Freitag, 6. Dezember 2013

Luxusgefangene

Gefesselt an eine Welt aus
Luxus halten wir längst für
Unentbehrlich was mehr
Als überflüssig ist

Lassen uns vom Spiel mit
Gewalt erregen durch so
Schlechte wie billige Bücher
Statt zu fragen was es ist

Ist Sexualität notwendig
Gewalt oder natürlich das
Gegenteil und wohin führt
Uns die ferne Lust

Sind es die Grautöne in
Denen unsere Erregung tief
Wurzelt oder brauchen wir
Die schrillen Farben

Ist es nötige Dialektik unsrer
Freiheit sich am Luxus des
Gefängnisses zu erfreuen
Oder geht es um Glück

Sich sehnen und einander
Nachgeben voll Hingebung
Ohne sich ganz zu haben
Wäre Unterwerfung genug

Nur denkt noch wer daran
Dass Lieben immer heißt
Sich in jemandes Hände
Ganz geben zu wollen

Vielleicht suchten weniger
Dialektische Ausnahmen
Zum Schein wenn sie sanft
Sein könnten wer sie sind

Nicht um ihres Ego wegen
Liebten sondern um sich
Zu verschenken so ganz
Traun sich das wenige
jt 6.12.13

Mindestlohntsichnicht

Die Sozialdemokraten geben
Sich geläutert verklärt und
Meinen als große Verlierer
Hätten sie noch das Beste
Herausgeholt für sich

Für sich mag sein aus der
Funktionärsselbstverwaltung
Die sich stets gern selbst
Am besten versorgt und das
Klientel unter der Gießkanne

Für die kleinen selbständig
Tätigen lohnt es sich nie
Sie bekommen weiter zu
Wenig zum überleben zu
Viel zum dran sterben

Nur lohnt sich dieser Sieg
Der Sozialdemokratie und
Vor allem für wen fragt sich
Kritisch ein noch Mitglied
Dieses verlogenen Vereins

Für die Funktionäre immer
Für die Begünstigten oft
Für Mutti sicher nur für mich
Nicht darum geh ich lieber
So einfach ist Politik heute
jt 6.12.13

Sturmfolgen

Die Welt teilt sich gern
Weil wir halbiert leichter
Den Überblick behalten
Vermeintlich zumindest

Es gibt die Welt vor dem
Sturm und die nach ihm
Manchmal unterscheiden
Sie sich kaum merklich

Etwas verbeult noch feucht
Unter gestürzter Temperatur
Plötzlich weiß geworden ist
Es doch wie neu im anders

Schneeflocken tanzen vor
Fenstern statt nur zu fallen
Die Wogen geglättet ist dem
Meer ein Traum entstiegen

Träume halten kann mehr
Sein als es im luftigen nur
Wetterwechsel uns scheint
Dann bleibt etwas

Dich halten die du fliehst
Wäre wie den Sturm im
Wasserglas fangen wollen
Halte mich lieber an Träume

Irgendwann enden Stürme
Dann da sein und die Hand
Reichen ist genug wenn du
Weißt wo die Liebe landet
jt 6.12.13

Mitten im Sturm

Mitten im Sturm in einer
Kneipe sitzen in der sie
Feiern als ginge nicht
Andernorts die Welt unter

Ist ein wenig skurril doch
Ganz normal als ginge
Nicht immer irgendwo
Die Welt unter

Die Paare knutschen ganz
Verliebt sich zugewandt
Von den Einsamen neidvoll
Bei Zärtlichkeiten bestaunt

Nördlich steigt die Flut
Keiner weiß ob die Deiche
Halten oder es nur ein
Büschn Wind halt war

Hier plaudern Freunde
Engagiert amüsiert während
Andere tanzen zu den
Klassikern vergangener Zeit

Auf den Halligen landunter
Die Deiche noch Stunden
Unter hohem Druck sind
Noch viele bedroht

Berlin tut was es kann
Es feiert als ginge morgen
Die Welt unter wie jeden
Tag hier die Sonne auf

Zwei Welten in einem Land
Ohne Mauer die gerade
Wenig verbindet als büschn
Wind hier der dort Orkan ist
jt 6.12.13

Einem Freiheitskämpfer

"Die Befreiung von der Unterdrückung ist ein Menschenrecht und das höchste Ziel jedes freien Menschen." - "No Easy Walk to Freedom", Rede auf dem ANC-Kongress, 21. September 1953,

Ein Großer der einen großen
Teil des Lebens eingesperrt
Unterdrückt war ist tot

Nelson Mandela hat sein
Langes Leben beendet
Es bleibt sein Sieg

Für die Freiheit
Für die Gleichheit
Für eine gerechtere Welt

Weit noch sind wir vom Ziel
Einer gerechten Welt
Nur ein Stück weiter

Dafür dankbar sein
Heißt sein Erbe würdigen
Weiter gehen es wahren

Es wird darauf ankommen
Wie wir den Weg gehen
Für unsere Zukunft

Daran jetzt zu denken
Könnte wichtiger sein
Als viele würdige Reden

Was sind uns Demokratie
Wie Freiheit noch wert
Wo stehen wir selbst
jt 5.12.13

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zerrissene Lust

Von Lust zerrissen oder
Vor Lust zerrissen gar
Vor Lust ausgerissen
Lustvoll zerrissen

Sichtbar aufrecht
Lustvoll anzusehen
Anblick voll Würde
Strahlender Anschein

Wind zerzaust
Sturm gebeutelt
Etwas abgerissen
Was weg mehr
Sichtbar als
Verhüllt

Manches bleibt Rätsel
Nur die Lust ist klar
Im Nebel des
Was auch immer
jt 5.12.13

Anleitung zum Raub


Der Stern unter den Banken
Unseres Landes die Quelle
Unseres gelobten Wohlstand
Ist eine üble Verbrecherin

Sie belächelt es freundlich
Die höchste je erteilte Strafe
Der größte Anteil in Europa
Zeigten ihre Stärke

Rücklagen hatte sie für das
Dreifache gebildet was uns
Zeigt Illegales lohnt sich
Scheinbar immer

Leihe dir Geld vom Staat
Bekomme ein Monopol zum
Geldverleih verlange mehr
Kaufe den Staat auf

Werde unverzichtbar stark
Berate die Politik in deinem
Sinne schüre den Glauben
An deine Unverzichtbarkeit

Setze dich in Aufsichtsräte
Mische überall mit und
Lasse alle glauben dass sie
Dich unbedingt bräuchten

Wo es an den Kragen dir zu
Gehen droht kaufe auch die
Opposition für überflüssige
Große Koalitionen um Ämter

Wo die ersten zu bemerken
Drohen wohin der verlogene
Neoliberalismus führt kaufe
Die Daseinsfürsorge ab

Liberalisiere alles übernimm
Wichtige Anteile am Leben
Der anderen damit sie dich
Brauchen komme was wolle

Wenn du da bist und die
Milliarden Strafen nur noch
Peanuts sind musst du nur
Noch lächeln du hast sie

Die Lizenz zum Raub
Ganz legal bist du ergo
Unantastbar geworden
Solange es keiner merkt

Merkt dass dich keiner
Braucht du der Tumor
Im Gesellschaftsgewebe
Nur bist unnützes Furunkel
jt 5.12.13

Muschelglück

Muscheln sind nur ein Bild
Harte Schale zu sinnlich
Weichem Kern noch viel
Sinnlicheren Anblicks

Oder sind sie nicht doch
Lebewesen die wir nur zu
Opfern unserer sinnlichen
Phantasien machen

Erinnert nicht soviel vom
Geschmack bis zur Form
Ihrer Lippen an schönste
Natur im Vollzug uns

Wie natürlich ist es also
Dies zu genießen
Wie absurd sich darob zu
Schämen anstatt

Weil ich den Vergleich oder
Verglichenes so lieb lass ich
Es leben den Panzer öffnet
Sie von alleine wo sie will
jt 5.12.13

Oppositionsverlust

Vollmundig verkündete die
Ach so ehrbare SPD noch
In den Verhandlungen sie
Würde die Rechte der nur
Winzigen Opposition stärken
Nun lässt sie die CDU dies
Konsequent verhindern und
Allein die Planung zu den
Geheimdiensten und zur
Vorratsdatenspeicherung
Zeigen was die Demokratie
Von dieser Koalition zu
Erwarten hat und immer
Mehr fragt sich wer dem
Sehenden Auges zustimmen
Kann ob dies nicht die
Pflicht zum Widerstand nach
Artikel 20 III begründet da
Sich diese feinen Freunde
Daran machen unsere
Demokratie still weiter zu
Beseitigen im Sinne der
Postdemokratie und bin
In brennender Sorge um
Unser Land - ob es wohl
Irgendjemand interessiert
jt 5.12.13

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Lustwanderung

Fühle dich
Zart in den
Nacken
Geküsst
Den hinab
Wirbel für
Wirbel ich
Dich sehnlich
Verschlinge
Bis sich dein
Rücken teilt
Und ich in
Die Teilung
Tauche dich
Zu beglücken
Möge anderen
Herr deren
Ein- und Ausgang
Behüten im
Glauben genügt
Es mir in deinen
Zu tauchen die
Lust aus Natur
Züngig sprudeln
Zu schmecken
Um in feuchte
Mitte selig
Einzutauchen
Bis wir ein
Ende finden
Jenseits der
Worte ...
jt 4.12.13

Vorm Sturm

Er kommt wie
Angekündigt
Frischt auf
Bläst alles
Ein wenig
Durcheinander
Wir warten
Bis er da ist
Gespannt ob
Es schlimm
Wird oder
Schlimmer
Als gedacht
Vielleicht wird
Es darauf
Ankommen
Was wir für
Ein Wetter in
Uns machen
Gegen Xaver
jt 4.12.13

Was es bringt

Was bringt es
Sich mit mehr
Als nur vollem
Herz zu
Verlieben
Fragen die
Spekulanten
Der Hoffnung
Und doch ist
Schon die
Frage falsch
Denn auch in
Vermessener
Welt ist Liebe
Noch nicht
Kalkulierbar
Ist sie da
Dürfen wir sie
Genießen
Mehr nicht
Aber ist uns
Oft Alles
jt 4.12.13

Peanuts oder?

