Mittwoch, 15. März 2023

Lebenslust

Lebenslust

Lebenslust lohnt sich
Sie schenkt Freude wie Lust
An dem was unsere Natur ist
Natürlich ist sie auch gefährlich
Weil sie leichtsinnig macht
Aber was lohnt je mehr als
Sein Leben für die Lust mit
Begeisterung zu riskieren
Weil nichts schöner sein kann
Denke ich und träume mich
Voller Lust in meine Geliebte
Um ganz eins zu sein als
Welle von Lebenslust die
Natur in uns bewegen lässt
Es kann die Lust am Leben
So vieles uns schenken
Dankbar sich daran freuen
Genügt um glücklich zu sein
Denke ich und lasse das
Leben voller Lust fließen
Wie ineinander über aber
Vollkommen wird die Lebenslust
Wo wir sie in allem finden was
Jedem Moment Magie verleiht
Dem Regen wie der Sonne
Willkommen wie Abschied
Denke ich sehr dankbar dafür
Ein lustvoller Mensch zu sein
Der zu gerne genießt wie fast
Lieber noch Genuss schenkt

jens tuengerthal 15.3.23

Lebensliebe

Lebensliebe

Das Leben zu lieben empfiehlt sich
Aus ganz pragmatischen Gründen
Wir haben ja nur das eine warum
Es lohnt es voller Liebe zu leben
Möglichst viel zu genießen von dem
Was uns neben allem bleibt denn
Ohne ist berechenbar nichts mehr
Fraglich nur ob es auch die Liebe
Des Lebens gibt auf die wir dann
Entweder ewig warten oder um
Deren Verlust endlos grämen
Was viel Lebenszeit vergeudet
Die wir schöner liebend nutzen
So sprechen auch pragmatische
Gründe dafür keine für die eine
Zu halten was sicher enttäuscht
Wenn auch die Erfahrung empfiehlt
Jede so zu behandeln damit alle
Sich großartig dabei fühlen ohne
Die Relativität aller Gefühle je
Zu vergessen was gelassener
Im Alltag miteinander macht
Eine größere Haltbarkeit der
Neuen Liebe auch verspricht
Wenn wir es also ernst meinen
Nehmen wir es lieber nicht zu ernst
Länger genießen zu können was
Dann ein Leben lang zufällig hält
War wohl nicht ganz schlecht
Aber besser scheint mir das
Nie vorher zu wollen um was
Bleibt mehr zu genießen

jens tuengerthal 15.3.23

Lebensraum

Lebensraum

Wieviel Raum brauchen wir um
Glücklich leben zu können
Überlege ich ohne Gewissheit
Ob was für mich gilt auch für
Andere egal wo gelten könnte
Brauche ich Auslauf zum Glück
Genügte eine Höhle voller Bücher
Kann ich auf die Welt verzichten
Weil ich sie als Kind schon sah
Reisen real immer lästiger fand
Als Zufriedenheit in der Bibliothek
Manche haben hektarweise Grund
Über den sie stolz dann schreiten
Den Horizont dabei im Blick der
Kein Ende von alles meines gibt
Sich vor Gier verschluckend
Andere wollen die Welt erobern
Fliegen und fahren irgendwo hin
Zerstören was sie angeblich lieben
Mit dem Bedürfnis überall mal
Gewesen zu sein was mir so
Absurd scheint wie fern liegt
Weniger ist mehr könnte dabei
Motto für eine Zukunft sein
In der wir weniger werden müssen
Damit alle überleben können
Die Grenzen des Wachstums wie
Unserer Ausbreitung respektieren
Würde wie Kant Königsberg auch
Das Umfeld meiner Bibliothek
Wo immer sie steht nie verlassen
Nicht mehr brauchen als zu Fuß
Erreichbar wie mit immer weniger
An Raum auszukommen versuchen
Finde die Vorstellung eher befreiend
Als beengend mit schlechtem Gewissen
Immer mehr haben zu wollen den
Eigenen Lebensraum dabei auf
Das nötige zu beschränken
Frage mich nur wann mehr merken
Wie wenig zum Glück genügt

