Donnerstag, 16. Februar 2023

Leselust

Leselust

Wie wunderbar ist die Lust am Lesen
Die eine Erfüllung eigener Art schenkt
Doch geradezu traumhaft wird es dort
Wo du vorlesend die Liebste im Arm
Ihre Lust mit Worten weckst wie deine
Hoffentlich noch wach hältst um sich
Von sinnlicher Lektüre erregt die bei
Guter Literatur doppelt zugleich wirkt
Geist und Körper erregt um sich so
Vielfältig nah einander hinzugeben
Du irgendwann das Buch sinken lässt
Um im Kuss verschlungen sich innig
Tiefer zu berühren als je geahnt wird
Ein literarisch sexueller Höhepunkt
Der alle Träume vereint wobei nur
Auf gute Bücher beim Übergang von
Der Lektüre zur Handlung besser
Aufgepasst werden sollte als es der
Aufgeheizten Stimmung entspricht
Lehrt die Erfahrung als Vorleser

jens tuengerthal 16.2.23

Bücherliebe

Bücherliebe

Dass ich Bücher liebe sagte ich
Glaube ich schon irgendwo mal
Aber wie sehr ich es liebe sich
Vor Büchern zu lieben wie auch
Geliebte Bücher gemeinsam zu
Lesen die Liebe zur Literatur dem
Adel unter den Druckwerken so
Voller Hingabe zu teilen verdient
Doch der Erwähnung noch hier
Denn wenn sich eine je findet
Die diese Liebe ganz teilt ist der
Weg zu meinem Herzen offen
Wie der Zugang gefährlich frei
Warum alle Vernunft als Leser
Der gerne zurückgezogen lebt
Dafür spricht diese zu meiden
Liebte ich nicht kluge Frauen
Mehr als ich ihre Nähe fürchte
Und so träumt es sich schön
Weiter von der Bücherliebe als
Geteilten Traum gemeinsamer
Welten die grenzenlos sind

jens tuengerthal 16.2.23

Leserfrieden

Leserfrieden

Lesen schenkt Frieden weil es die
Friedlichste denkbare Tätigkeit ist
Zu der wir uns ruhig zurückziehen
Bei der wir ungern gestört werden
Zusätzlich schenkt gute Lektüre
Also keine politisch aufwühlende
Lesern inneren Frieden der mich
Mit der Welt zufriedener macht
Als die Zeitungslektüre auch weil
Bücher Zeit brauchen wie weiter
Gelesen werden wollen neben all
Den anderen die auf Fortsetzung
Der Lektüre noch warten um so
Ein Netz im Leben zu spannen von
Büchern die noch auf mich warten
Was auch in grausten Zeiten noch
Ein literarisches Licht mir stets ist
Grund ein wenig weiterzumachen
Was mich an den Frieden erinnert
Den gute Lektüre hinterlässt auch
Wenn manches mal aufregt wird
Dann anderes weiter gelesen was
Die Stimmung wieder entspannt
Lebe ich als Leser in Frieden mit
Den Büchern meiner Umgebung
Die mich stets geduldig erwarten
Ohne zusätzliche Erwartungen
Wie gut wäre die Welt gelte das
Auch für alle Menschen vielleicht
Sollten alle mehr lesen

