Freitag, 17. Mai 2024

Lustlehren 059

Lustlehren 059

Die wichtigsten Lehren der Lust
Bleiben am Ende ganz kurz ohne
Etwas dabei zu vergessen denn
Es zählt für uns nur der Genuss

Wie die Lust endet wenn gut ist
Vorher uns klar weil dann ganz
Befriedigt zufrieden einfach nur
Der Weg dahin bleibt ungewiss

Vom Ende nicht auf den Weg zu
Schließen erfordert Disziplin da
Nur Erwartungslosigkeit belohnt
Wird lohnt jedoch jede Geduld

Alles kann und darf dabei sein
Welcher Weg der Richtige ist
Merken wir auf der Wanderung
Was sich immer wieder ändert

Die Ungewissheiten ganz offen wie
Ohne jede Erwartung zu genießen
Gibt dem Glück eine Chance uns
Grenzenlose Lust zu werden

Wissen wohin es gehen soll ohne
Auch nur zu ahnen wie weil alles
An Ungewissheiten hängt fordert
Große Gelassenheit im Genuss

Ständige Übung hilft dabei diese
Sich lächelnd stets zu erhalten
Auch wenn Gefühle mitspielen
Die es noch schwerer machen

jens tuengerthal 17.5.24

Leserfrieden

Leserfrieden

Wer liest ist lesend beschäftigt
Dieses friedliche Glück zu genießen
Weil es konkurrenzlos Zufriedenheit
Als Leser uns schenkt täte allen gut

Bücher sind sich selbst dabei genug
Gäben sich mehr der Lektüre hin
Wäre die Welt ein friedlicherer Ort
Gliche dem Glück einer Bibliothek

Stille Konzentration auf die Lust
An der Lektüre ist ein Vergnügen
Was der Welt Frieden schenkte
Nie war Lesen nötiger als heute

Dies Plädoyer für den Leserfrieden
Als Antwort auf alle Konflikte würde
Bibliotheken statt Panzer bauen um
Die Welt wieder besser zu machen

Eine gute Bibliothek braucht neben
Büchern ein sicheres Dach wie als
Raum des Lesens genug Ruhe dafür
Ließe ungestört einander lesen

Keiner müsste mehr irgendwo hin
Die Welt fände in Büchern statt
Deren Lektüre so friedlich wäre
Wie alle unsere Träume erfüllte

Baut mehr Bibliotheken und lasst
Alle zu friedlichen Lesern werden
Würde die Welt ein besserer Ort
Zufrieden glücklich hier zu leben

Jenseits des Lärms entstünden
Wege zur Zufriedenheit in aller
Stille und Tiefe die in uns liegt
Mehr ist nirgendwo erreichbar

jens tuengerthal 17.5.24

Friedenspolitik

Friedenspolitik

Ohne alle Rabauken wäre
Frieden viel realistischer
Tötete wer endlich Putin
Endete sein Krieg schnell

Für Frieden Morden aber
Ist keine Alternative darum
Gehen Kriege immer weiter
Bis wer sich ein Herz nimmt

Bei Hitler wäre es nötig gewesen
Den Holocaust eher zu beenden
Stauffenberg versuchte Gutes um
Das gute deutschland zu retten

Ein George Jünger wollte Mörder
Werden um des Gewissens wegen
Halte es für sehr ehrenhaft dabei
Warnte Moltke vor den Folgen

Nüchtern bilanziert rechnete
Sich der Tod eines Putin schon
Lange für Hunderttausende die
Der Krieg bereits umgebracht

Dennoch wäre aller Frieden
Unfriedlich erreicht wertlos
Sagt die kantische Moral nur
Toten nützt sie eher weniger

Kleine Morde erhielten den
Frieden wie Millionen Leben
Vielleicht wäre es das wert
Mörder für das Leben werden

Gewissenlos das nötige tun
Mehr Leben zu retten als nur
Eine mutige Tat forderte wäre
Die alternativlose Konsequenz

Was unterschiede dann noch
Von den Mördern der Ärzte
Die Abtreibungen vornehmen
Frage ich mich lieber nicht

