Samstag, 31. Januar 2026

Lektürentagebuch 31.1.26

Lektürentagebuch 31.1.26

In der ganz wunderbaren weil so
Vertrauten Gesprungenen Liebe
Der Empfehlung der Liebsten weiter
Über Pierre-Henri Roché gelesen 

Vertraut weil alle Beteiligten aus der
Lektüre ihrer Bücher bekannt sind wie 
Als Autoren geliebt Manfred Flügge 
Einen feinen Blick auf sie alle wirft

Seine Suche nach Liebe von den 
Ersten Versuchen mit 17 erst zur
Ersten Verlobung in England die
Erst viel später ihre Erfüllung fand

Über die Flucht nach Paris wieder
Die Zeit an der Kunsthochschule
Mit ihren wilden berühmten Festen 
Über die Franz Hessel auch schrieb

Zu den Malerinnen mit denen er als
Vermittler von Kunst zu tun hatte wie
Den Modellen seiner Freunde der
Künstler von Picasso bis Man Ray 

Das Kapitel über den Mann der die
Malerinnen liebte erzählt auch vom
Immer vielfältigen Liebesleben des 
Mannes der für die Frauen lebte

Erfahre von seinem auch in Dingen
Der Lust sehr detaillierten Tagebuch
Das immer Roman werden sollte es
Mit Jules und Jim auch teils wurde 

Die englische Liebe zu den beiden
Schwestern deren eine seine Verlobte
Zeitweiser wurde während er dafür
Die andere in die Liebe einführte

Sie kam als noch Jungfrau nach Paris 
Um Malerei zu studieren und wurde 
Von ihm in der Lust unterrichtet als 
Dann die rothaarige Schwester kam

Die einige Jahre älter war holten sie 
Endlich nach was sie in der Zeit ihrer
Verlobung noch verpassten aber
Hielt es beiden gegenüber geheim

Auch Germaine seine später Frau
Taucht dabei irgendwann auf erst 
War die Puppenbauerin nur eine 
Seiner zahlreichen Geliebten

Erstaunt berichtet Flügge dass er
Wohl mehr als hundert Frauen liebte
Also mehr als Casanova noch in
Seinen Erinnerungen berichtet

Eine Null dran zu hängen wäre
Vermutlich hier realistischer er
War ein vielfältiger Genießer der
Es im Paris der Zwanziger genoß

Rochés besonderen Faible für
Rothaarige Frauen vermutet der
Autor in der englischen Verlobung
Noch begründet was aber eher

Zu kurz greift und wer je echte
Also auch noch überall rothaarige
Frauen lieben durfte versteht diese
Lebenslange Neigung Henris gut

Denke an die Überraschung als ich
Es mit zarten 14 erstmals entdeckte
Bei meiner rothaarigen Freundin einer
Deutschen die ich in England traf 

Sie war schon 16 und verließ mich
Nach kurzer Zeit für einen älteren
Berliner damals lebte ich noch nicht
In der noch Jahre geteilten Stadt

Aber es ging ja bei der Lektüre nicht
Um meine rothaarigen Geliebten
Sondern um Henris Liebesleben bei
Dem ich diese Vorliebe verstehe

Nachdem dieser die rothaarige erste
Verlobte als dabei auch erster hatte 
Was er unter einem Pseudonym im
Tagebuch notiert hält er Abstand

Diese Margaret schreibt ihm noch
Pathetische Briefe doch er trifft lieber
Nochmal Violett die Schwester ohne
Zu sagen ob sie auch überall rot ist

Irgendwann reist die enttäuschte aber
Um eine Erfahrung reichere Margret
Wieder ab nach England und Henri
Trifft weiter gelegentlich Violet 

Im Mai ist wieder die wilde Orgie
Auf dem Ball der 4 Künste von der
Akademie der Künste und dann
Lernt er bald Franz Hessel kennen

Von dieser Freundschaft berichtet
Das nächste Kapitel auf das ich mich
Schon sehr freue durch Henri in guten
Pariser Erinnerungen dabei glücklich