jens tuengerthal 16.2.23

Kackkritik

Kackkritik

Die Staatsoper Hannover entließ ihren
Balettchef Goecke was wohl außerhalb
Niedersächsischer Provinz niemanden
Interessierte wäre nicht der Grund ein
Angriff auf die Tanzkritikerin der FAZ
Der er die Scheiße seines Hundes aus
Einem der beliebten Kackbeutel ins
Gesicht schmierte für ihre beschissenen
Kritiken seiner wertvollen Arbeit worauf
Ein Sturm der Entrüstung medial wie
Manchmal in anderer Richtung in den
Sozialen Netzwerken ausbrach doch
Finde ich die Angelegenheit eher
Komisch provinziell als irgendeinem
Moralischen Appell Grund zu geben
Die Münchner wollen die Kooperation
Mit dem Scheißeschmierer weiter
Fortsetzen was nicht verwundert da
Bayern es ja gerne deftig haben ob
Sich solche Sitten von denen beim
Oktoberfest unterscheiden ist eher
Unklar während dagegen die CDU
Bei den sauberen Schwaben gleich
Nebenan in Stuttgart die Kooperation
Sofort beenden will weil unmöglich
Einer öffentliche Gelder bekäme der
Das saubere Ländle mit Kot versaue
Ob Hundehaltung Teil des Problems
Sein könnte als Ersatzhandlung die
Zu solchem Unsinn geradezu einlädt
Die Menschlichkeit beeinträchtige
Wurde lieber noch nicht diskutiert
Werde mich in Berlin sehr hüten
Dies öffentlich zu sagen um nicht
Einen Wutsturm Wilmersdorfer Witwen
Auf den Berg zu verursachen aber
Das komische Element zu sehen
Könnte helfen das ganze als ein
Großes Theater zu betrachten was
Besser durch eine Entschuldigung
Wie ein Gespräch geklärt würde
So schlecht kann keine Kritik sein
Wie Hundekacke im Gesicht was
Genügt die Schuldfrage zu klären
Vielleicht wäre es doch noch
Manchmal besser wenn sich alle
Empörten prügeln wie sie es im
Gallischen Dorf gerne tun um am
Ende friedlich zu speisen aber wir
Sind ja kultiviert und verabscheuen
Alle Gewalt darum empört was
Vielleicht kein Fortschritt ist um
Innere Aggression abzubauen
Bekommen alle eine Therapie

jens tuengerthal 16.2.23

Kriegsziele

Kriegsziele

Noch ist es ein Krieg in der Ukraine
Im nur relativ nahen Osten den ein
Größenwahnsinniger Putin für die
Sehnsucht nach der Sowjetunion führt
Ein Grab neben Lenin zu bekommen
Verehrter Held des Vaterlandes zu sein
In typisch totalitärer Ideologie verhaftet
Offizielles Ziel unserer Unterstützung
Der Ukraine ist es Putin von dort zu
Vertreiben durch die Ukraine selbst
Die dafür aufgerüstet wird wie es
Putin sich nicht schlimmer träumte
Im antifaschistischen Wahn der ihn
Zur Wiederherstellung des Reichs
Von Massenmörder Stalin trieb wie
Alle nun verstehen warum er sich
Lange vor dem Krieg schon ewige
Straffreiheit für sich wie all seine
Angehörigen zusichern ließ aber
Die Lächerlichkeit solcher Gesetze
Ist so offenbar wie ihre Haltbarkeit
Welche vermutlich nicht mal die
Des tausendjährigen Reiches was
Ein anderer Verrückter hier wollte
Erreichen wird denn auch wenn es
Nur wenige deutlich bisher sagen
Putin führt Krieg gegen den Westen
Wir sind im Krieg mit ihm warum
Kriegsziel seine Absetzung ist aber
Vorher darf die Ukraine noch lange
Russische Waffen weiter zerstören
Wie den Giganten mehr schwächen
Bis ihn der innere Widerstand dann
Vielleicht allein stürzt oder der doch
Notwendige Krieg weniger Risiko für
Die Armeen des Westen hat was
Irgendwann wohl unvermeidbar wird
Wenn die Russen es nicht selbst
In die Hand nehmen die Freiheit
Gegen diesen Wiedergänger der
Sowjetunion zu erringen denn so
Leben sie in korrupter Oligarchie
Mit ihm gibt es keinen Weltfrieden
Er bleibt eine stete Gefahr im Osten
Die für den Frieden weg muss was
Als Ziel des Krieges dessen Partei
Wir längst sind neben der Freiheit
Den Frieden uns offenbart was
Wohl jeden Aufwand lohnt

