Mittwoch, 12. Juni 2024

Buchwelten

Buchwelten

Jedes Buch ist eine Welt für sich
Habe heute als Lesonaut 9 Welten
Mit unterschiedlichem Kosmos
Besucht wie das Eintauchen in

Andere Gedankenwelten als
Geistig Reisender genossen
Dabei an verschiedenen Orten
In verschiedenen Jahrhunderten

Für jeweils einige Seiten gewesen
Gerade der Wechsel zwischen den
Verschiedenen Stilen Zeiten Orten
Ist mir das größte Vergnügen

Es hält den Geist wach wie offen
Fordert hohe geistige Beweglichkeit
Ist der anregendste Ausdauersport
Der dazu größtes Vergnügen schenkt

Wie die Begegnung mit Frauen auch
Fordert die wechselnde Lektüre stete
Offenheit für anderes Denken um sich
In fremden Welten nicht zu verirren

Im Unterschied zu den Damen aber
Bleiben die Bücher erwartungslos
Fordern keine klaren Prioritäten
Sondern freuen sich gelesen zu werden

Betrachte mit Liebe wie voller Vergnügen
Die Bücherstapel um mich wie alles was
Mit ihnen noch an neuen Eindrücken auf
Lesereisen in Buchwelten mich erwartet

Wie klein scheint mir die Welt oder alle
Reisen die andere irgendwohin machen
Verglichen mit diesen Touren tief in das
Innere der Geister anderer Autoren

Sitze zufrieden in meiner Lesehöhle
Voller Vorfreude was noch alles hier
Auf mich als Lektüre wartet was nach
Menschlichem Ermessen kaum je

Von einem Leser zu bewältigen ist
Bin dankbar für ein so erfülltes Leben
Als Leser unterwegs in Buchwelten
Der mir größten möglichen Expedition

jens tuengerthal 12.6.24

Lustreal

Lustreal

Die meiste Lust bleibt
Eine Illusion immer
Real wird wenig

jens tuengerthal 12.6.24

Traumhaftbar

Traumhaftbar

Manches bleibt besser
Traumhaft als Wirklichkeit je
Werden zu müssen

jens tuengerthal 12.6.24

Liebestraum

Liebestraum

Von Liebe träumen
Ist realistischer als
Sie leben wollen

jens tuengerthal 12.6.24

Realitätswert

Realitätswert

Realität ist
Wertlos ohne Bezug zu
Phantasiewelten

jens tuengerthal 12.6.24





Traumwelten

Traumwelten

Seltsame Welten
Entstehen aus den Träumen
Manche wird wirklich

jens tuengerthal 12.6.24

Dienstag, 11. Juni 2024

Lustlehren 078

Lustlehren 078

Die schönste Lust begann meist
Überraschend wie damit lustlos
Wo unbedingt gewollt wurde es
Dagegen oft eher bemüht wenn

Eher wurde wenn ich unbedingt
Wollte nichts oder wenig daraus
Während es großartig war wo
Keine Erwartung im Weg stand

Warum Frauen eher nicht wollen
Wenn ich gerne wollte wie mich
Darum bemühte aber dafür nur
Umso mehr wenn nicht bleibt

Eines der vielen kommunikativen
Rätsel zwischen Frau und Mann
Was auch daran liegen könnte
Dass wir von zwei verschiedenen

Planeten also Mars und Venus
Kommen und uns darum nicht
So verstehen wie wir es meinen
Oder gelegentlich das Gegenteil

Beim Versuch der Annäherung
Auslösen dagegen zeigte mir die
Erfahrung dass Frauen auf ein
Offensives Vorgehen doch eher

Weniger reagierten was natürlich
Vor allem an mir liegen könnte aber
Auch im Wesen der Jagd beider
Seine Gründe haben könnte

Was sicher ist verliert seinen Reiz
Wer sich bemüht muss sich noch
Mehr bemühen und erreicht doch
Immer weniger als die nichts wollen

Wo ich mich einfach gut unterhielt
Ohne über Folgen nachzudenken
Noch von Sex zu träumen kam es
Eher und schneller meist dazu

Frauen wissen schon was sie wollen
Sind auch häufig der Überzeugung
Sie würden und wollen das ganze
In ihrem Sinne dabei steuern

Die Gründe dafür muss ich nicht
Verstehen noch mich um diese
Weiter bemühen doch kann ich
Lernen lieber nichts zu wollen

Wenn Frau will kommt es schon
Dazu dessen kann ich sicher sein
Wo sie anderes von mir erwartet
Enttäusche ich Erwartungen gerne

