Montag, 8. Juni 2020

Marktliteratouren

Regelt der Markt sich von alleine oder braucht es ordnende Eingriffe, um die Gerechtigkeit zu erhalten, kann der freie Markt ohne funktionieren?

Heute gelesen, wie Adam Smith angesichts der Diskussion über den Getreidehandel in Frankreich und der dort zu seiner Zeit gemachten Erfahrungen seine Theorie vom freien Handel als Voraussetzung des allgemeinen Wohlstandes entwickelte. 

Wie konnte die Theorie vom Freihandel auf dem Boden einer zentral verwalteten Monarchie entstehen?

Im Frankreich jener Jahre um 1765 kam es zu einem massiven Verfall des Getreidepreises durch ein Überangebot nach dem Ende des Krieges mit Preußen, infolge etwa 300.000 Esser weniger und späteren Vereinbarung zum Handel mit den sich unabhängig erklärenden Vereinigten Staaten von Amerika.

Gleichzeitig trieben Großhändler die Preise durch scheinbare Exporte und künstliche Verknappung wieder in die Höhe, weil sie auf große Gewinne hofften, die sie erfolgreich machten und zugleich noch als Retter der Nation geehrt wurden, da sie die plötzlich Mangelware reimportierten. In dieser Situation sah sich der Staat in der Pflicht, die Bauern als Basis des Wohlstandes der Nation zu retten und ließ auf Rat einer Gruppe einflussreicher Ökonomen am Hof, die Zölle erst im Land und dann auch für den Export fallen, gestatteten eine Art Freihandel, um die im Krieg verarmten Bauern am Wohlstand zu beteiligen, da vermutet wurde, der Markt würde es regeln.

Dieser Versuch funktionierte relativ gut für die Großbauern, wie die Mühlen, die als Aktiengesellschaften im Besitz des Staates waren, allerdings nicht für den Rest der Bevölkerung, ein breiter Aufschwung scheint fraglich, weil es noch keine schützenden Gesetze gegen Monopole gab, womit die Wohlhabenden noch reicher wurden und die Armen keine großen Gewinnen machen konnten.

Lassen sich diese Ideen auf unsere Zeit und die besondere Situation im politisch-ökonomischen Bereich übertragen?

Die bis heute spannende Frage ist, ob der Handel mehr oder weniger Regeln braucht, um den Wohlstand der Mehrheit zu vergrößern. Unter Berufung auf Smith forderte eine einflussreiche Gruppe lange und bis heute eine weitere Liberalisierung der Märkte, wandte sich gegen staatlichen Protektionismus, forderten weniger Staat und mehr Freiheit, der Markt würde es schon regeln, Freiheit sei die Basis von Erfolg. 

Dies war und ist eine klassische Position der Republikaner in den USA, bei denen sich unter dem Decknamen Boston Tea Party noch eine Gruppe besonders marktliberaler Radikaler zu etablieren versuchte.

Auf den Protektionismus aber wollte die Regierung Trump ihren Aufschwung stellen, erhöhte Zölle, forderte eine Stärkung ihrer Rechte im Handel und versetzte damit die Märkte in Unruhe. Dies schien, solange relativ gut zu gehen, wie es den Menschen in Amerika damit besser ging, sie genug verdienten, der riesige amerikanische Markt lebte, weil viele das Gebaren ihres Präsidenten sportlich sahen, er sich eben wie ein Unternehmer benahm, der hoch pokerte, um den maximalen Gewinn für seinen Staat zu realisieren. Mit der Corona-Krise kam der Einbruch dieser Politik. Wie die Welt auf den monatelangen Stillstand und die folgende wirtschaftliche Krise reagiert, ist noch unklar, auch, wie sich eine zweite Welle auswirken könnte und ob Produktivität vor Sicherheit gehen darf, zu wessen Gunsten dies erfolgt.