jens tuengerthal 16.2.23

Bücherheimat

Bücherheimat

Was ist meine Heimat fragte mich
Schon mancher doch nie wusste ich
Was darauf zu antworten wäre denn
In Bremen geboren von der sehr
Hanseatischen Mutter noch geprägt
Um Frankfurt herum aufgewachsen
Später in Heidelberg Abitur gemacht
Weder Norddeutscher noch je ein
Süddeutscher sprachlich geworden
Lebt die nähere Familie nun nah bei
In der guten Weingegend Kurpfalz
Dort auch studiert seit über 20 Jahren
Zufällig in Berlin ansässig würde ich
Bis heute keinen Ort so nennen
Aber habe ein Gefühl von Heimat
Wie vertrauter Umgebung in meiner
Kleinen Bibliothek die für mich alles
Enthält was die Welt schön macht
Inklusive des Diwans vor Regalen
Als Ort von Lektüre Lust und Liebe
So wurden Bücher meine Heimat
Sind mit Geschichten verbunden
Auch Liebesgeschichten manchmal
Die weiter um mich leben wie ich
In der Bibliothek zuhause bin sie
Nur wo nötig noch verlasse weil
Ein Wohlfühlort der Inspiration das
Paradies des Dichters wurde nur
Gelegentlich freue ich mich über
Besuch um manchmal noch den
Diwan nicht nur literarisch zu teilen
Vielleicht ist das Heimat genug
Weiß es nicht so genau aber
Liebe es wie es ist

jens tuengerthal 16.2.23

Literambiente

Literambiente

Mit Büchern leben gibt das schönste
Denkbare Ambiente zum Wohnen
Sie sind ein Einrichtungsgegenstand
Der nicht nur Wände dekorativ füllt
Sondern noch dazu den Eindruck
Von Geist und Intellekt vermittelt
Es jedenfalls bei richtiger Auswahl
Eher vermuten lässt als keine so
Von nur Möbeln also Äußerem auf
Das Innere des Bewohners eher
Schließen lässt als bestes Design
Was höchstens Wohlstand zeigt
Egal wieviel davon je im Kopf des
Bewohners landen sind sie also
Mittel für einen guten Eindruck der
Mehr verspricht als vieler Schein
Aber ganz jenseits oberflächlicher 
Nur Wirkung lebt es sich wunderbar
In einer kleinen Bibliothek um sich
Nach Laune Geschichten zu wählen
Lektüre immer zu haben wie auch
Sich mit vielen Bänden zu erinnern
An wunderbare Leseerlebnisse was
Alles für ein Leben mit Büchern sehr
Spricht sehen wir vom Staub mal ab
Mit dem leben muss wer Bücher liebt
Aber die Einrichtung einer Bibliothek
Als Rückzugs und Reiseort im Geist
Mit guten Sesseln wie Leseorten ist
Für Bücherliebhaber ein Traum der
Nie endet weil sie weiter wachsen
Sich um neue Schätze bereichern
Die das Leben miteinander noch
Schöner machen und wo genug
Klassische Schönheiten stehen
Gibt ihre Anwesenheit schon uns
Ein wenig Klasse warum es sich
Lohnt früh mit dem Sammeln zu
Beginnen ein Bücherleben mit dem
Richtigen Ambiente zu füllen