So kann am Ende Unlust oder doch
Zumindest nichts zu wollen meist die
Erfolgreichste Haltung sein um am
Ende schöneren Sex zu haben

Es gibt auch Männer die zu gerne
Erzählen wie sie diese oder jene
Rumgekriegt haben was ich weder
Gerne tue noch ernsthaft könnte

Die Zeit hat mich gelehrt dass es
Immer besser war Frau zu folgen
Um gemeinsam zu genießen wie
Es im richtigen Moment zu tun

Welche Gründe auch immer es
Waren oder sind die eine Frau
Dazu motivieren jetzt zu wollen
Wird immer unergründlich bleiben

Es dann zu genießen lohnt sich
Mehr als alle anderen Versuche
Aus denen selten etwas gutes
Wurde ohne es zu verstehen

Wenn ich also unbedingt will
Bin ich klüger wenn ich es mir
Selber mache weil dies zumindest
Sichere Befriedigung verspricht

Wo eine Frau zufällig will wird sie
Wege finden mir dies zu zeigen
Wenn nicht passt es wohl nicht
Für den Rest sorgt die Natur

jens tuengerthal 11.6.24

Liebesausdauer

Liebesausdauer

Braucht Liebe viel Ausdauer
Oder führt jede auf Dauer ins
Aus weil alle Gefühle endlich
Mit der Zeit eben verfliegen

Geben wir uns nur der Illusion
Dauerhafter Liebe zu gerne hin
Um das sichere Aus noch etwas
Ausblenden zu können vorm Ende

Sicher kann Ausdauer helfen auch
Krisen einer Liebe zu überstehen
Doch lohnt der Aufschub des Aus
Bei dem was auf Dauer droht

Schöner liebt es sich die Realität
Solange zu leugnen bis sie uns
Wieder eingeholt hat und wenn es
Aus ist braucht es keiner Worte mehr

Oder vielleicht gerade um dafür
Bei diesem oder beim nächsten
Versuch mehr Ausdauer zu zeigen
Wenn es nur daran allein je lag

Weiß meist gut woran es lag wenn
Entweder ich oder die andere keine
Ausdauer mehr zeigen wollten um
Das sichere Aus zu verzögern

Manche sterben noch bevor es
Mit der Liebe aus ist dann meinen
Manche diese dauere nun ewig
Zumindest hielt sie ein Leben lang

Ob es auf Dauer glücklicher macht
Sich immer wieder zu verlieben
Oder lieber dauerhaft dasselbe
Genießen zu wollen weiß ich nicht

Vom Nichts das blieb weiß ich schon
Auf Dauer noch zu hoffen gibt doch
Zumindest Hoffnung auf irgendwas
Egal wie sicher das Aus kommt

jens tuengerthal 11.6.24

Ausflugswetter

Ausflugswetter

Richtiges Ausflugswetter finden die
Meisten Sonnenschein mit himmelblau
Die schönsten und weitesten Ausflüge
Mache ich lieber lesend egal wo

Am liebsten natürlich in meiner kleinen
Bibliothek wo alles greifbar nahe liegt
Wie der beste Tee neben mir steht
Von den Spekulatius zu schweigen

An Regentagen freue ich mich noch
Mehr auf die literarischen Ausflüge
Ganz ohne schlechtes Gewissen
Das gute Wetter nicht zu nutzen

Doch schöner wird es nur selten
Irgendwo als hier bei mir denke ich
Freue mich an dem was ist völlig
Unabhängig von Wetterzufällen

Vielleicht ist die Zufriedenheit bei sich
Der größte Schatz den es gibt weil ich
Dazu nirgendwo hin muss aber alles
Immer wieder so genießen kann

Vielleicht wäre die Welt friedlicher
Wie mit sich zufrieden besser wenn
Mehr bei sich zufrieden wären statt
Noch etwas machen zu müssen

Denke es und lehne mich in einem
Der Lesesessel zurück mit allem
Wie es ist zufrieden nur vielleicht
Etwas weniger staubig dürfte es sein

jens tuengerthal 11.6.24

Putinesken

Putinesken

Wer noch irgend Zweifel hatte
Wohin BSW und AfD gehören
Dem wurde es heute vorgeführt
Wo sie bei Selenskys Rede im
Bundestag demonstrativ den
Plenarsaal verlassen haben
Wieder deutlich vorgeführt
Diese Radikalen sind Diener
Putins wie Moskau hörig was
In Zeiten des Krieges eigentlich
Genügen sollte sie zu verbieten
Zumindest sie zu überwachen
Um sie bald zu erledigen denn
Diese angeblich nationalen Kräfte
Sind Feinde im Inneren die es
Mit Entschlossenheit zu besiegen
Wie von hier zu vertreiben gilt
Diese Putinesken Störer braucht
Kein Parlament im Rechtsstaat
Ihr Verbot wie ihr Ausschluss ist
Erstes Interesse der Demokratie
Der Feind steht nicht zur Wahl

jens tuengerthal 11.6.24

Ostlost

Ostlost

Der Osten ist die verlorene Welt
Einer westintegrierten Republik
Die den nationalen Taumel längst
Für gute Freunde überwand