Die drei Chanel Models waren auch
Studentinnen der Kunstgeschichte in
Paris als Scouts von Lagerfeld sie
Entdeckten war die Kunst Geschichte

Im VII. Arrondissement hatten die drei
Ihre Dachgeschosswohnung über den 
Dächern des Paris von Roché und Hessel erlebte ich der Liebe Vielfalt

Als ich viele Jahre später dann vom
Schloss in dem die erste Verlobte war
Oberhalb des Tunnels in dem schon
Di und Do verunglückt waren auf dies 

Paris hinunter sah kannte ich die so
Wunderbaren Geschichten noch nicht
Genieße die Pariser Vielfalt die hier
Manfred Flügge weiter leben lässt

Dabei noch den Großvater auch in
Erinnerung der als Student noch 
Auf dem armen Hügel wohne der
Als Montmartre weltberühmt wurde 

Wenn Literatur und Realität sich so
In der Erinnerung vermischen ist die
Zu heiße darum erfolglose Nacht im
Hotel an der Opera fast vergessen


Dies aber leitet wunderbar über zum
Deutschen Fürsten in London der sich
In eine wunderschöne Opernsängerin
Verliebt wovon zu erzählen nun ist

Ein Glücksritter heißt das wunderbare
Buch von Peter James Bowman über
Die englischen Jahre des bekannten
Fürsten Pückler auf Brautschau dort

Der eigentlich glücklich mit seiner 
Lucie einer geborenen Hardenberg
Verheiratete Pückler wollte sich der
Form halber nur scheiden lassen

Dies mit der Absicht so im schon
Industrialisierten und an Kolonien
Reichen England eine Aussteuer
Für seine Gartenprojekte zu finden

Seine Frau weiß davon und er hat
Ihr ohne viel Feingefühl detailliert
Auch von seinen sonst Mädchen 
Die er in England hatte geschrieben

Nun aber kommt die bereits aus
Berlin berühmte Henriette Sonntag
Als gefeierte Sopranistin auch nach
London und er gibt ihr einen Empfang

Als Sängerin fand er sie wohl eher
Mäßig was einige Fachleute wohl
Ähnlich sahen aber menschlich war
Der Reiz dieses Stars wohl groß

Doch dann hört er sie und erlebt 
Die Gegenwart dieser bezaubernd
Schönen Frau und ist hin und weg
Was nach einem ersten ganz

Geheimen Ausritt zusammen dann
Immer intensiver wird während in
London alle diesem Star der Bühne
Zu Füßen liegen und sich um sie

Bemühen vom Grafen Esterhazy 
Über den Prinzen Leopold der
Später König von Belgien wurde 
Die Liste ihrer Verehrer ist lang

Dennoch gibt sie ihm ihren einzigen
Freien Tag und sie treffen sich in
Greenwich zum Austritt wie dem
Von ihm geplanten Essen dort

In einem Restaurant quasi über der
Themse wo er einst die Briefe von
Lord Chesterfield las was wohl die
Herrlichen an seinen Sohn meint

Denke lächelnd guter Geschmack
Liegt doch die feine Ausgabe von 
Manesse hier am Diwan gleich rechts
Zwischen la recherche und Stirner 

Die Rückfahrt machen sie in einer
Verhängten Kutsche und es kommt
Wie er seiner Lucie schreibt dabei zu
Zärtlichkeiten ohne Unanständigkeiten

Die nächsten Tage ist er völlig verliebt 
Dann passiert der große Schock und
Er braucht Tage sich davon wieder zu 
Erholen bis er Lucie wieder schreibt 

Er lobt sie auch nach dem Ende noch
Obwohl er sie hatte heiraten wollen
Der Fürst die Bürgerliche Sängerin 
Aber er hatte sein Herz völlig verloren

Mit 42 Jahren zum ersten mal ist
Dieser Mann völlig verliebt und dann
Verlässt ihn sein größter Traum für 
Einen anderen dem sie gehöre 

Zwar teilte sie seine Gefühle wie
Sie ihm wiederholt versichert aber
Sie sei versprochen und so sei es
Ein Gebot der Ehre es einzuhalten