1724000000€ Strafe sind
Scheinbar eine hohe Summe
Für eine bloße Absprache
Unter Banken über Zinsen

Lächelnd verkündet die mit
724000000€  am höchsten
Bestrafte Deutsche Bank die
Höhe spiegele den Markt

Diesen Verbrechern die
Lächelnd Summen aus nur
Rücklagen zahlen gehört
Das Handwerk gelegt

Immerhin sprach keiner von
Peanuts aber schlimmer
Noch es gibt keine Reue
Sondern Stolz über die Höhe

Wir sind der global player
Zeigen euch wo es in die
Zukunft geht die wir allein
Gestalten egal was ihr wählt

Seliges Deutschland freut
Sich die reichste Bank zu
Haben und ändert in großer
Koalition nichts daran
jt 4.12.13

Kein Ruhmesblatt

Die Partei rühmt sich gern
Öffentlich ihrer Verdienste
Schon darum ist sie mir
Preußischen Bremer eher
Zuwider

Schlimmer noch wird es
Wenn sie sich nicht nur
Lobt sondern im Lob lügt
Um Ziele zu erreichen die
Sie ehrlich nie erreichte

Die Auflistung der großen
Erfolge im Koalitionsvertrag
Zeugt von Lügen & Arroganz
Als können Mitglieder der
Partei nicht selbst denken

Propaganda in Zeiten des
Diskurses bezeugt Blindheit
Oder den Vorsatz die eignen
Leute  dumm zu halten denn
Was erreicht wurde ist nix

Wer um der Ämter wegen
Die Demokratie verrät wird
Sich der Verantwortung
In der Geschichte stellen
Müssen irgendwann

Ob die Partei diese neue
Lüge und Dummheit aus
Arroganz der Überlegenheit
Des dicken Lehrers überlebt
Scheint fraglich

Dann wird künftig gedacht
Von Bebel bis Gabriel Amen
Nicht der Armen aber der
Ämter und Ideen die um der
Sessel wegen verraten
jt 4.12.13

Allein am Markt

Allein am Markt zu sein
Den UPS zu haben für etwas
Was alle suchen klingt
Verführerisch zeitgemäß

Dumm nur wenn es sich
Um den Weihnachtsmarkt
Handelt auf den keiner allein
Je will und du alles wärst

Da nützt es nichts zu wissen
Was Frau wann wie liebt
Schönste Verse ins Leere
Schreiben ändert nichts

Weihnachtsmärkte sind
Schrecklich so nur halb
Denn allein am Markt sein
Ist manchmal kein Gewinn
jt 4.12.13

Winterrunden im August

Durch eisige Kälte umme
Ecke ins Fengler gelaufen
Sich dort mit Pfeife und
Apfelschorle im Sessel
Platziert den Blick in die
Hier vollen Runden

Mit zwei schönen Damen
Am Tisch beide blond mit
Brille die eine mit hoch
Geflochtenem Zopf im
Norwegerpulli wirkt etwas
Alternativ die andere die
Auch langen Haare hinten
Irgendwie zusammen im
Knoten trägt Perlohrringe
Zur eleganten Form der
Nerdbrille hat sie Kaschmir
Strickjacke und bemerkt
Auch engagiert im Gespräch
Über Gabriel und die Politik
Sofort den Blick erwidert ihn
Höflich zurückhaltend
Die andere mehr im Rücken
Ist ganz auf ihre Freundin
Konzentriert stützt ihren
Kopf zwischendurch auf
Einen Arm sie sind ganz
Einverstanden miteinander
Bis sie sich ordentlich warm
Anziehen um zu gehen die
Eine sich dabei sogar einen
Pelzkragen um den Hals
Wickelt zum Zopf

Am Tisch zur Rechten vier
Spanier zwei Damen mit
Den dazugehörigen Herren
Alle bei Schwarzbier innig
Zu denen sich noch dritter
Spanier gesellt dabei sind
Zwei der Herren miteinander
Im Gespräch der Dritte ist
Sehr amüsiert mit den
Damen am plaudern bis
Der eine der beiden Herren
Sein Glas umwirft und das
Schwarzbier sich über den
Tisch ergießt was für kurze
Aufregung in der Runde
Sorgt die die schnellen
Spanischen Gespräche aber
Nicht unterbricht und der
Die Brühe aufwischende
Wird nur nebenbei bedankt
Die eine der Damen mit
Schwarzen Locken ist sehr
Niedlich und viel am Lachen
Die andere mit glattem Haar
Das sie lang offen trägt hat
Große dunkle Augen zur
Sehr kleinen Nase und dem
Ein wenig vorgeschobenen
Kinn über elegantem Mund
Mit schmalen Lippen aber
Großen Zähnen die sie beim
Lachen zeigt die Herren bis
Auf den Gelockten der das
Bier umwarf sind eher
Unauffällig aber alle reden
Scheinbar pausenlos bis
Sich die Damen einen
Moment auf ihre Telefone
Konzentrieren was einen
Moment der Einkehr bringt
Bis sie sich zu fotografieren
Beginnen was laut beredet
Wird und zu kurzem Rücken
Der Plätze führt so setzen
Sich die beiden Damen auf
Den Schoß der jeweils
Anderen und die Herren
Fotografieren das ganze
Bis zum erneuten Tausch
Der Plätze sind sie mit
Ihren halbvollen Bieren
Beschäftigt und beziehen
Noch andere an der Bar für
Das endlich Gruppenbild ein

Die Bar ist in Reihe voll
Besetzt von Herren beim
Bier mit unterschiedlich
Vielen oder keinen Haaren
Sowie unterschiedlich stark
Sichtbarer Körperbemalung
Harmonisch unterhalten
Sich die Herren ohne Damen
Miteinander nur einer
Produziert sich etwas
Verschwindet dann aber
Zum tanzen nach nebenan
Die Herrenreihe bleibt ruhig
Unter sich vielleicht gut so
jt 3.-4.12.13

Dienstag, 3. Dezember 2013

Im Augenblick

Manchmal
Kommt es auf
Den richtigen
Augenblick an
Um sich zu
Finden dann
Weichen alle
Zweifel der
Unendlichen
Anziehung die
Sich auszieht
Ehe gemerkt
Schon
Ineinander
Verschlungen
Ist ohne Frage
Nach dem
Warum oder
Wie den nur
Augenblick
Genießt
Lass uns
Genießen
Mehr wird
Nie dies aber
Kann alles
Uns sein für
Den geteilten
Augenblick
jt 3.12.13

Was passiert

Was passiert wenn die
Basis der SPD den Vertrag
Ablehnt der ihrer Partei ein
Grab schaufelt fragt keiner

Dann steht da ein Votum
Einer Mehrheit gegen die
Mehrheit der Funktionäre
Die als Fraktion zustimmten

Darf die Entscheidung der
Mitglieder doch auf die der
Gewählten Abgeordneten
Keinen Einfluss haben

Diese sollen in der Bildung
Ihrer Meinung unabhängig
Sein laut GG haben ihre
Sogar bereits verkündet

Wenn sie ihre Meinung
Abhängig von der Basis
Ändern sind sie nicht mehr
Frei in ihrem Votum

Sind die Mitglieder wenn sie
Ihre Abgeordneten zu solch
Rechtswidrigem Verhalten
Zwingen noch frei fragt sich

Wie immer die Abstimmung
Ex post ausgeht hat die
Führung von Partei und
Fraktion sich entschieden

Zwar kann der Vorsitzende
Seine Hände in Unschuld
Waschen hat er doch nur
Gefragt ob sie wollen

Doch sollten sie was im
Demokratischen Geist der
Partei einzig logisch wäre
Nicht wollen wird es schwer

Schwer zu rechtfertigen
Warum eine Koalition von
Freien Abgeordneten um
180° dreht wo sie frei ist

Schwer Unabhängigkeit
Künftig zu zeigen wo es
Um Entscheidungen geht
Es regiert die Partei

Die Bundesrepublik fährt
Gut mit ihrem Parlament
Frei und unabhängig ist es
Dann nicht mehr

Alles damit König Sigmar
Sich Bestätigung holt für
Sein gefährliches Walten
Und die Partei herrscht

