichter Franz Hessel zu
Ganz verliebten Gedichten mit der
Nori Hotelbetten der Riviera testet

Thomas Mann nennt Lisa darum
Bald in seinen Tagebüchern nur
Noch Frau Morphesani aber nimmt
Ihr dies scheinbar nicht weiter übel

Dann am 31. Mai also auf der hier
Letzten Seite des Monats kommt
Überraschend Monika in Toulon an
Leider in Thomas Mittagsschlaf

Auch Golo käme nun berichtet
Monika aber wieder kommen die
Beiden Geschwister lieber getrennt
Was Tommy sehr nervös macht

Ein ernüchterter Golo Mann schrieb
Laut Illies in sein Tagebuch dass 
Es keinen Grund gäbe noch den
Anschauungsunterricht zu verlängern 

Damit hat zumindest der Monat Mai
In Wenn die Sonne untergeht vom
Genug gescholtenen Illies ein Ende
Heute spannte er feinere Netze 

Seine Herablassung wie ständige
Beurteilung nervt mich weiterhin 
Aber vielleicht braucht das heute
Ein Spiegel Bestseller auch

Andere Gründe dafür sind nicht
Erkennbar dafür zeigt die Liste
Der Personen im Nachwort eine
Akzeptable Nüchternheit noch

Eigentlich wollte ich Buddenbrooks
Noch lesen danach um mich vom
Billigen Geläster von Illies zu erholen
Heute war es nicht so dringend

jens tuengerthal 5.11.25

Horizontalaufrecht

Horizontalaufrecht

Die Horizontale sei die einzig
Aufrechte Lebenslage meint
Hans Castorp mit Überzeugung
Im Zauberberg wo im Sanatorium
Berghof die Liegekur zum Programm
Gehört das hier Heilung verspricht

Denke auf dem Diwan liegend über
Diese alles entscheidende Frage
So intensiv wie differenziert nach
Ohne eine einfache Antwort noch
Erhoffen zu können weil es sich
Je nach Standpunkt unterscheidet

Liegend liegt es mir natürlich nah
Flanierend ist es eher ferner dann
Doch unter der Geliebten mittig
Wunderbar aufrecht noch was ja
Von Zeit zu Zeit wohl vorkommt 
Nach Theorie und Erinnerung sind

Aktivität und Passivität relativ hier
Manche bewegen sich nicht mal
Sondern kommen völlig versunken 
Durch bloße Muskelkontraktionen
Allein im Geschlecht was auch
Zugegeben sehr reizvoll sein kann

Halte auch ich die geistige Welt
Für viel bedeutender als es die
Vergängliche äußere je werden kann
Hier zeigt die Schönheit Kontinuität
Wächst im Alter durch Reife noch
Statt an Impotenz oder Inkontinenz

Dabei nur noch erschüttert zu leiden
Warum wer klug ist sich dazu noch
Rechzeitig geistige Welten sucht
Die geteilt doppelt schön werden
Statt allein auf Echo nur zu warten
Dann bleibt die Horizontale stets

Auch aufrecht die rechte Lage
Sogar für Linkshänder die gern
Den Diwan auch mal teilen um
Horizontal in die Aufrechte zu finden
Die so befriedigt gerne gut tut
Aber primär geht es natürlich

Um geistige Welten dabei die
Ein glückliches Dasein jenseits
Von Raum und Zeit ermöglichen

jens tuengerthal 5.11.25

Abgewählt

Abgewählt

Abgewählt werden kann der noch
Präsident Trump wohl nicht mehr
Deutlich verloren aber hat der
Mafianahe Kriminelle schon jetzt 

Die USA wenden sich trotz aller
Traditionen entschieden von dem
Asozial peinlichen Versager ab 
Alle Wahlen gingen für ihn verloren 

Insofern er nicht mehr antreten wird
Es verfassungsrechtlich nicht kann
Wird die orangene Peinlichkeit nun
Zur erledigten lame duck werden

Die Amerikaner haben genug von
Diesem völlig unfähigen Blender 
Der Lockdown wird ihm angelastet
Trump wird zur peinlichen Geschichte

Dass der Versuch mit Muslimangst
Drohenden Antisemitismus Politik zu
Machen nicht aufging war gut so wie
Illegale Drohung keine Angst machten 

Die Wahlen im nächsten Jahr schon
Die Midterms genannt werden dürften
Diese erfreuliche Entwicklung noch
Weiter bestätigen und verstärken

So rettete sich die Demokratie selbst
Was ein erfreuliches Ende doch wäre
Trump bliebe ein peinlicher Fauxpas 
Was für eine schöne Aussicht ist das 

jens tuengerthal 5.11.25

Glaubensfreiheit

Glaubensfreiheit

Befreit vom Glauben
Ohne Götter und Seele
Kann Liebe alles

jens tuengerthal 5.11.25