Könnte ich es entscheiden oder
Überhaupt zielen und schießen
Kämpfte das Gewissen mit mir
Blind dichte ich spurlos darüber

jens tuengerthal 17.5.24

Teeheiß

Teeheiß

Heißer beginnen
Tee tiefer fließen lassen
In sich zufrieden

jens tuengerthal 17.5.24

Liebesglück

Liebesglück

Glücklich beginnen
Tage mit guten Morgen
Liebste schon sonnig

Wetter wird dabei
Völlig egal für Gefühl
Tagelang strahlen

jens tuengerthal 17.4.24

Himmelsblick

Himmelsblick

Sehe nur Schatten
Vom Himmel über Berlin
Als Wandspiegelung

jens tuengerthal 17.5.24

Donnerstag, 16. Mai 2024

Liebesgeschichte

Liebesgeschichte

Alle haben ihre Liebesgeschichte
Je älter wir werden desto länger
Wird diese wenn wir nicht vorher
Bei einer bleiben schreibt jede
Neue Liebe unsere Geschichte
Noch ein Stückchen weiter

Leben noch alle Lieben in mir
Gehen auch verlorene Lieben nie
Wirklich verloren sondern bleiben
Teil meiner Liebesgeschichte ist
Alles was kommt immer auch die
Fortsetzung einer alten Geschichte

Halte wenig von der Psychoanalyse
Die ein unfreies Unterbewusstsein
Erfindet um uns abhängig zu machen
Doch glaube ich an eine lebendige
Geschichte die in uns weiterlebt
Wie unsere Zukunft mitgestaltet

Bin was ich bin als Kind meiner
Geschichte der ich mir wo ich
Offen mit ihr umgehe bewusst bin
Was alles was noch kommt von den
Wunden der Vergangenheit befreit
Wie Flügel ins irgendwo verleiht

Könnte mich nach mehr als einer
Für groß gehaltenen Liebe nun
Völlig unfrei fühlen weil all die
Großen Gefühle noch weiterleben
Oder aber reich an Erfahrung wie
Voller schöner Liebesgeschichten

Auch wenn manche traurig endete
Ist nicht jedes Ende einer Liebe
Auch wenn es vielleicht nie passte
Wer weiß das schon vorher so genau
Irgendwie traurig überlege ich doch
Relativiert die Zeit alles wunderbar

Reich an Liebesgeschichten zu sein
Zeugt von einem großen vollen Herz
Freue mich dankbar über diese Gnade
Die vielleicht auch ein Erbe meines
Vaters des großen Euphorikers ist
Was alle Traurigkeit verwehen lässt

Lebe glücklich mit diesem Reichtum
Von dem noch zu erzählen sein wird
Wenn sich alle Wogen glätteten um
Jeder wunderbaren Liebe dann auch
Mit liebevoller Würdigung gerecht zu
Werden am Ende meines Lebens

Vielleicht ist die Liebesgeschichte
Die wichtigste Geschichte meines
Lebens und habe ich für die Liebe
Als Traum mehr als für alles gelebt
Frauen zu lieben ist ein Wunder
Was viele Überraschungen schenkt

Andere machen Karriere oder bauen
Häuser und machen große Reisen
Um irgendwo Abenteuer zu erleben
Davon Geschichten zu erzählen meine
Ist die meiner Lieben und sich dieser
Bewusst zu sein hilft weiter zu lieben

Es leben noch alle Lieben in mir
Jede hat ihre Spuren hinterlassen
Manche verletzte oder kränkte mich
Einige wollten mich kleiner machen
An anderen durfte ich wachsen doch
Sie alle prägen mein Lieben bis heute

Dies zu ignorieren oder darüber vor
Künftigen Lieben zu schweigen weil
Nur zählen soll was gerade ist macht
Unfrei und hält uns blind gefangen
Mit offenem Umgang lernen wir um
Weiter und schöner lieben zu können

Was vergangen ist ist vergangen
Kommt nie wieder zurück auch wenn
Zwei sich wieder begegnen sollten
Beginnt eine neue Liebesgeschichte
Die schon eine Vergangenheit hat
Mit dieser offen zu leben befreit

Alle die schon einmal geliebt haben
Eine Liebe verloren wie enttäuscht
Vielleicht fast verzweifelten wollen
Dennoch weiter ein schönes Ende
Ihrer Liebesgeschichte suchen was
Oh Wunder der Liebe wir können