So wählt unser Osten inzwischen 
Mehrheitlich Parteien die nicht für
Die stabile Mitte stehen sondern
Zum radikalen Rand gehören

So sorgt der alte Osten der einst
DDR noch hieß selbst dafür in
Totalitärer Vergangenheit weiter
Ohne Perspektive festzuhängen

Zunehmende Radikalisierung wird
Immer mehr Investoren abschrecken
Womit Neufünfland noch weiter der
Mitte verloren gehen wird

So wird dort zur Normalität was
Hier nie wieder sein sollte aber
Von feindlichen Kräften gefördert
Systematisch fortgeschritten ist

Der Osten ist ländlich malerisch
Wie in guten alten Zeiten noch mit
Alleen und alten Schönheiten nur
Politisch ein brauner Abgrund

Die Frage der Zukunft dort wird
Wie bekommt die demokratische
Mitte wieder eine Mehrheit ohne
Das Land endgültig zu verlieren

Sollten Wahlen zu einer Mehrheit
Der Radikalen führen fragt sich
Welche Zukunft Demokratie dort
Noch haben kann in Konsequenz

Der Abzug der Investoren die nie
Radikale Kräfte an der Macht wollen
Wird Aussichten noch verschlechtern
Ohne Perspektive dreht es sich weiter

Soll der verlorene Osten dann zum von
Berlin aus verwalteten Reservat werden
Weil die Demokratie dort nicht funktioniert
Müssen alle Radikalen verboten werden

Ein großer Nationalpark Ost hätte wohl
Landschaftliche Reize und würde dann
Wieder mehr bewaldet auch das Klima
Retten helfen nur wohin mit den dort

Eingeborenen oder ansässigen die
Gleiche Bürgerrechte fordern werden
Auch wenn sie besser nur noch das
Reservat hässlicher Deutscher wären

Ostlost ist eine Perspektive die uns
Schon seit vielen Jahren droht doch
Fehlt die entschlossene Initiative durch
Aufklärung noch etwas zu retten

Sollten wir nicht bald etwas ändern
Brauchen wir dann wieder eine neue
Mauer gegen die verwilderten Bewohner
Des Reservats Ost weil sie Lost sind

jens tuengerthal 11.6.24

Literordnung

Literordnung

Braucht eine Bibliothek eine
Ordnung oder ist sie selbst
Geordnet genug aus der
Strengen Form der Buchstaben

Wissen wo was steht ist schon
Relativ hilfreich beim Leben
In einer Bibliothek wie mit
Büchern als letzten Lieben

Eine neue bibliothekarische Art
Die Bücher zu sortieren hätte
Zwar einen gewissen Reiz wenn
Die eigene Sammlung groß genug

Doch der Gedanke einer Umordnung
Gegen die Zugriffsgewohnheit wie 
Gewachsenes ästhetisches Empfinden
Ist für mich als Leser abschreckend

Es mischen sich dabei emotionale mit
Pragmatischen Elementen zu einer
Ganz eigenen Ordnung die keinem
Bibliothekarischen Standard entspricht

Als ich mit einer ebenfalls Bücherliebenden
Einige Jahre zusammenlebte kam die Idee
Von ihr auf alles zu katalogisieren was ich
Eine schöne Vorstellung fand doch wie

So vieles in Beziehungen blieb es bei
Der schönen Idee und nun Jahre später
Ist nur die Zahl der Bücher gewachsen
Die in Stapeln und nach eigener Art

Ihr Leben um mich und mit mir führen
Solange ich weiß wo ungefähr ich die
Bücher finde die ich gerade suche
Herrscht hier noch Ordnung genug

Doch haben die Bände und Reihen die
Irgendwie doch geordnet um mich stehen
Eine wunderbare Ordnung eigener Art
Die keine andere Systematik brauchen

Vor einigen Jahren begann die geliebte
Andere Bibliothek ihre neuen Bände zu
Nummerieren was ich erst begrüßte
Heute eher peinlich nur noch finde