Eine wirtschaftliche Krise fordert sicher viele Opfer, doch fragt sich, ob es zulässig sein kann bewusst Menschenleben zu gefährden, um ein System am Laufen zu halten, was eigentlich der Versorgung aller dienen soll oder dann das System einen Fehler hat, weil es den Menschen für weniger wert erachtet als seine Funktionalität, ein nötiger zeitweiser Stillstand größeren Schaden verursachte als jede Krankheit.

Stellte Corona die Systemfrage?

Nüchtern am Markt orientiert betrifft Corona mit den Älteren vor allem eine Gruppe von Menschen, die eine geringe Produktivität haben aber hohe Kosten etwa durch Renten oder medizinische Versorgung verursachen. Deren Leben riskieren, um den Wohlstand der Mehrheit zu sichern, wäre volkswirtschaftlich wesentlich produktiver als der Versuch ihrer Rettung, der noch unklar viele Opfer einer Krise kosten wird.

Auch wenn sich diese Betrachtung ethisch verbietet, weil sie eine Gruppe von Menschen zum Wohle der Mehrheit aussortierte, eine Politik betriebe, die in der Wirkung jener der Nationalsozialisten gliche, die eine Glaubensgruppe und andere nach rassischen Gesichtspunkten aussortierte, könnte sie sich in einer Demokratie lohnen, weil die Mehrheit lieber ihren Wohlstand mehrt, statt durch Verzicht, andere retten zu wollen und entsprechend wählt. Betrachte ich die Corona-Krise so, könnte die Regierung Trump relativ vernünftig gehandelt haben, auch wenn davon auszugehen ist, dass dieser selbsternannte Genius die Problematik bis heute nicht begriffen hat, lieber Verantwortung leugnet und andere beschuldigt, um von eigenen Fehlern abzulenken, was lange am Markt relativ erfolgreich sein konnte, wie sich auch bei der Auflösung der UDSSR in der Gruppe der dabei reich gewordenen Menschen zeigte.

Braucht ein Markt, in dem plötzlich Politiker wie Trump auftauchen, die um ihrer nationalen Interessen wegen, die vor einer Wahl ihre persönlichen auch werden, Regeln, die dies verhindern können oder gehört dies zum natürlichen Risiko?

Ist die Demontage der USA aufgrund verfehlter, rückwärtsgewandter Politik, die nicht mehr in das Zeitalter der Globalisierung passt, von der diese am meisten profitierten, die verdiente Quittung oder spielt da nur einer im Stile der Westernhelden den Protektionisten, um einen besseren Deal auszuhandeln, folgt er keinen Prinzipien und Grundsätzen sondern schlicht dem Erfolg, ist es die richtige Behandlung autoritärer Nachbarn wie China?

Es stellen sich hier viele Fragen und wirken zahlreiche Einflüsse zusammen, die eine einfache klare Antwort schwer machen, auch wenn Gewissen und Moral das Verhalten dieses Präsidenten verurteilen mögen, besagt dies noch nichts über den Erfolg seiner Politik, die mit vielen Gewohnheiten bricht. Es bleibt im Ergebnis komplex.

Am Markt der Wähler wird sich zeigen, wie erfolgreich diese Politik sein kann. Wird er bestätigt, könnte er die durch eigene Fehler verursachte Krise mit Glück überwinden, sollte er bestraft werden, könnte dies für ein vernünftiges Verhalten der Mehrheit sprechen, das Vertrauen in die Freiheit bestätigen, die Fehler und Ausrutscher auch wieder korrigiert.

Fraglich bleibt nur, ob solche Kurswechsel, wie Trump sie vollzieht, erlaubt sein dürfen oder vorab verhindert werden müssen, die Stabilität des System zu gewährleisten, was im Interesse der Mehrheit liegt, auch wenn sie es nicht erkennt.