Doch frei in der Liebe fliegt nur
Wer mit seiner Geschichte lebt
Um aus dieser etwas zu lernen
Wir bleiben immer die gleichen
Idioten die wir waren doch wer
Damit bewusst lebt ist erst frei

Frei kann ich mir die Welt machen
Wie sie mir gefällt und grenzenlos
Wie ohne Ende von Liebe träumen
Die immer wieder neu sein kann
Auch wenn alle Lieben in mir leben
Kann jede neue ihre Welt sich formen

jens tuengerthal 16.5.24

Lustlehren 058

Lustlehren 058

Viele Wege führen zur Lust doch wird
Meist der Verkehr der Sexualorgane
Mit Vagina Anus oder Penis dabei für
Zentral gehalten was viel schönes
Leider leicht übersehen noch lässt

Sicher ist es ganz wunderbar wenn
Die Natur uns ineinander versunken
Gemeinsam zum Höhepunkt führt
Als wäre dies ganz natürlich was es
In viel mehr Fällen aber nicht ist

So wird die ganz große Mehrheit der
Frauen nie beim vaginalen Verkehr
Zum Höhepunkt finden können weil
Der nervus pudendus so verläuft
Wie es seiner Natur entspricht

Dies ist kein Fehler oder Mangel
Sondern eröffnet uns neue Wege
Die vielfältig schöner sein können
Allen nach ihrer Fasson dabei die
Chance zur Befriedigung geben

Dann kann der orale oder anale
Vekehr für beide viel schöner sein
Weil die Lust wechselseitig spürbar
Einander in höchste Höhen trägt
Die auch zusammen Kommen können

Auch die Hände sind gute Diener der
Lust wie wir es alleine kennen was
Gemeinsam wunderbar sein kann auch
Wenn es dann viel Konzentration braucht
Sich ganz aufeinander abzustimmen

Dies vor allem weil beide Seiten dann
Im Moment des Höhepunktes sich dem
Ganz hingeben und alles einstellen was
Nicht allein ihrer Befriedigung dient weil
Die Lust den ganzen Körper ergreift

Es erfordert viel Übung händisch nicht
Die stimulierenden Bewegungen dann
Zu unterbrechen wenn die eigene Lust
Den ganzen Körper erfasst was sie aber
Unbedingt tun soll ganz zu genießen

Dies fällt oral etwas leichter noch weil
Das andere Geschlecht uns erfasst
Sich selbst dabei auch bewegen kann
Auch wenn es gelegentlich vorkommt
Dass sehr lustvolle Damen zubeißen

Dies birgt ein gewissen Risiko schon
Was aber gemessen am Gewinn eher
Eine zu vernachlässigende Gefahr ist
Wie wir es mit dem Ergebnis des dann
Überfluss der Lust halten ist verschieden

Finde es herrlich und stärkend den Saft
Der Frauen dabei genießen zu dürfen
Welcher klarflüssig wohlschmeckend ist
Nicht jede schluckt gerne Sperma auch
Wenn es beiden dabei so gut tun kann

Wer sich natürlich anziehend findet wird
Die Folgen der Lust mit Freude genießen
Wenn nicht andere Gründe daran hindern
Damit sensibel umzugehen ist wichtig um
Den besten Weg miteinander zu finden

Wer einmal erlebte wie Frau nach dem
Oralen Verkehr ins Bad rennt um sich
Den Mund auszuspülen wie auszuspucken
Wird kaum mehr ungehemmt genießen
Was für beide dann eher nichts wird

Es gibt auch immer wieder Fälle wo die
Chemie nicht zusammen passt und das
Geschlecht des anderen eher noch einen
Würgereiz als Lust in uns wecken wird
Dann sollten wir davon lieber absehen

Weiß nicht warum sich manche Menschen
Weder schmecken noch riechen können
Doch wo es so ist passt es einfach nicht
Sich überwinden gegen die eigene Natur
Tut keinem auf Dauer gut lassen wir lieber

Eine größere Gleichberechtigung der so
Vielfältig schönen Arten sexuellen Verkehrs
Könnte viele dabei glücklicher machen auch
Verrät es uns viel über die mögliche Nähe
Wo es uns ekelt bleiben wir besser geistig