Gegen eine dann anders
Lautende Entscheidung
Der Koalition gäbe es die
Verfassungsbeschwerde

Ist uns Sigmars Frieden
Dies wert und welche
Zeichen setzt die Partei
Mit der Abstimmung

Es wäre ein Zeichen diesen
Vorstand zu verabschieden
Der sich nicht traut allein
Den falschen Weg zu gehen
jt 3.12.13

Geheimgemunkel

Manche mutmaßen schon
Was wirklich in den nun zur
Abstimmung gestellten
Verträgen wohl steht

Mutmaßen wenn es so wäre
Stimmte die Mehrheit der
Schafe in der Partei dagegen
Als wenn es etwas änderte

Als gingen je mehr als nur
Einzelne aus der Herde die
Der dicke Vorsitzende mit
Halben Wahrheiten treibt

Abstimmen über eine wohl
Regierung ohne Gesichter
Über Inhalte die immer nur
Vorbehaltlich gelten falls

Frage mich nach meinem
Nein immer mehr was mich
In die Herde je trieb die so
Erwartungsgemäß reagiert

Die Hoffnung auf Teilnahme
Wie Mitgestaltung ist für
Widerständige Geister keine
Im Arbeiterfolkloreverein

Es ist vermutlich Zeit zu
Gehen und dafür genügte
Schon die Dummheit des
Realen Vertrages mit Mutti

Oder sieht noch jemand
Demokratische Spuren im
Pontifikat des Sigmar der
Schon Peer verbiss
jt 3.12.13

Friedlust

Du schliefst
Friedlich in
Meinem Arm
Als ich eben
Erwachte du
Rührtest dich
Nicht im noch
Traum tief
Versunken
Begann ich
Deinen Hals
Zum Rücken
Hinab zu
Streicheln als
Dein Atem
Schneller und
Immer stärker
Ging lagen
Deine Beine
Noch eng
Übereinander
Sie öffneten
Sich ganz
Leicht beim
Langsamen
Erklimmen
Des Hügels
Ohne schon
Das Tal unter
Ihm zu zeigen
Weiß nicht ob
Du nun noch
Schliefst doch
Zeigst du es
Nicht stelltest
Dein Bein fast
Zufällig ein
Wenig hoch
Drückte mich
Mit der just
Erwachten
Lust an dich
Sie schob
Sich ohne in
Dich zu gehen
Zwischen die
Feucht heißen
Lippen am
Eingang noch
Vorbei von
Der Hand von
Oben auf Kurs
Gehalten dein
Becken wollte
Zaghaft noch
Antworten
Wird immer
Schneller im
Takt zeigst du
Deine Lust
Weiß nicht ob
Du nun wach
Bist rutsche
In den nassen
Schoss hinein
Warte wie du
Reagierst und
Schlafe als du
Weiter dich
Träumend
Stellst so mit
Dir ein in auch
Schönsten
Träumen in
Dir versunken
...
jt 3.12.13

Wintermontag im August

Runde von elf Damen und
Herren feiert noch an zwei
Tischen in den Geburtstag
Des einen singend fröhlich
Damen und Herren etwa
Gleich um den Tisch
Eher unauffällig freundlich
Stechen nur die Haare in
Pink der einen sowie die
Langen Rasta Locken in
Blond des einen Herren
Noch heraus bevor sie sich
Alle mit vielen Umarmungen
Schnell verabschieden in
Den nun Dienstag nur eine
Große brünette Schöne trinkt
Noch ihren Wein im Stehen
Während sich Ihr Freund
Langsam anzieht und seine
Etwas lächerliche Mütze mit
Weihnachtselch darauf auf
Den Kopf stülpt prostet sie
Noch sehr aufmerksam dem
Dichter zu der gerade seine
Pfeife stopft und lächelnd
Erwidert ansonsten löst sich
Die muntere Runde hier
Spurlos auf


Am Nachbartisch feiern
Sechs Damen mit zwei
Herren die auch am etwas
Kitschigen Geschenk in
Klarsichtfolie auf dem Tisch
Sichtbar den Geburtstag der
Einen munter feiern sind vier
Der Damen innig zusammen
Während die eine auch mit
Den Herren spricht mit dem
Einen sogar kurzzeitig noch
Schmust und sich nach dem
Gang aufs Klo sogar auf
Seinem Schoß platziert und
Sich heiter betatschen lässt
Ungestört davon plaudern
Die anderen vier munter
Über Kreuz zwei etwas
Älter mit kurzen Haaren
Die eine schwarz gefärbt
Die andere blondiert nach
Modell Brandenburg die
Anderen beiden deutlich
Jünger in Mini-Kleidern die
Ihre Figuren unterschiedlich
Gut zur Geltung bringen
Dabei wirkt die zierliche
Blondine sehr blond die
Attraktive Brünette neben
Ihr mit braunen Augen ist
Sehr aufmerksam mit dunkel
Schönen Augen zu vollen
Lippen scheint die
Nachdenklichste der Runde
Schildert mit Engagement
Aus ihrem Studium während
Der Freund der Blondine
Etwas unruhig immer wieder
Aufsteht auch um nach
Seinem schwarzen
Mercedes vor der Tür zu
Sehen was die drei anderen
Ignorieren


Geradeaus zwei wohl
Genossen die sich über
Die Abstimmung und ihre
Wohl Ablehnung unterhalten
Intensiv beim Bier sind sie
Ansonsten unauffällig der
Ältere ruhiger Wortführer
Sagt weniger während sich
Der Jüngere mehr engagiert
Dann verschwinden sie
Noch im Gespräch wieder


Zur Rechten zwei Kumpels
Relativ jung mit typisch
Ostberliner Klang in der
Stimme und im Vokabular
Der eine etwas korpulenter
Mit kurz rasiertem Haar in
Schwarz und weitem Hemd
Marke Holzfäller über der
Hose die Fülle verdeckend
Mit mühsam Dreitagebart
Redet er viel und schnell
Der andere ist blond mit
Gleichem Bart der etwas
Unrasiert wirkt unterhalten
Die beiden sich über Mädels
Ihre Art und wie sie diese
Einschätzen der Dunkle ist
In einer Beziehung was die
Beiden nicht im Gespräch
Hindert sind sie gelassen
Unter dem Spiegel


Am kleinen Tisch neben
Der Tür ein inniges Paar
Schaut gemeinsam auf
Telefonbildschirm er hat
Den Arm auf ihrem Stuhl
Um sie gelegt ist dunkel
Vom Typ mit kurzem
Vollbart zum Kapuzenpulli
Sie im dunklen Norweger
Pulli hat dunkelblondes
Langes Haar und nimmt
Seine Zuwendung ohne
Große Reaktion hin


Er und sie am Stehtisch
Intensiv im Gespräch sie
Mit langem schwarzen Haar
Durch das sie öfter mit der
Hand fährt lauscht ihm der
Mit Vollbart unter Mütze mit
Beiden Händen mit viel
Engagement erzählt


Da kommen gegen 1h noch
Zwei Gruppen und platzieren
Sich hinten im Raum der
Barkeeper läuft durch den
Sonst geleerten Raum und
Sammelt Gläser ein eine
Zigarette im Mundwinkel
Ganz in schwarz mit etwas
Glänzender Glatze während
Sich an der Bar die hier
Bestellungen stauen beginnt
Er kaum zurück mit dem
Zapfen und mischen
Schüttelt und rührt relativ
Ungerührt in die Nacht
jt 2.-3.12.13

Montag, 2. Dezember 2013

Freie Wahl für Dummys

Die Partei bittet zur Wahl
Zur scheinbaren Wahl für
Dummys die nur als Puppen
Zur Ego-Bestätigung des
Vorsitzenden dienen

Was ich wähle ist geheim
Auch wenn ich mein Nein
Laut in die Welt brülle seit
Wochen weil egal was dort
Steht es falsch ist

Falsch mit eigener anderer
Mehrheit schlechte nur
Kompromisse zu schließen
Wo anderes möglich wäre
Ginge es nicht um Macht

Macht in der Partei die ihre
Puppe Peer tanzen ließ um
Ihn abtreten zu lassen wenn
Es um die Macht geht die
Nur einer für sich will

Einer der dem anderen den
Vortritt hätte lassen müssen
Wo sie mögliche Mehrheit
Genutzt hätten was sie nie
Wirklich wollten

Bejubeln gemeinsam mit
Vielen Unterschriften einen
Schlechten Kompromiss
Wollen dumme Wähler noch
Im Brief schnell umstimmen

Wären nicht die vielen Lügen
Im Vertrag der dem Land
Schadet und außer den
Bonzen niemand besser
Stellt längst genug

Wäre es nicht genug die
Demokratie unnötig auf die
Probe zu stellen mit einem
Parlament ohne Opposition
Ohne Regierung die es merkt

Dann müssten wir es in die
Welt brüllen was so nie sein
Darf wenn wir nicht in Muttis
Konsensmonarchie künftig
Leben wollen

Meine Wahl bleibt geheim
Jeder kann wissen was ich
Von Vertrag und Brief halte
Noch kämpfe ich für unsere
Demokratie - wacht auf!
jt 2.12.13