Adam Smith ging in seiner Staatstheorie vom vernünftigen Unternehmer aus, der im Interesse des Gemeinwesens handelt, von dem er profitieren möchte. Dieses aufklärerische Denken ist an der Freiheit des einzelnen orientiert und geht davon aus, dass dessen Erfolgsstreben von Vernunft geleitet wird und damit auch ethischen Grundsätzen genügt. Diese zwei Axiome aber scheinen häufiger fragwürdig in der Realität. Weder handelt jeder immer vernünftig, ist Erfolg häufig auch eine Gefühlsfrage und wird damit durch eine komplexe Summe von Ursachen bestimmt, noch sind die Grundsätze eines guten Kaufmanns, wie sie noch die Buddenbrooks etwa hoch hielten, am Markt realistisch, wie am Ende sogar die Buddenbrooks zu belegen scheinen, deren Firma liquidiert wird mangels Erben und hat nicht recht, wer Erfolg hat?

Geht damit die Theorie schon von falschen Annahmen aus, ist deshalb grundsätzlich falsch, wie es uns das System Trump gerade vorzuführen scheint, was zwar nach unternehmerischen Grundsätzen Politik macht, aber in der Realität scheitert und nur durch Ablenkung und Beschuldigung Dritter statt ehrlicher Verantwortung noch Erfolg haben kann und dennoch aus vielen anderen Gründen erfolgreich sein kann, in dem sich einige bereichern werden?

Hielte es für anmaßend Smith Theorie widerlegen zu wollen mit dem Beispiel eines peinlichen Politikers - zu Zeiten der Monarchie mit einem positiven Unternehmerbild erdacht, konnte sie nicht die komplexen Einflüsse einer modernen Mediendemokratie berücksichtigen. Fraglich könnte aber sein, ob eine ökonomische Theorie, die von vielfältig anderen Grundlagen ausgeht, noch geeignet sein kann Antworten für unsere Zeit zu geben, es noch um mehr oder weniger Regeln geht oder nicht vielmehr angesichts der Komplexität jeder Einzelfall gesondert betrachtet werden muss, die meisten ökonomischen Theorien relativ unsinnig sind.

Im Frankreich des 18. Jahrhunderts wurde unter besonderen Umständen bei einer Krise der Landwirtschaft infolge der Preisschwankungen bei Getreide nach Ende eines Krieges, angesichts eines plötzlichen Überangebots der Versuch der Deregulierung gestartet und ging nicht völlig daneben, ob dies für einen globalisierten Markt unter den Bedingungen heutiger Zeit auch so gelten kann, sollte im Einzelfall betrachtet werden, statt eine Theorie zu verallgemeinern, die besonderen Umständen geschuldet ist.

Vielleicht liegt eines der Probleme dabei im Prinzip der Gewaltenteilung verborgen. Der Rechtsstaat braucht es zur vernünftigen Kontrolle, welche Stabilität garantiert. Andererseits rekrutieren sich die Leiter der Exekutive aus den führenden Kräften der Legislative, die sich eigentlich gegenseitig kontrollieren sollen, andererseits aus einer durch Wahlen bestimmten Mehrheit rekrutiert werden sollen, um so die Mitbestimmung des Volkes an der Führung des Staates zu sichern.

Viele halten Politik für wahnsinnig spannend, dabei geht es eigentlich um nichts als die Organisation von Verwaltung und die Realisierung von Beschlüssen dort. Welchen Gewinn es für ein Gemeinwesen bringt, wenn bei der formalen Organisation möglichst viele Menschen mitbestimmen, erschließt sich nicht von alleine, wir haben uns nur in der Demokratie angewöhnt, es für normal und richtig so zu halten, weil damit die Mehrheit die grobe Richtung mitbestimmen kann, was einerseits eine relative Zustimmung für auch einschneidende Beschlüsse mit sich bringt, dem Egoismus formale Grenzen setzt, andererseits das Handeln der Verwaltung anfällig für populistische Stimmungen macht, die in der Legislative stellvertretend ausgefochten werden sollen.