Doch ist keine Form des Verkehrs besser
Sondern alles gut was gut tut wie beiden
Gemeinsam Befriedigung schenken kann
Was das schönste Ziel immer bleibt das
Auch längere Suche und Umwege wert ist

Was lange nicht funktionierte muss darum
Noch lange nicht nicht zusammen passen
Sondern sollte andere Wege probieren sich
Gegenseitig größtes Glück zu schenken
Was das Ziel des Sex immer sein sollte

Sich nur selbst im anderen zu befriedigen
Ist so langweilig wie eher erniedrigend
Dann machen wir es uns besser selbst
Statt andere dafür noch zu missbrauchen
Sich nur für sich zu befriedigen

Das Große am Sex ist die geteilte Lust
Wie das Bedürfnis dem anderen auch
Das schönste Glück zu schenken für
Schnelle Befriedigung wissen wir selbst
Besser was uns dann gut tut

Es ist der Weg für die Beteiligten gut
Wie richtig der beide befriedigt wie
Dies einander schenken will egal wie
Ob wir dazu ineinander stecken oder
Uns lecken oder streicheln lieber

Dachte früher der geteilte Höhepunkt
Beim Verkehr ineinander sei der Gipfel
Dessen was möglich ist aber durfte
Mit Zeit und Alter lernen dass es viele
Wege gibt das Glück zu teilen

Keiner ist besser oder mehr wert
Sie stehen für verschiedene Wege
Wie sie unterschiedlichen Menschen
In immer anderen Situationen dabei
Entsprechen was sich ändern kann

Aufeinander dabei mehr zu achten
Statt nur ein Programm abzuspulen
Hilft die Lust zu erhalten wie neue
Schöne Wege miteinander zu entdecken
Am besten ist was beide sich schenken

jens tuengerthal 16.5.24

Liebesgedanken

Liebesgedanken

Gedanken voller
Liebe zur Liebsten senden
Beginnt Tag perfekt

jens tuengerthal 16.5.24

Teezeremonie

Teezeremonie

Morgens Tee trinken
Immer gleiches Ritual
Dem Genuss geweiht

jens tuengerthal 16.5.24

Gedankenliebe

Gedankenliebe

Seine Gedanken
Mit Liebe zu lesen hilft
Schöner zu leben

jens tuengerthal 16.5.24

Künstlerleben

Künstlerleben

Habe lange gebraucht es auch vor mir
Klar und deutlich sagen zu können
Bin ein Künstler der für seine Kunst
Die um Worte weiter ringt lebt

Die ist nicht einfach ein Beruf den ich
Studiert gelernt ausgeübt habe
Sondern eine Berufung mit der es
Jeden Tag neu zu ringen gilt noch

Lebe ein Leben für meine Kunst
Alles was ich tue fließt in diese
Benutze meine Musen für sie
Gerade wenn ich sie liebe

Die Kunst ist eine Diktatorin
Sie unterwirft sich alles und
Duldet wenig bis nichts neben
Oder gar über sich undenkbar

Eine andere Frage wäre ob ich
Von der Kunst leben kann was
Voraussetzung wäre um in die
Künstlersozialkasse zu kommen

Sonst bin ich kein staatlich anerkannter
Künstler sondern ein armer Poet der
Für die Kunst lebt aber niemals
Von ihr es aus Vergnügen nur tut

Auch wenn dieses Vergnügen
Oft eine Qual immer noch ist
Ein Ringen um Worte im Leben
Wie ein Überleben daneben

Unangepasst zu bleiben wie
Sich keinem System zu unterwerfen
Schenkt anarchische Freiheit wohl
Macht nur das Überleben schwer

Was wichtiger einem noch ist
Wird fraglich wenn existenziell
Ohne Chance zu überleben
Bleibt nichts mehr übrig

Ohne Freiheit ist was uns bleibt
Kaum des Überlebens noch wert
Dazwischen weiter zu lavieren
Könnte ausweglos bleiben

Ob es sich lohnt für die Kunst
Zu leben bleibt immer fraglich
Nicht von ihr zu leben zahlt sich
Gewiss nie aus das ist alles