Bei dir

Im Berliner
Nebel an dich
Denken sich
In Gedanken
An dich eng
Anschmiegen
Um die Nähe
Gemeinsam
Zu genießen
Zärtlich nah
Umschlungen
Deine ach so
Schönen wie
Geliebten
Rundungen
Ertasten um
Sich langsam
Immer näher
Zu kommen
Bis wir das
Kommen
Nicht mehr
Abwarten
Können
Uns einander
Innig verwühlt
Schenken um
1 zu bleiben
In 2 die sich
So gut fühlen
Schmecken
Können wie
Nie ist auch
Über Nebel
Hinweg ein
Mehr als
Klarer Traum
Lass mich ein
Die du längst
So tief in mir
Lustvoll ruhst
Als Kern aus
Dem das
Glück von
Morgen nun
Wächst
jt 2.12.13

Macht oder Inhalt

Geht es beim Ringen um den
Koalitionsvertrag um Macht
Oder Inhalte oder nur um
Den Segen der Basis für
Den Abgesang einer Partei

Geht es um die Kunst des
Machbaren oder die einfach
Weigerung Verantwortung
Zu übernehmen im System
Durch einen Dicken vorne

Keine Gesichter oder Ämter
Vor der Abstimmung der so
Gefährlichen Basis diktierte
Der Dicke der sich so gerne
Rühmt für was es nicht ist

Die blinde Koalition wählen
Heißt sie an ihren Inhalten
Messen was dem Grauen
Noch größeres Ausmaß gibt
Es erfüllt sich nichts ohne

Außer der starken Macht
Spricht nichts für diese so
Schlechte Koalition wo doch
Anderes möglich wäre noch
Wagt keiner weiter denken

Über diese ist ohne Gesicht
Nicht abzustimmen also ist
Diese nur unverbindliche
Abstimmung ein Witz nichts
Als ein Kotau vor Sigmar

Sie darf nach dem GG keine
Wirkung entfalten die sie
Intern haben soll also die
Freien Abgeordneten binden
Was der Vorsitzende leugnet

Der feige Akt der Rückfrage
Statt die Übernahme der nun
Einmal Verantwortung für
Eine Entscheidung hat eher
Biblische Vorbilder

Pontius Pilatus wusch seine
Hände nach dem Urteil über
Den angeblichen König der
Juden auch in Unschuld
Die Folgen sind bekannt

Was auch immer nun die
Mitglieder unverbindlich
Entscheiden Pontius Sigmar
Hat Geschichte geschrieben
Ausverkauf für Amtssessel

Es geht nur um die Macht
Des Statthalters der statt
Des Kandidaten den er so
Aufstellte wie beschädigte
Sich etablieren will

Wer diesem Absolutismus
Zustimmt wählt die Koalition
Wer demokratisch denkt
Muss ablehnen wie gut
Wenn die Dinge so klar sind
jt 2.12.13

Schönreden

Was nutzt es sich die
Dinge schön zu reden
Wenn sie es nicht sind
Sagen manche traurig
Andere genießen das
Mögliche schöne mehr
Als am unmöglichen
Noch zu leiden
Fraglich ob sie sich die
Wirklichkeit schöner reden
Oder nicht viel mehr in einer
Schöneren längst leben
Ist die Wirklichkeit gut oder
Doch eher meist trübe grau
Machen wir uns diese oder
Ist sie ohne unsern Willen
Wer dies entscheiden kann
Für sich einfach entschied
Ist irgendwie Gott seiner
Welt egal ob es ihn gibt
Doch steckt nicht schon
In der Entscheidung mehr
Als im Ergebnis Befreiung
Aus der Unmündigkeit
Zwänge negieren und lieber
Konstruktiv gestalten ist so
Gesehen der erste Schritt
In eine mündige Wirklichkeit
Wie schön sie uns ist
Wird dann mehr eine Frage
Der Haltung als nur
Aufgedrängter Wirklichkeit
jt 2.12.13

Liebesbilanz

In Summa weitet die Zahl
Der Lieben das Herz wohl

Manche fürchten auch es
Relativiert alle gewesenen

Andere meinen weites Herz
Verliebt sich leichter wieder

Mir scheint es als ginge mit
Jeder Liebe etwas verloren

Ein Stück von mir liebt nun
Im luftleeren Raum weiter

Es bleibt etwas mehr Leere
Konzentriert auf was bleibt

Im Nichts sehen was zählt
Gibt der Liebe Freiraum

Mit sich allein kommt nichts
Was ein weiter so wert wäre

Was bleibt ist die Illusion
Es ändere sich etwas je

Aufstehen sich schütteln
Krone richten weiter gehen

Das mögliche genießen statt
Vom Unmöglichen träumen

Vielleicht keine Lösung doch
Zumindest ein Lichtblick

Wenn Licht in der Finsternis
Scheint empfiehlt es sich
Die Augen zu öffnen um
Es zu sehen
jt 2.12.13

Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventssessionkellerglück

Robert aus Wales beginnt
Die Session heute locker
Auf dem Hocker mit seiner
Bekannt starken Stimme
Dazu steht auf dem andren
Hocker sein Rotwein und
Rob geht bei Kerzenlicht
Im Keller ganz in seinen
Songs auf


Howard aus New York mit
Kleinem Bart am Kinn das
Sich im Sprechgesang sehr
Schnell bewegt am Kopf
Unter blauer Mütze dazu
Pulli Hemd und tief sitzender
Jeans erzählt er uns heiße
Geschichten über die Liebe
Wie das menschliche Leben
Macht mit begeisternd nun
Weiter und singt über Berlin
Erzählt Geschichten rückt
Seine Kappe auf der Glatze
Zurecht und rappt dann sehr
Engagiert für die so nötigen
Menschenrechte mit viel
Gefühl gesungen


Olivier mit blonder Mähne
Zum rotblonden Bart singt
Mit sehr tiefer Stimme seine
Songs zur Gitarre im blauen
T-Shirt zur Jeans wirkt er
Bei seinen getragenen
Balladen sehr gelassen
Plaudert zwischen seinen
Songs mit dem tiefen Bass
Auf englisch


Jetzt kommt Rainer heute
Begleitet von Dirk stimmen
Sich die beiden noch in
Ruhe ab Rainer wieder mit
Seinen wie immer Hut mit
Anklang von Jägerfolklore
Unter dem die silberne
Mähne hervorschaut
Dirk auf dem Hocker
Mit immer offenem Hemd
Spielen die beiden sich ein
Reiten wir gemeinsam mit
Rainers starker Stimme
Durch die Country des Keller
Singt davon wie er gestern
Noch um sie weinte wie ein
Neugeborenes Kind und wie
Der Tod an die Tür klopfte
Während Dirk konzentriert
Spielt mit gesenktem Blick
Auf seine Gitarre schaut
Rainer nach ihrem Publikum
Wie nach seinem Begleiter


Die zarte blonde Elena singt
Mit starker hoher Stimme in
Den hier Keller schreit fast
In Momenten um im dann
Ganz zart zu singen ist sie
Deutlich zweiseitig auf der
Einen braves Mädchen im
Mini Kleid in blond auf der
Anderen Seite rasiert und
Wild auch im Spiel ist sie
Sehr kontrastreich in Wesen
Wie Musik bei ihrem ersten
Auftritt im Keller steigert sie
Sich im singen und zeigt
Wo sie wild wird und den
Kopf bewegt die rasierte
Seite die den Kontrapunkt
Bildet zum Rest und die
Untiefen sichtbar macht
Die der Gesang vom Wesen
Offenbart ein starker Gig
Im hellen Kleid zur
Schwarzen Gitarre


George aus Palästina tritt
Nun wieder mit seinem
Eindrucksvollen Instrument
Auf begleitet von einem
Saxophon jazzen die beiden
Sehr frei mit orientalischem
Anklang ohne Gesang spielt
Der Meister aus Nazareth
Sein Instrument und das
Saxofon variiert dazu vor
Begeistertem Publikum das
Schon zu klatschen beginnt
Immer mehr im Rhythmus
Mitgeht nun wird Axel der
Saxofonist aus Frankreich
Vorgestellt der so klasse
Zum ersten mal mit George
Zusammenspielt am Ende
Spielt er noch ein Solo


Nun kommt Dury mit dem
Er gleich zusammenspielt
Beide sprechen sich noch
Auf arabisch ab und der
Keller freut sich gespannt
Beginnen sie langsam
Aber schnell werden die
Rhythmen schneller und
Der Keller tanzt und bebt
Drei schöne Spanierinen
Führen sehr elegant die
Rhythmen des Gipsyfolk
In ihren Flamenco den
Sie mit großem Schwung
Ihrer Hüften tanzen


Mit einem Trompetensolo
Von Ingo klingt die Session
Langsam aus und geht in
Die Jam über bei der ihn
Noch Axel am Saxofon
Begleitet sehr genial
Spielen die beiden nun mit
Rhythmus aus der Dose
Zusammen und begeistern
jt 1.-2.12.13