Kleinlich chronologischer Ordnungssinn
Passt nicht zu meiner Leseordnung die
Bloße Rückennummern ignoriert um
Weiter nach Gefühl zu sortieren

Dieses Gefühl gehorcht auch einer
Eigenen Ordnung die teil historisch
Dann nach Typus sortiert oder nur
Einen letzten freien Platz noch sucht

So lebe ich in einer wohlgeordneten
Bibliothek in meiner Welt die zu gerne
Auf schöne Buchrücken blickt um sich
Mit ihnen innig wohl zu fühlen

Das Wohlgefühl wie das ganz eigene
Ästhetische Empfinden genügt mir als
Maßstab bibliothekarischer Ordnung
Was keiner außen verstehen muss

Eigentlich habe ich alles um mich wie
Die perfekte Situation als Leser für
Den Rest meines Lebens doch nun
Braucht es ein neues Bücherregal

Dies wird eine neue Ordnung noch
Zu lesender wie auf dem Tisch hier
Gestapelter Bücher schaffen die dem
Üblichen Plan folgen wird was heißt

Erst mit Prinzip und dann wird schnell
Erledigt um fertig zu werden mit allem
Solange ich noch sehe was wo steht
Wird die neue Ordnung zur alten

jens tuengerthal 11.6.24

Luststand

Luststand

Keine Lust mehr zu
Haben Öffnet Wege um
Standhaft zu bleiben

jens tuengerthal 11.6.24

Liebeslauf

Liebeslauf

Die Liebe verläuft
Sich gelegentlich im Wald
Alter Gefühle

jens tuengerthal 11.6.24

Lebenslauf

Lebenslauf

Irgendwann endet
Alles Leben mit dem Tod
Einfach erledigt

jens tuengerthal 11.6.24


Tagesbeginn

Tagesbeginn

Tage beginnen
Nach Mitternacht ohne Licht
Tag wird es später

jens tuengerthal 11.6.24

Montag, 10. Juni 2024

Lustlehren 077

Lustlehren 077

Wie wird der ewige Lehrling der Liebe
Zum Meister der Lust überlegte ich
Was ist das Meisterwerk als Befriedigung
Einer anderen bei zugleich eigener

Wo dies gemeinsam gleichzeitig durch
Einander geschenkte Lust dabei gelingt
Ist das höchstmögliche schon erreicht
Alles andere sind nur noch Variationen

Diese können nett aufregend außergewöhnlich
Gelegentlich erstaunlich versaut brav alles sein
Doch egal was wir auch tun nichts erreicht je
Das Glück gemeinsamer Höhepunkte

Diese Meisterwürde ist so erstrebenswert
Alles andere ist ein Vorspiel dieser noch
Was dennoch lohnend schön sein kann
Wenige nur erreichen es voller Glück wirklich

Der Weg zu diesem Glück erfordert meist
Vom Mann volle Konzentration um sich auf
Frau wie ihren Körper ganz einzustellen der
Dir den Weg dahin schon sicher weist

Du kannst durch Kontraktion der Muskeln
Spüren wann Frau wie kommt um dich auf
Diesen immer überraschenden Höhepunkt
Mit deiner letzten Lust einzustellen

Habe alle mir vorstellbare ausprobiert doch
Nichts erreicht das gemeinsame Glück
Wer es hat kann völlig zufrieden sein
Alle anderen haben es noch vor sich

Wer sonstige Spielchen noch sucht
Kennt dies erfüllende Glück nicht das
Wenigen meisterlich vergönnt bleibt
Ein hehres Ziel im Himmel der Lust

Damit hat die Lust ein Ziel was wir nicht
Mit Ehrgeiz erreichen sondern nur mit
Viel Liebe zur Sache wie Entspannung
Die sich emotional ganz nah kommt

Ein Meisterstück ist das zusammen
Kommen weil es in der triebhaften
Lust Wille und Trieb koordiniert wie
Daraus ein Kunstwerk noch formt

Wer es kennenlernte möge damit
Für den Rest des Lebens zufrieden
Wie glücklich dankbar bleiben denn
Mehr kommt unter keinen Umständen

Wirklich würdiger Meister wird erst
Wer dies auch schätzen kann weil es
Ein ganz besonderer Schatz ist über
Dem das Paradies grenzenlos wird

Lassen wir die Meister so fliegen im
Lustvoll geteilten Universum das aus
Sexueller Harmonie miteinander besteht
Wie seltener ist als je gedacht

Es braucht viel weniger zum Glück als
Viele auf der Suche danach glauben
Doch dieses zu würdigen zeugt von
Einer damit verdienten Meisterschaft

jens tuengerthal 10.6.24