Handelten die Regierungen stets vernünftig, wie es Smith dem idealen Kaufmann unterstellt und verträten nicht auch Partikularinteressen, wie sie natürlich persönlichen Bedürfnissen folgen, bräuchte es keines Parlamentes als Kontrollorgan, dann handelte die Exekutive also die Verwaltung stets legitim, wie es früher Königen unterstellt wurden, deren Regierung als von Gottes Gnaden galt. Ob die Führung durch eine Person oder Familie anfälliger für Korruption und Vetternwirtschaft ist als die durch Parteien, bei denen die Verantwortung nur auf mehr Köpfe verteilt wird, zu streiten, ist müßig, insofern sich das Prinzip relativer Mitbestimmung am Markt als erfolgreicher durchgesetzt hat, weil es Kontinuität durch Zustimmung der Mehrheit sichert, die für Sicherheit gewisse Kosten und Beschränkungen akzeptieren. Als zusätzliches Kontrollorgan gibt es Medien, die über das Handeln der Führung berichten und damit die Öffentlichkeit beeinflussen.

In Schwierigkeiten gerät das System immer wieder, wenn es mit anderen Systemen nur relativer Freiheit konkurrieren muss, wie sie etwa in Russland oder China praktiziert werden, die aber dafür auf hiesigen Märkten als Händler mit der unsererseits garantierten Freiheit als Konkurrent auftreten wollen, ohne die gleiche Freiheit auf ihren Märkten zu gewähren, noch ihrer Bevölkerung die hier üblichen Freiheiten zu garantieren. Bei Russland, was sich durch Eingriffe seiner Geheimdienste und durch Propagandamedien aktiv um die Destabilisierung westlicher Republiken und Europas bemüht, ist es ein durchsichtig klarer Konkurrenzkampf, welcher sich gegen Einzelpersonen, in Deutschland etwa Merkel, die Putins Freund Schröder einst besiegte, richtet und versucht unliebsame Sanktionen durch weitere Provokationen und die Finanzierung von Populisten auszuhebeln, ohne dabei eine alternative Lösung bieten zu können, warum nicht davon auszugehen ist, dass sich gebildete Menschen länger davon täuschen lassen. Anders dagegen ist es bei China, mit dem Trump auf Western-Art Konflikte ausficht, während sich der übrige Westen lieber anbiedernd um Plätze auf dem dortigen Markt für die eigene Industrie bemüht, auch wenn damit Prinzipien der Demokratie und Menschenrechte verraten werden, es kein moralisches Handeln mehr gibt.

Mit China aber wie mit Nordkorea setzt Trump seine Deal-Politik fort, bei der er Vereinbarungen unter Freunden sucht, die er vorher bei den Verhandlungen noch zu erniedrigen und zu erpressen versucht, soweit er es für sinnvoll hält. Momentan stiftet er Brände im Land und außerhalb an, um damit von seiner negativen Bilanz abzulenken, die Diskussion über sein völliges Versagen in der Corona-Krise zu vermeiden. Dies erinnert an die Politik Putins, der durch permanente Provokation nach außen, ob in der Ukraine oder auf der Krim, den inneren Zusammenhalt stärkt, weil sich die Russen von Feinden in der Welt verfolgt sehen, die das Verhalten ihres gewählten Präsidenten sanktionieren, statt darüber nachzudenken, wohin das System Putin das Land geführt hat, wen es bevorzugt und wie es das Land in eine Oligarchie verwandelt hat nach einem kurzen Aufbruch der Demokratie nach 1989. Insofern die Menschen dort nie etwas anderes kennenlernten, ist es niemandem aufgefallen und scheint der Mann des früher KGB als das geringere Übel, vielen sogar als Held des Vaterlandes.

So befindet sich das die Werte der Demokratie verteidigende Europa in einer schwierigen Position. Nachbar Russlands, was sich als Gegner mit ständiger destruktiver Demontage beschäftigt, Partner Amerikas, was keine Zuverlässigkeit mehr bietet, sondern sein Fähnchen in den Wind hält, unberechenbar wurde, eine Politik aus einer anderen Zeit betreibt, die vom Konflikt lebt, weil dieser andere Probleme verdeckt. Konkurrent in China, das den weltgrößten Absatzmarkt zögerlich und beschränkt nur gegen Auflagen öffnet,  während es von einer korrupten Parteiendiktatur geführt wird, die einen Führerstaat etablierte.