Sittenwächter

Die Zeiten wenden sich
Nach der Freiheit zur
Abtreibung in den 70ern
Mit mein Bauch gehört mir
Sollen wir nun wieder
Sittenwächter bekommen
Ginge es nach Alice
Der die Pläne der noch nicht
Koalition keinesfalls weit
Genug gehen denn die
Bestrafung der Freier von
Zwangsprostituierten wäre
Zu wenig um endlich die
Sittenwidrigkeit der Bordelle
Deutlich zu machen
Laut ist sie ohnehin

Fragt sich niemand
Wo es hinführt wenn
Wir die Prostitution wieder
Kriminalisieren statt die
Huren zu legalisieren
Ihnen Ansehen zu geben
Wie Würde und Freiheit
Sollen als nächstes die
Pornos verboten werden
Oder Männer die es wagen
Dies zu kritisieren oder
Legal für Sex zu bezahlen
Kriminalisieren als Täter
Auch wenn es oft genauso
Arme Schweine sind
Sollen die bösen Typen
Am besten kastriert werden
Oder wollen wir die älteste
Form der Prostitution die
Ehe nun kriminalisieren
Sobald sich einer der beiden
Vom Beischlaf einen
Vorteil verspricht fragt sich
In einer Gesellschaft die
Probleme mit Strafen löst

Gehe nicht ins Bordell weil
Sex für mich nur mit Gefühl
Spaß macht aber das ist
Mein oft genug Problem
Warum sollen nicht andere
Dies so tun wie es ihnen
Gefällt wo lebe ich wenn
Eine spießige ökologisch
Korrekte Gesellschaft nun
Wieder sittenwidriges
Öffentlich bestraft
Wehret den Anfängen!
jt 1.12.13

Adventssinnlichkeit

Im Advent bevor das Licht
Wieder wendet um mehr zu
Werden lieben wir es gern
Besinnlich manchmal auch
Sinnlich in der Dunkelheit
Sich bis drei Tage nach der
Wintersonnenwende etwas
Zu schenken um die Zeit zu
Erleuchten ist Sitte nur was
Wäre mehr als Hingabe
Sich einander zum Fest
Schenken um sich über
Trübe Wochen erregt zu
Freuen auf kleine Tode
Könnte die größte Gabe sein
Ein Kalender voller kleiner
Lust für die Liebsten könnte
Weniger verhüten als treffen
Wie aneinander binden sich
Sinnlich beglücken
Die Adventssinnlichkeit hält
Den Zauber für das Glück
Einander haben zu können
Wach und variiert ihn in
Dunkler Zeit erleuchtend neu
Lustvoll durch dunkle Tage
Im Dezember gemeinsam zu
Fliegen ist wohl besser als
Jede Beleuchtung oder noch
Teuer erkaufte Isolation
jt 1.12.13

Seifenblasenmanifest

Geplatzte Träume gleichen
Den Seifenblasen von denen
Nach dem Platzen nichts
Bleibt als Luft und Seife
Den Rest verweht der Wind

Reibst du dir mit den noch
Seifigen Fingern die Augen
Tränen sie schnell und du
Blickst ein wenig blind in
Die noch Welt danach

Darum gilt es nach dem
Freudigen Aufblasen die
Augen möglichst zu meiden
Seifenblasen platzen schnell
Nur manche verweht es

Willst du die Seifenblasen
Halten platzen sie noch viel
Schneller drum lass sie
Fliegen die Luft ist ihr
Element genieße was ist

Sich am Schönen freuen
Was war um den Weg zu
Genießen den es geht wie
Es will lässt dich viel mehr
Würdigen was ist

Sich aus dem was ist auch
Verlassen noch eine um so
Schönere Welt bauen macht
Das Morgen heller als der
Erste Advent noch ist
jt 1.12.13

Verblödung oder Anpassung

Werden wir gekauft und
Entfernt sich unsere
Wahrnehmung immer mehr
Von unserer Natur oder
Passen wir uns als Massen
Die in Ballungsräumen leben
Eben an diese an
Ist das am Ende gut so
Die Kenntnis von Blättern
Bringt beim Überleben wie
Bei der Partnersuche im
Großstadtdjungel keinen
Messbaren Vorteil
Wissen um Marken wie
Den Eindruck machenden
Luxus dagegen um so mehr
Volumen im großen Balzen
Die Prioritäten werden neu
Gemischt nur manche
Verdienen daran immer
Mehr weil ihre Marken die
Neue Natur dominieren
Fraglich ist nicht ob
Das gut oder moralisch ist
Gott ist tot
Verantwortlich sind
Wir allein
Fraglich ist womit es uns
Besser geht wo und wie
Wir uns wohler fühlen
Warum es dann schlecht
Sein soll Marken vor Natur
Zu kennen wenn sie den
Erfolg in unserer nun Natur
Bestimmen nur eins ist
Sicher die Bäume waren
Vor uns da und werden
Nach uns noch sein
Auch wenn keiner mehr
Weiß wie sie heißen
jt 1.12.13

Stresssprinter

Wer im Stress
Immer besser
Wird ist Sprinter

Wen der Stress
Nur stresst statt
Anzuspornen

Sollte sich mehr
Entspannen um
Gut zu sein

Druck der Druck
Allein macht
Bringt nichts

Weiß nicht was
Du gerade noch
Brauchst bin da

Stehe rum und
Bin mehr nicht
Aber ist alles

Was auch immer
Du nun brauchst
Liebe dich so wie

So wie du bist
Bis du ankommst
Spürst was gut tut
jt 1.12.13

Adventsflüchtling

Die kerzig gern
Beleuchtete Zeit
Ist vielen herzig
Nah nur manche
Erleben es eher
Schmerzig für
Sich weiß nicht
Ob es an ihrer
Einsamkeit liegt

Umarme dich
Auch dazu auch
Wenn es egal ist
Möchte dich
Jeden Tag neu
Romantisch
Küssen wollen
Nicht nur im
Advent zur
Wintersonnenwende

Wünsche dir die
Kraft zur Ruhe
Um nicht weiter
Vor dem zu
Fliehen wozu
Längst alles in
Uns Ja sagt
Es ist gut so

Liebe raubt auch
Im Stress nie Zeit
Sie schenkt sie
Im Überfluss
Wo nicht muss
Über sie nicht
Nachgedacht
Mehr werden

Manchmal ist es
Gut sich Dinge
Einfacher zu
Machen um zu
Genießen was ist
Sehnsucht ist
Schön solange
Wir uns sicher
Sind einander
jt 1.12.13

Empörungskoeffizient

Die kollektive Empörung
Der nicht ausstreichend
Von der Koalition bedachten
Verbände nimmt zu
Erwartungsgemäß
Wäre da nicht diese
Abstimmung mit bloß
Plakativ interner Wirkung
Es würde schlicht überhört
Ganz abgesehen davon
Dass dieser ganze Vertrag
All das überflüssig nun
Bedruckte Papier nie wert
Ist steigt doch nun der
Empörungskoeffizient in
Schwindende Höhen die
Diese noch gesichtslose
Möchtegern Regierung bald
Ins Schwanken bringen wird
Denn wo sich schon OECD
Mit Sozialverbänden im
Chor sich beschweren das
Dies Werk nichts taugt
Sollten auch die Genossen
Merken die sonst gern in
Fest geschlossener Reihe
Ihrem Führer folgen
Und für die letzten noch
Gutmenschen unter den
Sozis haben sich nun auch
Die Migranten gemeldet
Weil der Vertrag nichts
Taugt für keinen außer
Die Beteiligten auf ihre
Ämter hoffend
jt 1.12.13

Samstag, 30. November 2013

Andenken

An dich denkend
Liebevoll zart mit
Räumlich etwas
Abstand scheint
Großes größer
Kleines winzig
Und dabei
Denke ich nicht
An deinen Busen
Im Gegenteil die
Geteilte Lust ließ
Nur was fehlt
Wachsen um
In Erinnerung
Zum Traum zu
Werden den ich
Mit dir teilen
Möchte wo sich
Zeit findet denn
Sonst fehlt nichts
Als der Moment
In Wirklichkeit
Der Sehnsucht
So schön macht
Wie gut sich
Noch so zu
Sehnen
Nach
Dir
jt 30.12.13

Liebesleistungsdruck

Druck erzeugt Spannung
Die sich in mehr Kraft wohl
Ausdrücken kann wo das
Verhältnis von Druck und
Fähigkeiten übereinstimmt

Ob dies auch in der Liebe
Gilt was in Sport wie Beruf
Funktioniert scheint doch
Zumindest fraglich manches
Spricht für das Gegenteil

Wäre dem so könnte die
Größtmögliche Entspannung
Zur tiefsten Liebe führen
Was wiederum paradox
Anmutet vor der Lust

Das größte Glück zu suchen
Liegt am nächsten mehr
Können wir nie erreichen es
Versuchen könnte gut gehen

Fraglich ist nur ob dies auch
Für die gegenseitige Liebe
Gilt oder diese auch von der
Spannung lebt zwischen
Erfüllung und Verweigerung

Sehnsucht macht Träume
Schön nur Erfüllung lässt
Leere zurück also sollte
Sehnsucht bleiben die nach
Erfüllung traumhaft strebt

Uns treibt zu oft noch der
Liebesleistungsdruck statt
Mögliches Glück schlicht zu
Genießen weil es ist als gäb
Es Preise eiligster Liebe