jens tuengerthal 15.3.23

Lebenstraum

Lebenstraum

Was ist mein Lebenstraum
Wohin strebe ich unbedingt
Will ich ein Haus mit Garten
Auto Schiff Statussymbole um
Zufrieden zu sein mit dem
Was ist wie bleibt von mir
Möchte ich der Welt etwas
Hinterlassen zufrieden zu sein
Worum geht es im Sein dabei
Welche Eitelkeit sucht dringend
Noch Befriedigung überlege ich
Nun Anfang 50 wo der Körper
Sich lästig bemerkbar macht
Wie nach dem Tod des Vaters
Denke an meine Bibliothek wie
Die Frauen denen ich egal wie
Nah sein durfte und bin völlig
Zufrieden mit allem wie es ist
Ohne großen Ehrgeiz noch
Etwas erreichen zu müssen
Aber fähig zum Genuss habe ich
Alle Träume schon gelebt wie
Ihr sicheres Ende erlitten
Könnte jederzeit gehen ohne
Schlechtes Gewissen dabei
Aber bis dahin genüsslich noch
Freue ich mich auf das was bleibt
Um es irgendwie zu genießen
Ziellos schwebend im Nichts
Voller Liebe immer aber ohne
Lächerlichen Konkurrenzdruck
Mit sich zufrieden inmitten was
Die höchste Kunst mir scheint
Alles übrige kommt und geht
Vielleicht ist das der
Lebenstraum

jens tuengerthal 15.3.23

Dienstag, 14. März 2023

Sexikon

Sexikon

Bräuchte es ein Sexikon als
Enzyklopädie physischen Glücks
Was uns Wege wie Zusammenhänge
Möglichst wertfrei erklärt damit wir die
Lust als Teil unserer Natur genießen
Begreifen was uns gut tut wie alles
Ausprobieren was uns reizt denn
Nur stete Übung lässt Erfahrung zu
Die den höchsten Genuss schenkt
Weil sie Gelassenheit noch in der
Geilheit schenken kann und so
Vernunft und Sinnlichkeit verbindet
Es gibt so vieles was alle wissen
Sollten von der weit überlegenen
Potenz der Frauen über Wege der
Sicheren natürlichen Verhütung
Wie was wem wann warum den
Höchsten Genuss schenken kann
Kann kein Lexikon beantworten
Aber wer die Grundlagen kennt
Kann die Möglichkeiten erforschen
Wie dabei herausfinden was am
Ehesten zum Glück uns verführt
Um den höchsten Genuss zu haben
So ist Sex Teil unserer Natur die
Gut tut und das Gleichgewicht der
Inneren Kräfte fördert somit auch
Das Immunsystem stärkt wie die
Psyche als Tragkraft stabilisiert
Wagen wir mehr Sex egal wo um
Ein schöneres gesunderes Leben
Miteinander führen zu können der
Hormonelle Genuss ist ein Wunder
Unserer Natur was es noch weiter
Zu nutzen und zu kultivieren gilt
Warum ein Sexikon aller Begriffe
Der Sexualität wie ihre Bewertung
Die Diderot mit soviel Kennerschaft
In seiner Enzyklopädie vorführte ein
Wichtigeres Stück für die Gesundheit
Der Bevölkerung wäre als die meisten
Ärzte und Medikamente weil es die
Heilkräfte in uns weckt wie zugleich
Gut tut und Zufriedenheit schenkt
Gelegentlich auch befriedigt und so
Wäre das Sexikon ein ganz wichtiger
Beitrag zur Volksgesundheit der auch
Der Aufklärung natürlich diente also
Doppelt wunderbar nutzte wie auch
Die Sache als Teil unserer Natur
Noch stimulierend fördern könnte
Sex sollte ein Hauptfach sein in den
Schulen sowohl in der Theorie wie
In der nötigen Praxis auch was viel
Besser täte als der meist lächerliche
Sportunterricht der immer nur ein
Billiger Ersatz für Sex ist dazu wäre
Mehr Sex überall auch ein Beitrag
Zum ewigen Frieden weil wer sich
Glücklich damit beschäftigt keine
Kriege als Ersatz beginnt wie
Diese meist von Impotenz eher
Zeugen die durch Gewalt ersetzt
Niemand Befriedigung schenkt
Was in der Natur des Sex liegt

jens tuengerthal 14.3.23

Liebeswissen

Liebeswissen

Was muss ich über die Liebe
Wissen mit ihr glücklich zu bleiben
Zwar war die Zahl der Versuche hoch
Doch lehrten sie mich eher nichts
Mehr zu erwarten wie von keinem
Wissen auszugehen sondern es
Als freie Erfahrung zu genießen
Statt eine an mich zu binden
Ihr lieber Flügel zu verleihen
Damit wir gemeinsam für die
Geschenkten Momente im
Glück schweben können ohne
Wissen Sicherheit oder sonstige
Garantien und Versprechen die
Jede Liebe logisch erwürgen so
Ganz formal auch wenn sie als
Traditionelle Sicherung gelten
Sind Ehe und Treueversprechen
Das Gegenteil von Liebe weil sie
Zäune ziehen wo wir fliegen wollen
Weiß nichts von der Liebe noch
Verstehe ich sie zu halten aber
Vielleicht ist genau das auch die
Beste Form mit ihr zu leben
Für Momente des Glücks