jens tuengerthal 16.2.23

Lustgenuss

Lustgenuss

Die Lust am Genuss ist Teil der
Menschlichen Natur der wir uns
Entspannt hingeben sollten um
Das was uns an Leben bleibt so
Genussvoll wie möglich zu haben
Warum alles was die Lust verpönt
Unmenschlich genannt werden darf
Worunter wohl die meisten Formen
Des Aberglaubens bis heute fallen
Was wir lustvoll genießen kann so
Wo es keinem anderen schadet nie
Unmoralisch oder falsch sein weil
Wir darin unserer Natur nur folgen
Auch wenn Kultur ein mehr ist als
Bloße Natur von Entwicklung zeugt
Verbindet Hochkultur beides zum
Harmonischen Sein damit sie dem
Menschen so gut tut wie zugleich
Mehr an Genuss ermöglicht so
Zeichnet es die Kultur aus den
Genuss vom Essen bis zur Kunst
In hohem Grade zu verfeinern
Doch sollte immer der Genuss
Wie die Lust an ihm zentral sein
Was prüfen lässt was wie gut tut
Zum Genuss gehört Sexualität
Die Kultur gerne verfeinern kann
Wenn es die Lust am Genuss steigert
Erlaubt ist was gefällt wie gut was
Denen dabei gut tut es braucht
Keine anderen moralischen Grenzen
Für die Lust an unserer Natur die
Mit allen Sinnen fein spielen darf
Es gibt keine wichtigere Aufgabe
Im Leben als es lustvoll zu genießen
Dies unbefangen zu lernen ist die
Wichtigste Aufgabe der Kultur wo
Sie Hemmungen eher aufbaut als
Den Genuss zu fördern ist diese
Überflüssig und kann besser weg
Jedenfalls im sexuellen Bereich
Im übrigen gilt wie in allem der
Kategorische Imperativ als Gebot
Der Achtung und Rücksicht sonst
Braucht es nur Lust und Genuss
Um ein glückliches Leben zu führen
Wer es tut lebt dafür in Frieden wie
Befriedigt zufrieden danach was die
Beste Basis für ewigen Frieden ist
So sind Sex und sein Genuss der
Schlüssel einer besseren Zukunft
Wenn die Menschen sich endlich
Aus ihrer Unmündigkeit befreien
Statt bigott Moral zu predigen
Lieber lustvoll genießen

jens tuengerthal 15.2.23

Schönheitsliebe

Schönheitsliebe

Liebe die Schönheit der Frauen
Verehre sie zu gerne mit Worten
Um der Venus vollkommenstes
Werk schon der Form wegen die
Linie und Rundung sinnlich eint
Sich am verborgenen Geschlecht
Was hinter Lippen erst auftaucht
Wenn diese erregt sich uns öffnen
Wie an Brüsten ob wogend oder
Vorwitzig stehend zu freuen ist
Keine Kunst sondern wohl ein
Produkt der Natur die dem Trieb
Zur Fortpflanzung auch dient wie
Manche Frauen es lieben ihre so
Reize zu betonen wie die von der
Natur gegebene Weiblichkeit mit
Linien der Mode zu steigern die sie
Drunter oder drüber tragen all dies
Liegt schon in der Natur die wohl
Für jeden und jede das findet was
Sie restlos begeistern kann nach
Ihrem Wesen doch am schönsten
Wird eine Frau wenn sich gänzlich
Unabhängig von ihren sonst Formen
Mit Geist wie Bildung mich fesselt
Die das Band sind was nur wächst
Auch wenn die Formen nachlassen
Vom ursprünglich angebeteten Ideal
Entzünden intellektuelle Feuer stets
Neue Brände in mir die dauerhaft heiß
Lodern weil sie miteinander wachsen
Ein jugendlich schöner Körper ist für
Kurze Zeit nett aber ein wacher Geist
Gepaart mit Bildung und Gefühl brennt
Immer wieder neu und schöner was
Diese Göttinnen mich anbeten lässt
Weil sie es sind die Flügel geben die
Schönsten Höhen zu ersteigen auch
Wenn manches hängt oder wenig
Steht was länger geht als viele ahnen
Doch sich in diese zu verlieben ist es
Was die Liebe zur Schönheit erhält
Denn keine ist schöner als eine
Kluge gebildete gefühlvolle Frau
Wer dies genießen darf wird erst
Die größte Schönheit lieben lernen
Welche mit der Zeit sich erst zur
Vollkommenheit entfalten kann