Die Spannung des Sex noch
Miteinander zu halten bei
Größtmöglicher Gelassenheit
Wird die Zauberformel sein
Mit dir sie suchen Ziel genug
jt 30.11.13

Planwirtschaftsgeschacher

Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Die noch nicht Koalition hat
In nahezu allen Bereichen
Nur teuren großen Unsinn
Geplant und nichts wirklich
Zuende gedacht bei der
Neuen Umverteilung der
Begünstigungen
Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Die Telekom führte bereits
Am Markt vor wie sie die
Regelungen zu Zeitarbeit
Wie Mindestlohn umgeht
Lächerlich zu glauben die
Halbe Lösung für irgendwie
Brächte jemand mehr Geld
Vernichtete nicht noch mehr
Arbeitsplätze als sie nur
Schützen wollte
Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Die Renten und Steuerpläne
Zerreißt die neutrale OECD
Mütterrente wie die wieder
Rente mit 63 als gäbe es
Keine Überalterung wird
Der Faktor Arbeit teurer in
Deutschland was der
Konjunktur schadet und
Arbeitsplätze vernichtet
Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Ein neues Werk der GK ohne
Verstand und Weitsicht
Werden billige Interessen
Bayerischer Muttis erkauft
Gewerkschaften geködert
Mit unflexiblen Forderungen
Aus einer anderen Zeit
Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Der große Lauschangriff
Auf uns Bürger wird als
Konsequenz aus der NSA
Affäre ausgedehnt die
Daten gleich auf Vorrat
Gespeichert und auch
Wenn dies nur Umsetzung
Einer EU Pflicht wäre fragt
Sich warum diese gleich
Vertraglich geregelt wird
Gabriel bringt es auf den
Punkt: Alles Blödsinn!
Nichts zur Beschränkung
Der Geheimdienste
Nichts zur Zukunft des
Maroden Sozialstaates
Stattdessen beschützt nun
CSU Horschtl den armen
Siggi Pop vor den bösen
Medien und so geht mit
Der Demokratie gleich die
Freiheit flöten - wunderbare
Aussichten im Vaterland
Gabriel bringt es auf
Punkt: Alles Blödsinn!
jt 30.11.13

Erpresserlügen

Ein Erpresser ist einer der
Andere mit Gewalt oder
Drohung mit dieser zu
Etwas zwingen will

Ein Parteichef der seine
Schäfchen zur Zustimmung
Bewegen will indem er droht
Ohne ging es unter erpresst

Ein Parteichef der behauptet
Ohne gibt es Neuwahlen
Weil er nichts anderes will
Lügt unverschämt

Eine Partei die sich so von
Einem Lügner und Erpresser
Führen lässt sollte schnell
In Koalition verschwinden

Damit nichts von ihr bleibt
Als die Erinnerung an den
Weg zur Demokratie der
Nur noch Geschichte ist

Historie im Schatten der
Erpresserlügen des Dicken
Auf der Suche nach dem
Supersessel den keiner will

Unverschämt dreist wird er
In Gegenwart kluger Fragen
Ob die Abstimmungslüge
Nicht verfassungswidrig ist

Dabei sollte auch der mal
Lehrer wissen Erpressung
Ist eine Straftat und Lügen
Lassen keinen im Amt

Die Abstimmung der Basis
Darf die Abgeordneten nie
Binden sie sind frei gewählt
Wer anderes sagt lügt

Eine vom übergewichtigen
Erpresser und Lügner
Geführte Partei hat kein
Moralisches Gewicht mehr

Wie lange jubelt eine Basis
Der Verlierer noch einem zu
Der sie dahin führte oder ist
Die SPD ein SM-Verein

Wer Erpressern und Lügnern
Wissentlich folgt wird selbst
Zu einem fragt sich nur wer
Von den Guten das will

Früher hatte die Partei ein
Übergewicht in sozialen
Fragen heute hat sie nur
Noch den Übergewichtigen
jt 30.11.13

Novemberregenliebe

Durch den dunklen Regen
Gelaufen in Gummistiefeln
Sich zu dir gesehnt die du
Nordwestlich längst träumst
Um dich zärtlich durch den
Regen zu liebkosen bis sich
Traum und Wirklichkeit
Mischten du meine dich
Überall bedeckenden Küsse
Erwidertest sich nicht nur
Deine tieferen Lippen unter
Meiner Zunge längst feucht
Öffneten sondern mehr noch
Du von oben her antwortest
Küssend saugend beißend
Immer schneller atmend
Bis du nichts mehr als dich
Bogst beckig mir entgegen
Der immer tiefer in dich sich
Züngelte bis wir schon fast
Wach weiter träumten vom
Ganz bald ...
jt 30.11.13

Liebesverrichtungsplanung

Sich heute verabreden um
Am Sonntag von sieben bis
Acht miteinander sich der
Lust hinzugeben klingt
Aussichtsreich wie komisch

Daran denken deinen Körper
Mit Küssen zu bedecken
Mehr oder weniger verhüllt
In dir zu versinken wenn
Wir abgelegt haben

Möchtest du einen Tee zum
Sex oder ein Glas Wein oder
Musst du noch arbeiten Du
Liebste dann lass uns eben
Lieben damit kein Stress ist

Der regelmäßige Austausch
Der Körpersäfte in mittleren
Regionen führt zu höherer
Gelassenheit im Alltag drum
Ist es auch klug es zu tun

Auch die Widerstandskräfte
Steigen enorm bei der
Verbrennung hoher Energien
Sex hält schlank und gesund
Gut es fest einzuplanen

Ach und nebenbei nur
Ich lieb dich und kann es
Kaum erwarten dir nur nah
Zu sein sonst nichts egal
Was wir sonst planen

Hoffe es macht nichts wenn
Mir alles andere auch egal
Dann ist wenn wir nur nahe
Uns sind aber ich will nichts
Dabei gewinnen nur dich
jt 29.11.13

Freitag, 29. November 2013

Zärtlichkeiten


Nur geschrieben
Aber mit mehr
Als nur einem
Gefühl voller Lust
Wie Sehnsucht
Dich mit Taten
Zu berühren statt
Worten die nun
Über dich fliegen
Den Hals hinab
Deinen Rücken
Zart liebkosend
Wirbel für Wirbel
Bis er sich teilt
Um dort innig
Die Teilung zu
Durchzüngeln
Bis mir dein
Becken bebend
Antwortet noch
Tiefer zwischen
Dich tauchend
Erschmecke wo
Im Monat wir
Sind wohin die
Reise der sich
Immer mehr
Windenden wohl
Führt und fest
Halte ich dich
Die unter allen
Küssen kaum
Mehr liegen mag
Und wenn wir
Uns wiedersehen
Erzähle ich dir
Spitzzüngig wie
Die Geschichte
Endet
jt 29.11.13

Regierung ohne Gesicht

Da verlangt die SPD im ernst
Eine Regierung abzunicken
Deren Gesichter wir nicht
Kennen um auf die vagen
Inhalte zu schauen die uns
Als halbe Versprechen nur
Vorgelegt werden

Es wird sehr wohl darauf
Ankommen wer für welche
Arbeit gerade zu stehen hat
Sonst bräuchten wir keine
Vom Parlament gewählte
Regierung sondern Beamte
Zur Verwaltung des Bundes

Schauen wir nur auf die
Inhalte die uns nun regional
Als Rettung der Armen hier
Verkauft werden muss der
Zorn noch größer werden

Mindestlohn wird als großer
Gewinn genannt der aber
Erst nächstes Jahr vielleicht
Kommt und bereits von den
Global Playern wie etwa der
Telekom umgangen wird die
Mal eben alle Verträge zur
Zeitarbeit kündigte damit
Niemand angestellt werden
Muss verlieren werden die
Immer gleichen nur dieses
Land hat Sozialdemokraten
Die mal wieder am Ausbau
Der Ausbeutung mitwirken
Statt selbst zu regieren

Die selbst reformierten
Renten werden teuer zurück
Gedreht im Wissen es kann
Ohne eine Reform des
Systems nie gelöst werden
Von großen Reformen und
Zukunft ist in diesem eher
Kleinlichen Vertrag nichts
Zu sehen nur das Klientel
Wird grinsend ein wenig
Bedient wie beschämend

Als Reaktion auf den NSA
Skandal erweitert nun auch
Der Bund seine Rechte die
Daten der Bürger auf Vorrat
Zu speichern fragt sich wer
Dort für die Partei verhandelt
Hat ob es wirklich der selbe
Ist der sich neulich noch mit
ZensUrsula Debatten groß
Profilierte und nun als Chef
Der Staatskanzlei zu Berlin
Agiert und wirkt

Ist es schon die gleiche
Verwandlung wie wir sie bei
Schily einst bewunderten
Vom RAF Verteidiger zum
Law & Order Mann diese
Partei offenbart immer
Wieder erstaunliches

Aber es kommt ja nur auf
Inhalte an nie auf Gesichter
Außer Mutti wissen wir also
Nichts als teure Pläne die
Am möglichen Geld hängen
Sowie eine vorher einhellig
Abgelehnte Autobahn Maut
Die vermutlich illegal ist nur
Unter diesem Vorbehalt
Eingeführt wird schon im
Nächsten Jahr was es unter
Mutti nie geben sollte

