Männerbehinderung
Männer können nach ihrer Natur
Keine Kinder bekommen sind so
Auf Frau zur Fortpflanzung stets
Angewiesen und also behindert
Die provokante These der noch
In Oxford studierten kanadischen
Philosophin Kimberley Brownlee
Ist auch kulturhistorisch spannend
Weil sie viele Kulte erklären kann
Das gegenseitige Verständnis auch
Verbessert und den Kampf zwischen
Den Geschlechtern erledigen könnte
Der Sache nach hätte Mann einen
Anspruch auf Kompensation um die
Evolutionäre Behinderung damit in
Der Umkehrung auszugleichen
Was immer eine aufgeklärte und
Kritisch denkende Gesellschaft also
Anders als die Trump USA daraus
Folgert ist der Gedanke spannend
Aus der körperlichen Benachteiligung
Der Männer seien kranke Formen der
Erniedrigung von Frauen gewachsen
Wobei sie die Klitorektomie aufzählt
Halte diesen Ansatz der Vermischung
Vom Fortpflanzung und Sexualität
Aber eher für einen Ausdruck des
Problems statt Teil der Lösung
Die verschiedenen Formen sexueller
Diskriminierung resultieren vermutlich
Eher aus der natürlich überlegenen
Weiblichen Potenz die im Alter wächst
Jedoch wurzeln Formen der Familie
Wie ihre Organisation verbunden mit
Drakonischen Strafen für Untreue in
Der Behinderung des Mannes
Sie dienen dazu das männliche Erbe
Zu sichern was sonst unsicher blieb
Da nur die Mutter früher sicher war
Was erbrechtliche Konsequenzen hat
Die von Tacitus beschriebene Form
Der weiblichen Hausherrschaft ist
Logische Konsequenz daraus auch
Dass nur die Mutter an Töchter
Als sichere Erbin gelten konnte was
Christina von Braun schon treffend
In ihrem Buch Blutsbande darlegte
Was ein Umdenken einleiten könnte
Anzuerkennen dass Männer Frauen
Gegenüber behindert sind was die
Fortpflanzung angeht wäre aber ein
Fortschritt im jeweiligen Verständnis
Dies nicht mit der Sexualität in der
Frau nach ihrer Natur dem Mann in
Der Potenz weit überlegen ist zu
Vermischen empfiehlt sich dringend
Die aus dem Aberglauben noch
Resultierende Regulierung unserer
Sexualität sollte ohnehin endlich
Überwunden werden zum Wohle aller
Doch der Gedanke einer männlichen
Behinderung nach der Mann von der
Natur ungenügend ausgestattet ist
Hat einen philosophischen Reiz
Dies auch wenn die Bezeichnung
Behindert für eine ganz natürliche
Entwicklung der Gattung seltsam
Noch klingt bringt sie uns etwas
Es spiegelt auch wieder was sich
In den Chromosomen zeigt dem
Männlichen xy fehlt etwas zum
Vollständigen weiblichen xx
Darüber für das Verhältnis von
Männern zu Frauen noch weiter
Nachzudenken könnte wichtig für
Unser künftiges Verständnis sein
Es braucht vielleicht weniger alte
Männliche Alphatiere um einen Weg
In die Zukunft zu finden als mehr
Egalitär verbündete Kräfte dabei
Spannend wird nun die Frage wie
Eine Gesellschaft sich organisiert
Die der ganz natürlichen weiblichen
Überlegenheit auch gerecht wird
Darüber mit Frauen gemeinsam
Nachzudenken könnte manche
Gewohnheiten ganz überraschend
Zum Guten für alle verändern
Wie schön dass eine Philosophin
Den Anstoß dazu gab neu über
Eingefahrene Modelle nachzudenken
Es könnte wirklich besser werden
jens tuengerthal 12.1.26
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