Ist die Kunst ihr Geld wert
Machen sich Künstler bezahlt
Ist Denken von Ökonomen die
Weiter nach Allmacht streben

Die Berufung als Künstler allein
Fühlen zu können die Sprache
Weltfremder Artisten die sich nie
Bezahlt macht ohne Gönner

Was es wert war etwas zu sein
Können wir am Ende abzählen
Wie wir uns fühlen dabei bleibt
Immer unberechenbar unklar

So geht das Künstlerleben weiter
Wenn wer die Rechnungen bezahlt
Sonst ist Kunst so endlich wie Leben
Was berechenbar sogar scheint

jens tuengerthal 15.5.24

Eurosophie

Eurosophie

Was trägt den europäischen Geist
Welchen Gewinn bringt uns Europa
Wovon hat jeder Bürger Vorteile
Was geht in Europa verloren

Europa lebt von seinen Bürgern
Verringert die Gefahr von Kriegen
Bringt allen Einwohnern Vorteile
Macht die Nationen überflüssig

Nationalstaaten machte es aus
Alleine über Geld zu entscheiden
Kriege gegeneinander zu führen
Die mit dem Geld finanziert werden

Es gibt keine natürlichen Nationen
Sie sind künstliche Gebilde die nur
Der Abgrenzung dienen was im
Grenzenlosen Raum egal wird

Lange ließen wir den Feinden
Europas Raum für ihren Hass
Hielten die Meinungsfreiheit hoch
Gegen Moskaus Propaganda

Wie naiv ist es den Feinden der
Freiheit alle Rechte zu geben
Diese von Innen zu zerstören
Statt diese schlicht zu vertreiben

In der Demokratie dürfen alle
Mitspielen die diese mittragen
Wer sie zerstören will muss als
Feind klar bekämpft werden

Mit Spaltung Hass und Neid
Wurde systematisch Misstrauen
Unter den Bürgern gesät die oft
Zu wenig ihre Vorteile noch sahen

Das Europa der Währungsunion
Ist postnational geworden die
Vorher Nationen haben nur noch
Kulturell historische Bedeutung

Ein Wirtschaftsraum mit einer
Gemeinsamen Währung kann
Ökonomisch keinen Krieg mehr
Gegeneinander führen

Dies setzt die Idee vom ewigen
Frieden um die Kant beschrieb
Darum musste Putin die Ukraine
Angreifen bevor sie Teil wurde

Die Philosophie Europas ist Frieden
Gebaut auf ökonomische Abhängigkeit
Die jeden Krieg unmöglich macht wie
Dadurch Nationen politisch zu vereinen

Europa stärkt Freiheit und Demokratie
Gibt einen Ausweg aus der Konkurrenz
Die darauf zielt sich zu besiegen weil
Einheit wichtiger und wertvoller wurde

Der Rechtsstaat auf allen Ebenen
Sichert und verteidigt die Freiheit
Lässt Diktatoren keine Zuflucht mehr
Darum agitieren sie laut dagegen

Erst langsam begreifen alle Europäer
Die Vorteile die ihnen die Union bringt
Manche fürchten sich noch vor einem
Ende des nationalen Denkens

Die von Russland geförderten Feinde
Europas werden dort stark wo die
Menschen sich vor der Freiheit fürchten
Lieber auf Diktatoren darum setzen

Angst vor Veränderung wie vor dem
Verlust an Identität ohne Nation treibt
Menschen gegen ihre Interessen noch
Opfer der Manipulation zu werden

Das Europa der Währungsunion ist
Keine Gemeinschaft von Nationen
Noch ein Bündnis dieser um damit
Eigene Vorteile noch zu maximieren

Wer sich der Gemeinschaft anschließt
Gibt damit die Nation als Idee auf für
Eine bessere sicherere Zukunft die
Sich in Freiheit demokratisch verbindet

Alle die das nicht wollen wie weiter 
Konkurrent denken von Ungarn bis 
Polnischen Bauern immer noch
Haben in der EU nichts verloren

Machte Europa dies deutlich würde
Die Mehrheit sich sehr schnell für
Den Weg des Friedens entscheiden
Randgruppen würden verschwinden