Wer sich nun fragt ob Mutti
Geht oder doch lieber nicht
Wort hält wird sich noch
Wundern wieviel in diesem
Schlechtem Vertrag noch
Unter Vorbehalt steht bei
Richtlinienkompetenz einer
Kanzlerin die keiner mehr
Wollte und einer Partei die
Nie wieder als Beschaffer
Von Mehrheiten dienen wollt

Wer diesem Vertrag abnickt
Sollte auch die Kosten einer
Beerdigung erster Klasse
Für die Partei einkalkulieren
jt 29.11.13

Hurenehre

In Kenia werden Huren wie
Abschaum behandelt
Schlecht bezahlt überleben
Sie unaufgeklärt mühsam

Kraft und Würde will ihnen
Ein internationales Projekt
Wieder geben sie auch mit
Ihrem Job sozial integrieren

In Japan können sie reich
Werden einen geachteten
Job machen haben sie eine
Eigene Tradition

Deutschland liegt irgendwo
Dazwischen nicht angesehn
Aber toleriert nicht verboten
Nur immer noch nicht frei

Da kommt Erzengel Alice
Die RächerIn der OpferInen
BesiegerIn der Ausbeuter
PublizistIn in eigener Sache

Die großen Schlachten sind
Geschlagen die Frauen sind
Eher bemüht impotentere
Typen hoch zu kriegen

Huren zahlen Steuern und
Sind rechtlich gleichgestellt
Es könnte alles gut sein
Bis Alice kam um zu rächen

Prostitution sei männliche
Unterdrückung und dringend
Zu verbieten unklar noch ob
Dies auch für Callboys gilt

Zwangsprostitution ist hier
Längst verboten es kann nur
Um die legale also gehen
Die zu 98% Zwang wäre

Danach gäbe es nur 2%
Legale Huren überhaupt
Alice die Retterin befreit nun
Den Rest aus den Fesseln

Frage mich nur warum über
90% der Huren dagegen hier
Protestieren sich von Alice
Kriminalisiert eher fühlen

Oder ahnen wir nichts von
99% der Abgründe in denen
Sich Alice wohl herumtreibt
Nur zur Recherche natürlich

Eine sagte sie fühle sich in
Ihrer Hurenehre diskriminiert
Wolle freizügig arbeiten wie
Jeder in der EU sonst auch

Finde Sex nur schön mit
Liebe meistens aber wenn
Es andere anders sehen und
Idioten viel dafür zahlen

Dann soll der Staat die Sex
Verkaufen schützen wie alle
Händler und sich lieber um
Echte Opfer kümmern

Statt neue künstlich zu
Produzieren damit sich Alice
Buch besser verkauft und
Opfermentalität herrscht
jt 29.11.13

SCHWARZrote Realität

Fernsehen macht blöd
Weil es berieselt statt.
Zum Denken anzuregen
Soweit nichts neues

Manchmal aber wirkt
Die Maschine zur
Immer mehr kollektiven
Verblödung aufklärend

Mit zu wenig Verstand
Ausgestattet den ewigen
Schwachsinn auszugleichen
Muss mir das Wort genügen

Wenn die Kanzlerin sich auf
Dem roten Teppich feiern
Lässt während ihr Partner
Sich in Parteihöllen windet

Wird offensichtlich was ihm
Mit Mutti die nächsten Jahre
Erwartet als Juniorpartner
Wer in welcher Liga spielt

Die Sozialdemokratie im
Maschinenraum holt für die
Union die sozialen Kröten
Aus der Glut und verbrennt

Weil erreichtes nett klingt
Aber nur Kompromiss ist
Schmückt sich Mutti mit
Den Wohltaten gefestigt

Weil nur Kompromisse nie
Gut sind wird der Partner
Der sie einging dafür immer
Bestraft während Mutti lacht

Pflichterfüllung bis zur ganz
Selbstaufgabe ist nicht mal
Ehrenvoll wo sie nicht mehr
Erreicht als Lärm um nichts

Unterstellt Gabriel und der
Rest der gutwilligen Schar
Will wirklich etwas für die
Menschen erreichen

Fragt sich warum er sich auf
Diese Kompromisse einlässt
Statt selbst zu regieren nur
Halbe Ziele kaum realisiert

Der Dicke im Maschinenraum
Mutti winkend an der Reling
Fragt sich wer was erreicht
Und wen in der Mediokratie

Preußisch pflichtbewusst
Ist die Kanzlerin der Menge
Übergewichtig gierig der nur
Vorsitzende im nun Keller

Der erzengelig benamte hat
Sich bemüht für die Kleinen
Was Kleines zu holen bei der
Ehemals FDJ Mutti

Warum sich einer der doch
Regieren könnte mit der nur
Zweiten Reihe begnügt ist
Mehr als verwunderlich

Vor allem wenn die erste
Reihe es besser für die
Kleinen machte bleibt es
Grotesk in die 2. zu gehen

Es sei denn der vermeintlich
Erzengel stünde dort nur in
Der zweiten Reihe hinterm
Unbeliebten Kandidaten

Eine undemokratische
Koalition die keiner wollen
Kann aus Konkurrenz in der
Partei ist zu durchsichtig

Hoffentlich bewahren ihre
Mitglieder die Partei vor
Noch mehr Sigi Pop dem
Rache wichtiger ist

Wer sich ein Schattendasein
Im Maschinenraum unter
Der Kanzlerin wünscht sollte
In die 2. Reihe dürfen
jt 29.11.13

Donnerstag, 28. November 2013

Fernlustberechnung

Wenn du mir schreibst
Wie du es dir heute
Morgen allein fünfmal
Machen musstest in
Gedanken an unsere
Lust überlege ich
Wie es wäre wenn
Einer von uns den
Kilometer zu uns
Führe und ob einmal
Real nicht besser
Wäre als nun
Fünfmal für sich
Wegzeit eingerechnet
Scheint die Bilanz
Für echten Sex
Doch positiv aber
Manche Dinge
Lassen sich eben
Nicht berechnen
So freue ich mich
An deiner Lust
Auf uns
jt 28.11.13

Genossen(e) Zufriedenheit

Jenseits aller Sorge um dies
Land das seine Demokratie
Verspielt in großer Koalition
Ist doch den führenden
Genossen eine gewisse
Feiste Zufriedenheit nicht
Abzusprechen die nicht nur
In Wesen und Umfang des
Großen Vorsitzenden sich
Begründet sondern mehr
Am Ergebnis der gerade
Verhandlungen sich misst
In denen sie aus ihrer Sicht
Für ein sehr bescheidenes
Wahlergebnis viel erreichten
Was sachlich nicht falsch ist
Wäre die gewählte Option
Eine mögliche im Sinne
Der Demokratie hier was sie
Nie war denn nicht alles was
Legal möglich ist muss auch
Getan werden vielmehr wäre
Es Aufgabe der ältesten der
Demokratischen Parteien
Darob zu wachen was aus
Dem Erbe wird

Es gibt keinen Grund zur
Zufriedenheit nur zu Wut
Wenn eine mögliche eigene
Mehrheit für immer falsche
Versprechen verspielt wird
Wer dafür die Funktion der
Demokratie mit Parlament
Opposition und Diskurs
Infrage stellt handelt so
Feige wie eitel

Kein Grund die Zufriedenheit
Zu genießen Genossen so
Gut ihr im Rahmen des dort
Möglichen auch verhandelt
Habt es kann nur schlecht
Sein der Inhalt ist egal

Die Sozialdemokratie trug
Unter Schröder noch mit
Verantwortung für den Weg
In die Postdemokratie
Wo sie diesen weitergeht
Gibt sie das Grundgesetz
Verloren und die Idee der
Demokratie verloren

Lehnt diesen Vertrag ab
Wenn die Führung zu feige
Ist zu gestehen es kann nie
Besser werden wenn wir die
Demokratie gefährden
Die Sozialdemokraten haben
Die Demokratie in diesem
Land entscheidend erkämpft
Rettet sie nun unterstützt
Nicht länger dies feige
Meucheln der Idee zum
Guten Preis für das Klientel
jt 28.11.13

Wo fängt Liebe an?