Ist es in dieser Situation richtig allein den freien Kräften des Marktes zu vertrauen, wenn auf diesem so gegensätzliche Kräfte agieren, die für sich mit freiheitlichen Prinzipien und Gleichheit nichts zu tun haben?

Wird die Freiheit da nicht zum Bauernopfer gemacht, das nicht konkurrieren kann?

Es scheint sehr komplex und einfache schnelle Antworten verbieten sich so sehr wie bloße Vorurteile. Ruhe und abwarten wären geboten, funktioniert aber nur schwer in einer von immer schnelleren Medien beeinflussten Demokratie, die froh sein kann, wenn sie alles ohne größere Schäden übersteht. So verhält es sich auch mit der Anwendbarkeit der liberalen Ideen von Smith, die auf dem Prinzip der Freiheit aufbauen und klar moralisches Handeln des einzelnen voraussetzen, da dies in seinem Interesse wäre, dächte und handelte er und alle anderen vernünftig. Ob die Gesetze der Vernunft, die den Markt, auf dem jeder logisch nach maximalem persönlichen Erfolg strebt, leiten sollen durch das Prinzip der Masse, was einzelne Ausreißer ausgleichen könnte, stärker wirken als der Egoismus scheint gerade fraglich.

So scheint Smith Theorie zur Ökonomie die ideale freiheitliche Theorie für eine ideale und freiheitliche Gesellschaft, die real aber nirgendwo so existiert, weil unterschiedliche destruktive Einflüsse das Erreichen des Idealzustandes so gut wie möglich verhindern. Fraglich bleibt, ob daraus, wie führende Ökonomen es lange taten, eine immer Priorität des Marktes als Basis des Ideals zu folgern ist oder eher eine des Staates, der diesem Geschehen unter bestimmten Bedingungen erst die Basis geben kann. Auch hier gilt vermutlich, dass ausschließliche Entscheidungen meist falsch sind, es guter Kompromisse bedarf und der beste Weg irgendwo zwischen den Extremen entlang führt.

Die Antwort auf die Frage nach dem richtigen System könnte damit vielleicht besser ein “kommt drauf an” sein. Statt sich in Ausblendung der nie gegebenen Bedingungen auf ein System totaler Liberalisierung um der Freiheit willen zu verlassen, was bestehende Monopole und Strukturen stabilisierem und begünstigen könnte, damit der Freiheit eher schadet, auch wenn es auf deren Basis fußt, eine regelnde Hand für nötig zu halten, um die Bedingungen der Freiheit für alle zu schaffen, wäre eine Möglichkeit, gute Ideen zu Ende zu denken.

Real leben wir ständig in Kompromissen zwischen mehr oder weniger Freiheit bei denen sich irgendwelche Gruppen immer darum bemühen ihre Partikularinteressen möglichst gut durchzusetzen, warum es Unsinn ist, von einer einzigen Theorie Richtung und Antwort auf alle Fragen zu erwarten. Wichtiger für die Zukunft könnte sein, die Bedingungen der Freiheit, die den Markt alleine regeln lässt, für mehr Menschen so gut wie möglich herzustellen, also Gleichheit der Beteiligten am Markt, Schutz vor Monopolen und mehr Chancen zur Gleichheit schon in der Ausbildung, wie es der Sozialstaat ja mehr oder weniger erfolgreich versucht. Dahingestellt ob nun die funktionierende soziale Marktwirtschaft der Stein der Weisen sein kann oder auch nur ein Kompromiss unter Berücksichtigung der Schwächeren ist, könnte es lohnender sein, über Wege und also Kompromisse im System nachzudenken als über grundsätzlich neue, die oft mehr schaden als nutzen.

jens tuengerthal 8.6.20

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