Die fast zwanzig Jahre jüngere
Sängerin kehrt tatsächlich zu
Ihrem Grafen Rossi zurück und
Wird dann ganz seltsam krank 

In Paris heißt es sie sei auf einem
Aprikosenkern ausgerutscht doch 
Tatsächlich war sie schwanger von 
Rossi und bekam ihre Tochter

Diesen Teil der Geschichte hat die
Sonntag ihm verschwiegen und so
Wissen wir nicht was er dazu dachte
Wie er darauf wirklich reagiert hätte 

Nach langen Mühen setzt Rossi
Beim König von Sardinien dessen
Botschafter er ist durch Henriette
Heiraten zu dürfen unter Bedingungen

Sie muss sofort ihrer Karriere auf
Der Bühne beenden damit er noch
Als Diplomat weiter arbeiten darf
Was sie tut womit es endet

Pückler hat ihr in seinem Garten
Noch ein wunderschönes Denkmal
Mit Büste und Rosen gesetzt hat
Sie aber wohl nie wieder gesehen

Vergessen aber hat er die großartige 
Künstlerin und wunderbare Frau die
Seine erste große Liebe war nie
Das Denkmal errichtete er 1848

Im Pleasureground von Branitz
Also wieder zwanzig Jahre später
Weil große Gefühle kommen um
Zu bleiben wie es manchmal ist

Ganz gerührt von dieser wehmütig 
Schönen Liebesgeschichte um den
Fürsten Pückler und Henriette 
Sonntag denke ich an meine Lieben

Die traurigen verlorenen wie etwa
Zu der jungen Schönen die ich auch
Nie wieder sah was vermutlich besser
So für alle Beteiligten noch war

Denke an die ganz wunderbaren 
Opernsängerinnen denen ich teils
Ganz nah sein durfte oder doch mein
Herz gern in die Ferne schenkte

An die Prinzessinnen die ich liebte
Ohne ihnen je nahe außer als Freund
Gewesen zu sein oder auch jene
Wunderschöne rothaarige Sängerin

Die Prinzessin aus dem fernen Orient
Der ich für Momente nah sein durfte
Bis alle ihrer Wege weiter zogen und
Manche Liebe bekommt ein Denkmal

jens tuengerthal 31.1.26

Liebesverlässlich

Liebesverlässlich

Sich auf Liebe ganz
Verlassen kann gefährlich
Werden am Ende

jens tuengerthal 31.1.26

Politikbefreit

Politikbefreit

Politikbefreit
Lebt es sich viel entspannter
Schade eigentlich

jens tuengerthal 31.1.26

Teeverlässlich

Teeverlässlich 

Tee wärmt verlässlich
Am Morgen wie am Abend
Wie allein auch nachts

jens tuengerthal 31.1.26

Liebeserwachen

Liebeserwachen

Wann erwacht die Liebe wirklich
Woran merke ich wie nah mir wer
Schon gekommen ist als wem der
Erste Gedanke gilt könnte verliebt
Nahe liegen wie die Sehnsucht
Welche morgendlicher Lust folgt
Doch hängt so etwas auch daran
Was dich am Morgen oder gefühlt
Noch mitten in der Nacht dann
Mehr oder weniger unsanft auch
Weckte wie heute etwa hier der
Schnee schiebende Hausmeister
Nach wenigen Stunden mich weckte
Und wem dann warum auch immer
Liebevoll besorgt der erste Gedanke
Gilt ist gefühlt schon sehr nah 
Spüre ich egal was ich denke

jens tuengerthal 31.1.26

Hoodyosophie

Hoodyosophie 

Nichts ist im Winter wie überhaupt
Gemütlicher als sich unter seine 
Hoodykapuze zurück zu ziehen 
Lass die Welt kalt und hässlich 
Draußen sein hast du doch 
Unter deiner Kapuze immer
Warme Ohren deine Ruhe 
Wie einen beschränkten
Blick der nur das sieht was
Sein muss und schläfst unter
Diesen Bedingungen auch ganz
Schnell wunderbar wieder ein
Wie der Dichter dieser Zeilen
Nachdem er die Fotos vorab 
Der Wirklichkeit spottend machte
Um am Morgen vom Schneeschieber
Im Hof erholt wieder zu erwachen