Fing es an als ich dich sah
Dich mochte und immer
Mehr wollte je näher wir
Uns saßen ganz keusch

So relativ keusch öffentlich
Zumindest mit dem ersten
Noch vorsichtigen Kuss
Der leidenschaftlich wurde

Oder war das nur verliebt
Wann beginnt das Lieben
Als wir uns zum ersten mal
In aller Ruhe lange hatten

Schien mir sehr von Lust
Getrieben was die Liebe ja
Nicht ausschließt oder kam
Sie erst zärtlich danach

Weiß es nicht aber fühlte
Ganz genau wie lieb ich dich
Längst hab als dir Tränen
Kamen ich trösten wollte

Sich auch sorgen im immer
Begehren vereint zärtlich
Inniger als viele Hingabe
Glücklich machen zu wollen
jt 28.11.13

Anziehungsdialektik

Zwischen nah und fern
Liegt die Anziehung
Versteckt hinter der Lust
Manchmal übersehen

Immer wollen aber nie
Haben frustriert genau
Dazwischen wartet das
Gleichmäßige Glück

Was wollen wir wirklich
Ist es die Erfüllung der
Wünsche oder gewollt
Zu werden wie wir wollen

Will dich und ahne
Du mich auch irgendwie
So wäre der Vollzug
Sehr wirklich für uns

Seltsam nur dass was
Wir haben können zu
Schnell den Reiz verliert
Weshalb wir uns entziehen

Einander umeinander
Leidend auch wenn die
Gefühle in den Pausen
Wachsen fehlt was

Vermutlich ist das
Gut so um zu würdigen
Was ist wenn es so
Kommt und wir zusammen

Ist die Anziehungsdialektik
Also nie völlig zufrieden
Zu sein um immer noch
Ziel füreinander zu bleiben

Betrachte es verwundert
Nehme es hin ohne zu
Wissen wie und staune
Über unsere Natur
jt 28.11.13

Lügen und Dummheiten


Lügen haben kurze Beine
Dummheit offenbart sich
Wie naiv müssen Menschen
Sein zu glauben was ihnen
Von Genossen als Gewinn
Verkauft wird sei ein solcher
Nicht finanziertes Wunsch
Konzert fürs Klientel statt
Demokratischer Kampf um
Inhalte die keine sind
In Details zergliedert wirkt
Einzelnes mehr erschlägt die
Bloße Summe nur ohne
Damit mehr Inhalt zu haben
Die größte Lüge nennt sich
Mindestlohn und schon
Führt die Telekom vor wie
Globalplayer sie umgehen
Bevor dieser je nach Lage
Eventuell in zwei Jahren
Eingeführt wird werden
Wege der Umgehung da sein
Ehrlich zumindest beim
Schutz der Grundrechte
Im Schatten der NSA kommt
Vorratsdatenspeicherung
Wenn es ein Skandal war
Wie Muttis Parteitelefon
Abgehört wurde folgt daraus
Die Koalition machts auch
Ohne Opposition quasi wird
Nun durchregiert Mutti
Kennt keine Parteien mehr
War da nicht schon wer
Im Biedermeierbionadereich
Wird nur getan was nötig ist
Die eigne Macht zu sichern
Solange bloß parteikonform
Wie dumm muß sein wer
Seinen Segen gibt zum
Sichren Untergang mag
Mancher kritisch denken
Doch Kritik und Mahnung ist
Längst unerwünscht im nun
Selig einigen BRDismus
Nach der Demokratie
Eine geführte Fraktion die zu
100% zustimmt beschämt
Das einmal Parlament der
Stolz dahin bleibt Ducken
Wer ist schon gern Kassandra
Wer sagt was keiner will
Wer legt Finger in die Wunde
Wer schreit im Jubel noch
Lügen und Dummheiten
Haben kurze Beine und
Fallen auf die zurück
Die sie verbreiten
Da schrei ich lieber weiter
Die Partei die gibt sich heiter
In ihrer Basis kocht die Wut
Wider den Vorstand mit Mut
jt 28.11.13

Will dich wild

Will dich lieben
Wenn du schläfst
Will dich lieben
Wenn du wachst
Will dich wecken
Mit der Lust die
Die schon viele
Nächte wuchs
Will die Spuren
Unsrer Lust der
Letzten Nacht
Dich lecken sehn
Will in deine
Mitte kraftvoll
Sinken bis wir
Kaum noch stehn
Will doch immer
Wieder auferstehen
Und dich jauchzend
Kommen sehen
Will dich immer
Lustvoll feucht
Vor Freude uns
Erhoffen lassen
Will auch wenn
Ich nicht mehr
Kann dich noch
Glücklich machen
Dann und wann
Mit dir fliegen
Auch im liegen
Bis zum Ende
jt 28.11.13

Mittwoch, 27. November 2013

Bayern im Schnee

Im Moskauer Schneetreiben
Haben die Gastgeber von
ZSKA nur anfänglich mit
Drei Ecken etwas in der
Münchner Hälfte zu suchen

Schnell schalten die Bayern
Um für die es um nichts geht
Die aber dennoch mit viel
Elan durch Robben führen

Das 1:0 fiel nach Traumpass
Von Müller auf Robben der
Eiskalt versenkt was mit
Zuspiel von Kroos begann

Lahm muss früh nach dem
Er lahmte ausgewechselt
Werden und wird durch den
Spanier Alcantara getauscht

Nach Stärkung mit Chili und
Schnitzel geht das Kicken im
Schnee mit meist sehr weit
Überlegenen Bayern

Zwischendurch wagen es
Auch die Moskauer mal vor
Das Tor der Bayern um kurz
Für Aufregung zu sorgen

Neuer und eine wache
Abwehr parieren gut bis
Zur Pause mehr war nicht
Was immer nun kommt

Neuer rettet riesige Chance
Der Moskauer bei der er sich
Allein dem Stürmer plötzlich
Gegenüber sieht durch mit

Im immer dichteren Schnee
Treiben sind die weißen
Bayern fast getarnt noch
Mühen sie sich ein wenig

Neuer hat Gelegenheit gleich
Mehrfach sein Können zu
Zeigen während die Bayern
Ein wenig kontern

Götze zeigt sein Können
Überzeugend allein und
Schießt das 2:0 was Ruhe
Gibt bis zum Elfmeter

Nach Handspiel von Dante
Verwandelt der Moskauer
Japaner da Neuer in die
Falsche Ecke sprang zu 2:1

Drei Minuten später ist es
Müller der Elfmeter nach
Foul an Robben verwandelt
Zum nun 3:1

Nächster Strafstoß für die
Bayern im 16er bei dem
Robben ganz knapp das
Auch verdiene 4:1 verpasst

Es geht hin und her bei -6°
Bemühte Moskauer kämpfen
Wackere Bayern verteidigen
Erfolgreich konntern wenig

Langsam werden alle etwas
Müde im immer noch
Schneetreiben und Robben
Vergibt mehrfach Chancen

Ein Freistoß nahe vorm
Bayerischen Tor wird von
Neuer gerettet zur Ecke die
Im Schnee verweht

In der Nachspielzeit noch
Kurzer Ansturm aus Moskau
Doch nichts ändert sich die
Bayern gewinnen überlegen
jt 27.11.13

Sehnsicht

Sich nach dir
Schon wieder
Sehnen als hätten
Wir uns nicht
Gerade erst
Ganz gehabt
Wirkt vielleicht
Undurchsichtig
Etwas verrückt
Aber beweist
Doch großen
Durchblick für
Das was zählt
Und am Ende ist
Die Sehnsicht
Weiter blickend
Ob sie wohl
Süchtig macht
Und nach was
Als dir die mir
So gut tut und so
Bin ich gern mal
Ein wenig süchtig
Nach dir
jt 27.11.13

Vertragsirrsinn

Alles wird teurer werden als
Noch gedacht dann wird im
Nächsten Jahr nochmal die
Mehrwertsteuer schnell
Erhöht muss ja noch keiner
Wissen und weil die NSA
So böse ist werden nun
Gleich auch hier alle
Vorratsdaten gespeichert
Zum Schutz der Zeitarbeit
Kommt der Mindestlohn erst
Nach neun Monaten nichts
Ist sicher als die Maut von
Der zwei schworen sie käme
Mit ihnen nie

Bin nur ich verrückt wenn
Dies mir wie ein Witz der
Geschichte vorkommt oder
Gibt es jemand der darin
Einen Gewinn sieht außer
Die Kandidaten für die
Ministersessel die noch
Keiner kennt?
jt 27.11.13

Der Mindestlohnwitz

Mit dem mühsam erst von
Der Koalition errungenen
Kompromiss zum Lohn
Ist nicht mal das mindeste
Erreicht worden vielmehr
Werden hier die es betrifft
Mal wieder außen vor
Gelassen und es wird kein
Arbeitsverhältnis mehr
Länger als neun Monate
Dauern künftig der Witz
Mit dem Mindestlohn ist
So schlecht schon schämt
Sich jeder Vernünftige noch
Einer Partei anzugehören die
Diese Lüge als Wohltat uns
Verkauft - sehen wir so blöd
Aus?
jt 27.11.13

Koalition im Wunderland


Bei Alice im Wunderland
Heißt es am Ende alle
Haben gewonnen
Beim Koalitionspoker tun
Die vereinigten Schacherer
Ebenso breit lächelnd
Dummerweise ist das eine
Nur ein Rennen in einer
Kindergeschichte
Das andre der Vertrag der
Unsere Zukunft politisch
Prägen könnte
Im Märchen kommt es auf
Die Demokratie nicht an
In Wirklichkeit käme es
Nur kümmert es keinen und
Alle Beteiligten loben sich
Als hätten sie etwas erreicht
Ausverkauf der Demokratie
Ausverkauf der Grundrechte
Ausverkauf der Zukunft
Wer noch Kinder in eine
Welt setzt auf deren Kosten
Diese Politik spekuliert
Muss verantwortungslos
Sein oder die Idioten aus
Liebe ignorieren
Sollte der Wahnsinn nicht
Mehr zu stoppen sein ist
Ignoranz die einzige Antwort
jt 27.11.13