Die postnationale Idee ist das beste
Modell für einen Weltstaat der keine
Grenzen mehr kennt wie nirgendwo
Endet sondern sich gut verwaltet

Eine welteinheitliche Währung wie
Grenzenloser zollfreier Warenverkehr
Schaffen Frieden und Freiheit welche
Flucht und Vertreibung erledigen

Die EU entspricht dem Modell was
Kant dem ewigen Frieden zugrunde
Legte und bewährt sich darin als
Vorbild für die ganze Welt

Es wird noch lange dauern wie
Ewige Verhandlungen brauchen
Bis vermeintliche Supermächte
Ihren nationalen Status aufgeben

Doch geben wir nicht auf sondern
Geben dem Ewigen Frieden eine
Chance für eine bessere Welt die
Ihre Konflikte aushandeln muss

Dies fürchten nur Diktatoren wie
Alle Feinde der Freiheit die mit
Lügen ihre wahren Ziele verbergen
Keiner braucht diese künftig mehr

Putin weiß was ihm im Rechtsstaat
Wie im grenzenlosen Europa droht
Was die Freiheit grenzenlos sichert
Darum muss er Krieg führen

Alle Islamisten wissen was ihrem
Frauen verachtenden Aberglauben
Droht wenn Freiheit und Demokratie
Mit dem Rechtsstaat erst kommen

Darum finanzieren sie Hass und Krieg
Der ihre Macht zu sichern noch scheint
Sagen wir es laut und deutlich wer gegen
Europa kämpft ist Feind der Freiheit

Europa und die Freiheit zu verteidigen
Heißt den Frieden auf Dauer zu sichern
Den Nationen uns nie bringen werden
Geben wir allen Menschen die Chance

jens tuengerthal 15.5.24

Mittwoch, 15. Mai 2024

Lustlehren 057

Lustlehren 057

Braucht es die Liebeskunst
Als Künstler voller Lust zu lieben
Ist diese erlernbar oder ein von
Der Natur gegebenes Geschenk

Die Kunst einander Befriedigung
Wie lustvolle Momente zu schenken
Hängt an ganz vielem was sicher
Durch keine Übung je erlernbar ist

Es braucht dafür immer das Talent
Sich ganz aufeinander einzulassen
Den Augenblick lustvoll zu genießen
Auch dabei bei der Sache zu sein

Konzentration auf nur eines fällt mir
Sicher schwerer als anderen was
Durch Übung ausgeglichen wird
Mit jeder Erfahrung leichter wird

Vielleicht brauchte ich darum mehr
Übung wie Erfahrung um die Talente
Sich ganz entfalten zu lassen wie
Aus der Vielfalt Gelassenheit zu lernen

Die körperlichen Fähigkeiten die
Sich mit dem Alter unterschiedlich
Noch entwickeln sind dabei nur
Ein kleiner Teil des Ganzen

Kunstvoll die Lust zu zelebrieren
Ohne in Muster zu fallen wie dabei
Aufmerksam zu bleiben kann helfen
Die Sinne füreinander zu trainieren

Sex ist eine Begegnung die voller
Überraschungen an ungeahnten Orten
Stecken kann und spannend bleibt
Wo wir uns Aufmerksamkeit schenken

Habe eine extrem sensible Wahrnehmung
Die bemerkt was andere nicht mal ahnen
Was extrem leicht ablenkbar dabei macht
Dafür viel mehr mitbekommen lässt

Anderes bekomme ich nicht mehr mit
Weil ich in geistigen Welten lebe die
Manche nie betreten wollen weil sie
Keinen Weg im Chaos sehen können

Hier zwischen dem was ich schon fühle
Wie dem was andere nie spüren können
Zu balancieren birgt hohe Risiken dabei
Miteinander völlig abzustürzen

Die unendliche Vielfalt der Eindrücke
Wie das immer Chaos im Kopf in eine
Gemeinsam lustvolle Richtung zu bringen
Ist für mich die höchste Kunst der Lust

Wer weniger wahrnimmt dabei wie sich
Auf schlichte Vorgänge konzentriert hat
Es viel einfacher beim Sex und fickt eben
Manchmal braucht es auch nicht mehr