jens tuengerthal 14.3.23


Montag, 13. März 2023

Historikuss

Historikuss

Was war der erste Kuss
Historisch wie persönlich
Ganz unkritisch gefühlt
Nahe der Wirklichkeit
Wie sie uns just erschien
Braucht es die Lippen
Dabei aufeinander wie
Eng verschlungen oder
Mit gebührendem Abstand
Hand oder Fuß ganz höflich
Voller Lust oder Liebe
Von beiden etwas
Zunge an Zunge innig
Als Perlentaucher lustvoll
Väterlich betulich nur
In der Familie wie unter
Dem Klüngel für alle
Soweit sie dazugehören
Vermutlich von den Eltern
Zuerst ohne Erinnerung
Was zuerst verliebt
Welche blieben wichtig
Die Historie des Kuss ist
Kulturhistorisch sicher spannend
Noch spannender aber sind für mich
Die eigenen Erinnerungen an die
Küsse die Spuren zogen in mir
Was von ihnen blieb als ein
Buch meiner Leidenschaften
Wie jene noch geträumten
Denen wir uns nähern
In Gedanken immer mehr
Ist die Geschichte heute auch
Die der virtuellen Küsse
Welche manch Herz berühren
Denke ich und freue mich
Bald wieder zu küssen

jens tuengerthal 13.3.23

Wahrheiter

Wahrheiter

Macht die Wahrheit heiter
Weil sie so fraglos einfach ist
Oder ist sie eher ein Witz weil
Stets die Erfindung eines Lügners
Es die Wahrheit für alle nie gibt
Wir irgendwo dazwischen lavieren
Wahre Aussagen von falschen klar
Unterscheiden können aber nie
Gewissheit haben was Wahrheit
Für wen eigentlich sein soll
Vor Gericht sollen wir schwören
Wenn als Zeugen oder sonst unter
Eid zur Aussage verpflichtet nichts
Als die Wahrheit zu sagen so wahr
Uns mit oder ohne Gott helfe aber
Schon das ist absurdes Theater
Weil all unsere Wahrnehmung stets
Subjektiv vom Gefühl geprägt ist
Wie vielem anderen mehr es die
Wahrheit nicht geben kann wir
Höchstens sagen was wir meinen
In diesem Moment an diesem Ort
Wie unter diesen Bedingungen
Weiter reicht sie nämlich nie
Wo ohnehin schon fraglich ist
Wie wirklich die Wirklichkeit sein soll
Die als Wahrheit dann beschworen
So scheint mir am Anfang jeden Eides
Eigentlich ein Meineid zu stehen weil
Keiner die Wahrheit kennen kann
Es nur zeitweise aus meiner Sicht
Wahre Aussagen in einem bestimmten
Kontext geben kann der schwankt wie
Alles menschliche was normal ist
Hören wir auf uns länger etwas
Vorzumachen keiner kennt die Wahrheit
Wer es behauptet lügt oder ist gläubig
Ein Eid darauf ist die Aufforderung zur
Lüge und damit zum Meineid warum
Die gerichtliche Formel ein Witz ist
Wir über die Wahrheit lachen sollten
Um lieber alle mit ihrer je Wirklichkeit
So leben zu lassen wie es gefällt
Egal wie wahr das dann ist macht 
Solches miteinander zumindest
Alle viel glücklicher was mehr
Wert wäre als Wahrheit
Die es nicht gibt aber
Irgendwie komisch ist

jens tuengerthal 13.3.23

Wählerisch

Wählerisch

Die Politik streitet über eine Reform
Des Wahlrechts bei dem sich Teile
Nicht genug berücksichtigt fühlen
Auch wenn sich alle einig sind dass
Der Bundestag zu groß wurde wie
Die Unsitte der Überhang oder auch
Ausgleichsmandate erledigt werden
Muss versucht jeder noch schnell
Seine Schäfchen ins Trockene zu
Bringen wie seine Mandate weiter
Sichern zu können warum so bald
Vermutlich gar nichts geschieht
Was auch zeigt wie nötig es eine
Neutrale Instanz der Kontrolle der
Staatlichen Maßnahmen braucht
Die Stabilität wie Freiheit sichert
Ohne die Kosten zu vergessen
Es sollte uns die Demokratie als
Basis auch etwas wert sein aber
Wo sie über ihren Zustand dabei
Als Betroffene selbst entscheidet
Ist wenig Entwicklung zu erwarten
Eine klare Bilanzierung mit einer
Kosten-Nutzen-Rechnung würde
Allen helfen dabei zu entscheiden
Wie die Interessen sichtbar machen
Die hinter den Argumenten stehen
Zeit den Rechtsstaat auch vor der
Politik als Lobbygruppe zu schützen
Was Volksvertreter für sich sind