jens tuengerthal 31.1.26

Winterhöhle

Winterhöhle

Eigentlich gehe ich jeden Freitag
Auf einen Riesling ins Crossroads
Heute bin ich noch um halb neun
Bei der ersten Runde um den Platz
Vorbeigelaufen und habe Tino der
Hinter der Bar beschäftigt war
Von draußen gewunken und
Dachte dabei noch bis später

Als ich aber auf dem Diwan bei
Tee und Spekulatius angekommen
Dem elektrischen Kamin noch mir 
Nach dem Kartoffeleintopf anmachte
Wurde mir plötzlich wieder klar
Nirgendwo ist es im Winter so
Schön wie in deiner Bücherhöhle

Warum sollte ich während es
Draußen eisig ist und schneit
Irgendwo hin wollen als warm 
Im Schlafsack bei meinen Büchern
Bleiben auch wenn es Freitag ist
Wird es nirgendwo schöner sein

Nie gibt es so viele gute Bücher
In denen ich noch dazu gerade lese
Auf engstem Raum beisammen
Wie in meiner kleinen Bibliothek
Die ich nur im Notfall bis
Die sibirische Kälte abzieht 
Noch mehr als nötig verlasse

Vielleicht ist es genau das
Richtige im Winter einfach
Zuhause zu bleiben wo es 
So ist wie ich es mir träume 

Auch wenn ich meine Höhle 
Vielleicht etwas sauberer noch
Geträumt hätte und weniger
Staubig als es hier eben ist
Steht doch der Aufwand dies
Zu ändern in keinem Verhältnis
Zur mit Toleranz gewonnenen Zeit

Schaue um mich und bin nun
Einfach dankbar hier zu sein
Was ich bei einem Glas spare 
Sind zwei Flaschen Riesling
Von denen ich wochenlang
Im kalten Winter noch habe

Denke es dankbar zufrieden
Mit allen wie es ist und mir 
Hier ohne noch irgendwo
Hin zu müssen als vielleicht
Eine Runde um den Platz

Wieviel mehr noch wird das 
Weniger in Winternacht hier 
In der besten aller Welten
Als Leser in meiner Bibliothek

jens tuengerthal 31.1.26

Liebesruhe

Liebesruhe

Die größte Liebe 
Kommt immer erst am Ende
Alles wird egal

jens tuengerthal 30.6.25

Freitag, 30. Januar 2026

Optimierung

Optimierung

Optimal wäre
Sich Zeit lassen wie nehmen
Lieber ganz langsam

jens tuengerthal 30.1.26

Teeruhe

Teeruhe

Tee schenkt schon ziehend
Ruhe damit alle Zeit 
Für den Genießer 

jens tuengerthal 30.1.26

Lektürentagebuch 30.1.26

Lektürentagebuch 30.1.26

Was auf dem Spiel steht fragt sich
Wie seine Leser Philipp Blom im
Letzten Kapitel seines Buches 
Die Welt aus den Angeln

Hierbei bildet es den Abschluss des
Epilogs Nachtrag zur Bienenfabel die
Nach Mandeville zu Ende erzählt wird 
Doch vorher fragt er nach Parallelen

Zeigt auf wie der Klimawandel infolge
Globaler Erhitzung auch zu mehr an
Politischen Extremen führen wird wie
Schnell wir den Vorsprung verspielen

Ob Menschenrechte Demokratie wie
Die uns selbstverständliche Freiheit
Wirklich natürlich sind oder auch ganz
Schnell durch Konsum ersetzt werden

Die Entwicklung in den USA zeigt uns 
Wie weitsichtig aktuell Bloms Buch 
Von 2018 heute noch und wieder ist
Mit allen schrecklichen Folgen auch