Die alles mitbekommen wie diese
Unzahl von Eindrücken ordnen um
Einen guten Weg miteinander zu finden
Sollten immer einen Kompass haben

Nicht in der Tasche um zu wissen wo
Norden liegt sondern in sich um in dem
Chaos zwischen Gefühlen und Trieb
Einen gemeinsamen Weg zu finden

Dieser Kompass richtet sich nicht nach
Magnetfeldern sondern nach Gefühlen
Was noch schwerer greifbar ist leicht
Beim Sex nur verwirren kann

Ernst Jünger der guten Sex schätzte
Sagte einmal nach dem Kap der guten
Hoffnung richtet sich der Kurs nicht mehr
Nach Landmarken sondern den Sternen

Sich im sexuellen Himmel orientieren
Zu können hilft den Kurs zu halten wie
An alle Wetterwechsel anzupassen
Was auch im Sturm Gelassenheit gibt

Doch wer hier seinen Kurs findet
Kann sich spüren wie erfühlen was
Zu hohen Kunst der Lust erst führt
Die miteinander in Harmonie kommt

Zusammen Kommen ist nicht alles
Die Kunst der Lust kennt viele Wege
Einander glücklich zu machen was
Feiner Wahrnehmung dann bedarf

Hohe Sensibilität kann ein Hindernis
Auf dem Weg zur Lust sein doch 
Öffnet sie Wege die ohne sie immer
Unerreichbar füreinander blieben

So ist es mit der Liebeskunst in der
Lust wie bei jeder Kunst es braucht
Handwerk Übung und Talent wobei
Keines ohne das andere sein kann

Hohe Begabung und Sensibilität sind
Dabei wie eine Behinderung mit der
Gut umzugehen geübt werden muss
Dann aber feinste Kunst ermöglichen

Sich darauf bewusst einzulassen kann
Schönstes Glück miteinander schenken
Warum auch mühsame Wege lohnen
Schönstes Glück zu entdecken

Mit der Magie der Lust zu zaubern wie
Einander erbeben zu lassen ist hohe
Kunst deren Übung Freude wie Lust
Uns schenken kann fangen wir an

jens tuengerthal 15.5.24

Holzstöckchen

Holzstöckchen

Komme zu gerne mal von Hölzchen
Auf Stöckchen  verliere mich dabei
Zwischen den Zeilen in Gedanken
Die neues mal eben verknüpfen

Als ich zur Schule ging redete noch
Keiner von ADS oder ADHS es hieß
Der Junge ist unkonzentriert aber
Sehr intelligent nur leider zu faul

Denke an meinen Vater dieses so
Vielfältige Genie der alles liebte 
Wie sich für so vieles begeisterte
Von einem zum anderen dabei kam

Orchideen im Wald mit dem Hund
Suchen ging um nebenbei noch
Fossilien oder Geldstücke aus
Uralter Zeit zu bestimmen

Laufe seltener durch Wälder hier
In den vielen Dörfern Berlins auch
Hatte ich bei diesem Vorbild das
Alles immer besser schon wusste

Die Natur ihm als Spielplatz lieber
Allein überlassen um mich dafür
Auf Geschichte und Literatur mit
Gleicher Neigung zu stürzen

Baue gerne Netze im Kopf welche
Geschichte lebendig wie konkret
Werden lässt eines mit dem anderen
Geistig fest verwebt was anderen

Zumeist zuerst absurd vorkommt
Doch manche gehen auch mit auf
Diese geistigen Surftouren die kein
Ende in Verweisen finden welche

Gerne in Büchern beginnen wie auch
Heute wieder als ich über Kant las
Dort von der Menschenwürde zum
Italienischen Grafen Mirandola kam

Wie dieser Humanist und Esoteriker
Eine zugegeben gewagte Kombination
Als erster für die Menschenwürde als
Natürliches Grundrecht aller plädierte

Wie spannend und schön ist es wenn
Dann die eigene Bibliothek noch die
Zugehörigen Texte mir dazu liefert
Verliere ich mich ganz in der Lektüre

Komme von einem zum anderen
Wie seine großartige Bibliothek
Im sacco di Roma unterging die
Schon nach seinem Tod sich verlor

Denke über seine Verbindung von
Kabbala und Naturkunde nach der
Gegen die Astrologie dafür wetterte
Mit 31 schon vielsprachig verstarb