jens tuengerthal 13.3.23

Staatscontrolling

Staatscontrolling

Der Staat ist ein Milliardenunternehmen
Größter Arbeitgeber wie Eigentümer in
Ganz vielen Bereichen seine Finanzen
Kontrolliert er im Bundestag selbst wie
Über den Bundesrechnungshof der uns
Immer wieder daran erinnert wie nötig
Mehr marktwirtschaftliches Controlling
Von Seiten des Staates wäre wenn über
Maßnahmen hinterher genörgelt wird
Aber ist es meistens schon zu spät
Das Geld längst ausgegeben wie die
Schulden immer höher gewachsen
Hier bräuchte es eine neutrale Instanz
Wie in allen großen Unternehmen die
Ein aktives Controlling betreibt was
Vor der Genehmigung der Mittel den
Plan für ihre Ausgaben überprüft die
Nicht mehr von Parteien besetzt wird
Sondern etwa vom Steuerzahlerbund
Oder Bürgern die als Schöffen quasi
Die Staatsfinanzen kontrollierten wie
Entscheiden dürften was genehmigbar
Wo es der Nachbesserung noch bedarf
Der Bundesrechnungshof ist sehr gut
Aber es braucht eine Instanz die das
Controlling im Staat vorab garantiert
Hinterher nur zu meckern bringt kein
Unnötig ausgegebenes Geld zurück
Ein so wichtiges Unternehmen wie
Unser Staat es ist sollte dringend so
Streng wie möglich kontrolliert werden
Es geht dabei um unser aller Geld
Vertrauen ist gut aber Kontrolle
Bei viel Geld besser die Politik darf
Die Verwaltung leiten was eben ihre
Aufgabe im Kern auch ist aber sie
Sollte sich nicht selbst kontrollieren
Sondern auch geprüft werden

jens tuengerthal 13.3.23

Sonntag, 12. März 2023

Lustaufregung

Lustaufregung

Während ich die Liebe lieber gelassen
Ohne große Aufregung genieße darf
Die Lust gerne aufregend wechselhaft
Wie immer wieder neu damit sein
Was nicht wechselnde Partner meint
Da die hohe Kunst der Erotik darin
Besteht Erregung lange zu erhalten
Geht es nicht um die leichte Aufregung
Beim ersten mal miteinander was stets
Eine Expedition ins Neuland doch ist
Die leicht immer aufregend sein kann
Sondern die aus guter Erfahrung die
Den Sex in Kenntnis des anderen
Körpers wie der je Vorlieben noch
Viel schöner machen kann wie diese
In der Wiederholung gewachsene Nähe
Durch geistige Abwechslung aufregend
Auch über längere Zeiten zu halten
Als abwechslungsreich aufregend
Hier beginnt dann die hohe Kunst
Der Erotik in der Lustaufregung
Nach der zu streben schon eine
Wunderbare Aufregung sein kann
Darüber reden kann dabei helfen

jens tuengerthal 12.3.23

Liebesgelassen

Liebesgelassen

Welche Liebe tut mir am besten
Überlegte ich nach der Verlobung
Mit einer echten Drama-Queen
Bei der es immer Aufregung gab
Wie hochemotionale Versöhnungen
Was es wenn auch nicht so intensiv
Immer wieder gegeben hatte
Solange ich noch dem klassischen
Beziehungsmodell folgend die eine
Für alles unbedingt am besten
Gleich für immer suchte was so
Sicher wie bald scheiterte
Inzwischen längst ein Freund
Der Mengenlehre geworden
Erwarte ich von keiner alles
Wie überhaupt möglichst nichts mehr
Vermeide damit alle Spannungen
Wie die folgenden Enttäuschungen
Genieße lieber die Schnittmengen
Die sich miteinander ergeben was
Den Blick auf Gemeinsamkeiten lenkt
Probleme am besten ignoriert um
Mehr Freude an dem zu haben was
Glücklich geteilt werden kann wie
Niemanden als Besitz zu betrachten
Womit wir immer umeinander als
Auf der geteilten Ebene liebende
Liebevoll bemüht bleiben statt in
Das tödliche Selbstverständnis
Im Laufe der Zeit zu rutschen
Damit wird Aufregung vermieden
Wir genießen was uns bleibt mit
Viel mehr Gelassenheit statt unser
Bild von der Liebe durchsetzen
Zu wollen gönnen wir lieber
Einander schöne Momente
Die so bleibend gut tun ohne
Mit ständiger neuer Aufregung
Umeinander kämpfen zu müssen
Nie wieder wollte ich anders
Die Liebe noch genießen

jens tuengerthal 12.3.23