In Mandevilles Bienenfabel zerstören 
Die Bienen durch weiter ständiges
Wachstum ihren Bienenstock selbst 
Fressen sich dann gegenseitig auf

Wie weit wir die in Zeiten des klaren
Klimawandels weiter in Urlaub fliegen
Als wäre es normal davon entfernt 
Noch sind wird ziemlich deutlich

Wir zerstören unseren eigentlich 
Perfekten Bienenstock selbst weil
Wir nichts als arbeiten und wachsen
Können und bringen uns dann um

Nach der Lektüre dieses Buches liegt 
Der Aufruf innezuhalten noch näher
Es geht um Leben und Tod aber es
Liest keiner weil alle weiterhetzen


In gesprungene Liebe von Manfred 
Flügge das nächste Kapitel begonnen 
Der Mann der die Malerinnen liebte 
Was zunächst von der Mutter von 

Henri-Pierre Roché erzählt die früh
Witwe wurde und selbst ein Buch
Als Ratgeber zur Erziehung schrieb 
Der ihr kritisches Männerbild zeigt 

Das ist witzig geplaudert und wird
Vom Autor genutzt auf Henri und
Seine Persönlichkeit umzuleiten der
An den Maßstäben seiner Mutter

Der er angeblich keine seiner 
Geliebten je vorstellte was doch 
Eher zweifelhaft in allem erscheint
Jedoch hatte auch Helen mit ihr so

Ihre Probleme das übliche Thema
Der dominanten rigorosen Mütter 
Die typischerweise Don Juan Söhne
Mit allen Symptomen dann haben

Lese über den Werdegang von
Henri der seine Studien beide nicht
Zu Ende bringt aber über Kontakte
Seine Welt in der Kunstszene baut

Erfahre von den engen Kontakten
Zu Picasso Duchamp und Man Ray
Seine Rolle als Vermittler auch von
Deutscher Literatur nach Amerika

Lese interessiert was Gertrude Stein
Deren Tagebücher hier noch irgendwo
Im Flur meine ich liegen über den 
So anregenden Kunstvermittler sagt

Einer der sich seine eigene Welt
Ohne jeden Abschluss dafür über
Kontakte in der Kunstwelt aufbaute
Mit seinen Manieren Vermittler wurde 

Die Mutter hätte noch die Idee vom 
Gesunden Geist im gesunden Körper
Hochgehalten was beim Sohn nur zu
Etwas Boxen erfolgreich noch führte

In der Kunstszene und bei den dort
Verkehrenden Frauen verkehrte der
Gute Henri jedenfalls sehr erfolgreich
Ohne eine große Karriere zu machen

Henri soll selbst eine ansehnliche
Sammlung von Kunst gehabt haben
Mit Werken von Braque Picasso
Man Ray und Duchamp darunter

Durch seine engen auch persönlichen
Kontakte mit einigen der Künstler
Wurde Henri so zu einem Stück der
Pariser Kunstgeschichte der 20er

Auch seine Geliebte Helen wie wohl
Manche andere auch stand seinem
Engen Freund Man Ray nackt Model 
Was die Liebe zur Kunst belebt 

Auch nur wenige Seiten über diese
Menschen zu lesen ist faszinierend
Macht verständlich was meinen
Großvater so sehen dort anzog 

Auch wenn dessen Geschmack nie
Über den angeblichen Turner noch
Hinausging und er auf den Picasso
Weil betrunken angeboten verzichtete 

Doch immerhin war diese Geschichte
Wiederum Grund für eine schöne
Plauderei mit Heinz Berggruen in 
Seinem wunderbaren Museum noch

Wie schön ist es doch wenn dir die 
Literatur Brücken zu eigener Liebe
Wie sinnlichen Erlebnissen baut
Denke ich in Gedanken in Paris

An die Verlobte aus deren schönem Schlafzimmer im Schloss eines
Freundes dir Paris zu Füßen lag wie
Die 3 Modells im VII. Arrondissement 