Ein enger Freund von Lorenzo di
Medici dem Prächtigen einst war
Der ihn mehrfach sogar noch vor
Schergen der Inquisition rettete

Wie sich vom aufgeklärt kritischen
Denker Kant der Gedanke einer
Natürlichen menschlichen Würde
Bis in die Gegenwart dafür trug

Mirandola schwebte zwischen der
Mystik des Mittelalter und dem
Kritischen Geist der Renaissance
War belesen wie kaum einer sonst

Dann ein Büchersammler auch wie
Einer der Zusammenhänge suchte
Fremde Welten verknüpfen wollte
Viele alte Sprachen noch lernte

Kant von Rousseau beeinflusst
Den er vernünftig umdachte ohne
Gleich zurück zur Natur zu wollen
Entdeckte die individuelle Würde

Von der jener humanistische Esoteriker
Schon über 300 Jahre vor ihm sprach
In einer doch nie gehaltenen Rede die
Gleiches und verschiedenes meinten

Für einen Kongress der nie stattfand
Der geistige Bänder knüpfen wollte
Wie Ersatz der Reisekosten versprach
Vom Papst dennoch verboten wurde

Diese Denker beide die es wagten über
Das Denken ihrer Zeit hinaus neues
Anzustoßen wie zu gestalten sind auch
Geistig Verwandte in ihrer Art sich für

Alles zu interessieren wie dies Wissen
Um die Welt voller Neugier aufzusaugen
Um zu verstehen wie alles zusammenhängt
Sind meinem Vater und mir verwandt

Fern davon ein genialer Euphoriker
Wie mein Vater zu sein sehe ich doch
Gerne Netze die verbinden was den
Humanisten mit dem Aufklärer verbindet

Versuche Geschichte im Kontext lieber
Zu lesen und zu verstehen statt nur in
Kleinen einzelnen Brocken große Netze
Die Geist fischen wollen zu weben

Es ist irgendwie etwas bekloppt immer
Von Hölzchen auf Stöckchen zu kommen
Kaum wer kann das noch verstehen
Die Gesellschaft nennt es gerne krank

Vielleicht aber ist es auch ein Talent
Was Mirandola Kant und mich verband
Das weiter zu denken wagt als es den
Konventionen der Zeit entspricht

Warum lese ich in Kant immer auch
Den Anarchisten der ständig vom
Gesetz in sich wie dem allgemeinen
Als Handlungsmaßstab noch schreibt

Was verbindet verschiedene Geister
Wie ein Netzwerk der Brüderlichkeit
Das uns ohnehin auch verband die
Vom Durchschnitt eher abweichen

Bin nicht ganz normal und funktioniere
Nicht nach Normen der Erwartung
Also für die Mehrheit geistig behindert
Die nicht sehen können was ich sehe

Darum liebe ich es auch lesend mich
Nicht ablenken zu lassen sondern von
Einem zum anderen weiter zu kommen
Auch wenn es Stunden dann kostet

Habe nichts mehr zu erledigen im Leben
Alles erlebt aber der Welt dafür zu zeigen
Was ich in ihr alles auch sehe scheint die
Aufgabe eines Netzflickers wie ich es bin

Komme wieder von Hölzchen auf Stöckchen
Verliere mich in immer weiteren Gedanken
Weil es Teil meiner Persönlichkeit ist auch
Wenn anderen das eher bekloppt scheint

Will keinen Eid leisten was es wirklich ist
Ob ich eher ziemlich verrückt bin oder in
Manchem manchmal etwas genial aber
Lerne mit der Behinderung zu leben

Suche nur noch einen Lorenzo Medici
Der mit eine Villa zum Schreiben stellt
Wie alle sonstigen Sorgen nimmt um
Zwischen den Zeiten zu surfen

jens tuengerthal 15.5.24

Bücherliebhaber

Bücherliebhaber

Liebe Bücher als
Leidenschaftlicher Leser
Seitenweiser Lust

jens tuengerthal 15.5.24

Teegenießer

Teegenießer

Tee genießen als
Aufgegossenes Gefühl
Von Zufriedenheit

jens tuengerthal 15.5.24