Montag, 12. Januar 2026

Männerbehinderung

Männerbehinderung

Männer können nach ihrer Natur
Keine Kinder bekommen sind so
Auf Frau zur Fortpflanzung stets
Angewiesen und also behindert

Die provokante These der noch
In Oxford studierten kanadischen
Philosophin Kimberley Brownlee
Ist auch kulturhistorisch spannend

Weil sie viele Kulte erklären kann
Das gegenseitige Verständnis auch
Verbessert und den Kampf zwischen
Den Geschlechtern erledigen könnte 

Der Sache nach hätte Mann einen
Anspruch auf Kompensation um die
Evolutionäre Behinderung damit in
Der Umkehrung auszugleichen

Was immer eine aufgeklärte und
Kritisch denkende Gesellschaft also
Anders als die Trump USA daraus
Folgert ist der Gedanke spannend 

Aus der körperlichen Benachteiligung 
Der Männer seien kranke Formen der
Erniedrigung von Frauen gewachsen
Wobei sie die Klitorektomie aufzählt

Halte diesen Ansatz der Vermischung
Vom Fortpflanzung und Sexualität 
Aber eher für einen Ausdruck des
Problems statt Teil der Lösung

Die verschiedenen Formen sexueller
Diskriminierung resultieren vermutlich
Eher aus der natürlich überlegenen
Weiblichen Potenz die im Alter wächst

Jedoch wurzeln Formen der Familie
Wie ihre Organisation verbunden mit
Drakonischen Strafen für Untreue in
Der Behinderung des Mannes 

Sie dienen dazu das männliche Erbe
Zu sichern was sonst unsicher blieb
Da nur die Mutter früher sicher war 
Was erbrechtliche Konsequenzen hat

Die von Tacitus beschriebene Form
Der weiblichen Hausherrschaft ist
Logische Konsequenz daraus auch
Dass nur die Mutter an Töchter 

Als sichere Erbin gelten konnte was
Christina von Braun schon treffend
In ihrem Buch Blutsbande darlegte
Was ein Umdenken einleiten könnte

Anzuerkennen dass Männer Frauen
Gegenüber behindert sind was die
Fortpflanzung angeht wäre aber ein
Fortschritt im jeweiligen Verständnis

Dies nicht mit der Sexualität in der
Frau nach ihrer Natur dem Mann in
Der Potenz weit überlegen ist zu
Vermischen empfiehlt sich dringend
 
Die aus dem Aberglauben noch
Resultierende Regulierung unserer
Sexualität sollte ohnehin endlich
Überwunden werden zum Wohle aller

Doch der Gedanke einer männlichen
Behinderung nach der Mann von der
Natur ungenügend ausgestattet ist
Hat einen philosophischen Reiz

Dies auch wenn die Bezeichnung
Behindert für eine ganz natürliche
Entwicklung der Gattung seltsam 
Noch klingt bringt sie uns etwas 

Es spiegelt auch wieder was sich
In den Chromosomen zeigt dem
Männlichen xy fehlt etwas zum
Vollständigen weiblichen xx

Darüber für das Verhältnis von
Männern zu Frauen noch weiter
Nachzudenken könnte wichtig für
Unser künftiges Verständnis sein 

Es braucht vielleicht weniger alte
Männliche Alphatiere um einen Weg
In die Zukunft zu finden als mehr
Egalitär verbündete Kräfte dabei

Spannend wird nun die Frage wie
Eine Gesellschaft sich organisiert
Die der ganz natürlichen weiblichen
Überlegenheit auch gerecht wird

Darüber mit Frauen gemeinsam
Nachzudenken könnte manche
Gewohnheiten ganz überraschend 
Zum Guten für alle verändern 

Wie schön dass eine Philosophin
Den Anstoß dazu gab neu über
Eingefahrene Modelle nachzudenken 
Es könnte wirklich besser werden

jens tuengerthal 12.1.26

Philosophin Kimberley Brownlee

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