Manchmal verschmelzen die Zeiten
Noch zwischen den Erinnerungen
Und die Liebe fliegt frei die in Paris
So selten wie unbezahlbar wurde 

jens tuengerthal 30.1.26


Salzfrage

Salzfrage

Berlin hat ein Eisproblem darum
Erlässt der Bürgermeister illegale
Umweltschädliche Verfügungen
Um dem Populismus zu dienen

Möge er für die Folgen bitte wie 
Alle anderen für Schäden haften 
Die vorherige Faulheit nur auslöst
Wer nicht kehrt muss halt zahlen

Keiner braucht Streusalz wenn 
Rechtzeitig irgendwer fegte wären
Ehrliche gut bezahlte Straßenkehrer
Die schnelle Lösung aller Probleme

Bedenke ich noch alle Kosten die
Infolge von Haftungsprozessen auf
Berlin zukommen wäre das noch
Die schnellste und billigste Lösung

Auch Split gäbe es sicher genug
Die Probleme schnell zu lösen falls
Jemand hier Verantwortung hätte
Statt dessen wird Schuld verschoben

Die bösen Grünen sind schuld am 
Eis suggeriert der Regierende um
Nicht sagen zu müssen die von mir
Geleitete Verwaltung ist unfähig

Es hängt nicht am Salz und nicht 
Nur an der Politik sondern mehr
An jedem einzelnen der vor seinem
Haus verantwortlich dafür ist

Eisige Winter beweisen nicht das
Ende des Klimawandels wie Idioten
Aus dem AfD Umfeld nun meinen
Sondern sind eine der Folgen eher

Der aufgrund des Klimawandels nun
Abnehmende Golfstrom der Europa
Früher vor russischer Kälte schützte
Ist der Grund neuer eisiger Winter 

Extreme Wetter sagen noch nichts
Über das Klima eigentlich aus aber
Hier zeigt sich die Folge nun deutlich
Als ein Ende des milden Klimas 

Wir brauchen also nun nicht noch
Unverantwortlich und dumm weil
Schlecht für das Trinkwasser Salz
Streuen sondern vorher handeln

Gerade fällt wieder Neuschnee in 
Berlin wenn der liegen bleibt und
Bald antaut kommt ganz schnell
Die nächste Eisschicht darüber

Hier muss überall sofort gefegt 
Werden statt Salz zu streuen
Das klappt nicht weil keiner auf
Schnee im Winter vorbereitet ist

Alle Jahre wieder das gleiche Theater
Salz löst keines der Probleme schafft
Nur neue anstatt nötig wäre endlich
Eine verantwortliche Politik die den

Verantwortlichen Bürgern das sagt
Statt feige Salz zu fordern braucht es
Straßenkehrer wie Beppo in Momo
Das hätte wieder eine Zukunft 

jens tuengerthal 30.1.26

Wertekarikatur

Wertekarikatur

Fällt eigentlich irgendwem auf
Dass Trump eine Karikatur aller
Werte ist die mit Politik jemals
Verbunden waren und die damit 
Ideal geeignet ist die Demokratie
Langfristig nachhaltig vor allen
Autokraten zu schützen weil er
Alles tut was Moral verbietet
Aber Gier nur schneller treibt
Auf einen der die Lügen vom 
Gemeinwohl in politischen Ämtern
Ignoriert und sich bereichert war
Die korrupte Demokratie der USA
Die schon lange käuflich ist
Nicht vorbereitet und vermutlich
Läuft alle Empörung nun leer
Es sei denn es stellt endlich
Wer die Systemfrage und sagt
Was dieser korrupt mafiöse Makler 
Tut ist nicht nur widerlich sondern
Eine Verkehrung des Rechts wer
Diesen Verbrecher vertreibt oder 
Falls anders nicht möglich beseitigt
Ist ein Held amerikanischer Freiheit
Wird künftig in Liedern besungen 
Nicht nur von the Boss sondern
Ein wirklicher Volksheld dann statt 
Dem fetten widerlichen Schwein
Das in den Knast nur gehörte wäre 
Seine Partei nicht zu korrupt auch

jens tuengerthal 30.1.26