jens tuengerthal 15.2.23

Mittwoch, 15. Februar 2023

Kriegspazifismus

Kriegspazifismus

Bin immer für Frieden
Der die bessere Lösung ist
Als jeder Krieg der vermeidbar
Fraglich bleibt was vermeidbar ist
Muss ich mich darum töten lassen
Weil es einem Angreifer gefällt
Der sich diese Macht nimmt
Oder kann ich als Pazifist mein
Leben verteidigen gegen den
Der Krieg und Kampf sucht
Muss ich mein Land von einem
Diktator besetzen lassen oder
Ist der Aufstand dagegen legitim
Kann ich als Pazifist dem Opfer
Helfen sich zu verteidigen um
Weitere Opfer zu vermeiden
Oder muss ich um jeden Preis
Verhandeln um einen Krieg der
Immer Unschuldige tötet sofort
Beenden zu können wie es nun
Manche fordern die sich dabei
Als friedensbewegt geben aber
Die eigene Angst kaum tarnen
Teil des Krieges zu werden der
Um die Freiheit geführt wird
Wenn ich den Wert der Freiheit
Leugne wird Frieden wertvoller
Scheinen als Krieg um ihretwillen
Was Sein ohne Freiheit wert ist
Sollten wir uns vorher fragen
Danach gibt es keines mehr mit
Ob Frieden nach dem Sieg des
Aggressors je möglich scheint
Dieser vom Erfolg beflügelt nicht
Bald den nächsten Krieg beginnt
Ist so unklar wie ob mit diesem ein
Dauerhafter Frieden denkbar ist
Wie mit Angreifern umzugehen ist
Ob wieder Recht herrschen muss
Also diese zu bestrafen sind was
Einen Frieden mit Putin ausschließt
Oder Frieden über allem steht also
Auch dem Recht wie der Verantwortung
Vor diesem nach eigener Haltung dazu
Bin immer noch immer für Frieden
Solange der Krieg vermeidbar ist
Putin bedroht uns mit Atomwaffen
Führt als Eroberer Krieg in der
Ukraine wie lange schon über
Medien und Politik hier einen
Der Propaganda was lange
Übersehen wurde von zu vielen
Er hat die friedliche Welt damit
Angegriffen ein Krieg ist leider
Unvermeidbar warum wir ihn
Bis zu seinem Ende führen müssen
Ewiger Frieden ist erst möglich wenn
Alle durch Verträge verpflichtet sind
Es keine nationalen Armeen mehr gibt
Die mit Gewalt den Frieden brechen
Davon sind wir gerade weit entfernt
Dies Ziel erreichen zu wollen macht
Es erforderlich Russland zu befreien
Von der Diktatur Putins wie seiner
Oligarchie der Mächtigen die sich an
Bodenschätzen weiter bereichern
Wie keine Atomwaffen mehr in die
Hände von Verbrechern zu geben
Bin immer für Frieden aber dies
Russland muss besiegt werden
Damit Frieden möglich wird

jens tuengerthal 14.2.23

Glaubensbefreit

Glaubensbefreit

Die Aufklärung brachte uns die
Menschenrechte wie sie heute
Teil unserer Verfassung sind
Dazu gehört die Glaubensfreiheit
Nach der die Freiheit des Glauben
Wie des Gewissens und auch der
Religion unverletzlich sind also
Jeder seinen Glauben ausüben
Darf nach seiner Überzeugung
Solange es nicht höhere Rechte
Wie das unverletzliche Leben
Oder an erster Stelle die Würde
Verletzt was fraglich erscheint
Bei vielem Glauben der seinen
Gläubigen ein Leben nach den
Geboten Gottes vorschreibt aber
Das Gewissen dabei vergisst
Was eine freie Entscheidung des
Einzelnen erfordert der eben nicht
Dazu Normen seines Glaubens
Gehorchen soll doch was ist von
Einer Norm wie dem Grundgesetz
Zu erwarten als normativ zu sein
Also etwas festzuschreiben auch
Wenn dies der Gewissensfreiheit
Logisch widerspricht welche aber
Die meisten nie erringen weil sie
Schon als Kinder in die Fänge des
Glaubens geraten der sie in einem
Aberglauben aufwachsen lässt
Warum wir bevor wir Glaubensfreiheit
Als die zu glauben was uns gefällt
Wie anzubeten wen wir wollen erst
Freiheit vom Glauben haben müssten
Um eine Gewissensentscheidung als
Mündige Bürger treffen zu können
Was kaum einer je lernt weil alle im
Normativen kulturellen Kontext nur
Aufwachsen dürfen und denken lernen
Die Glaubensfreiheit wäre nur eine
Wenn die Menschen sich zuvor aus
Der selbstverschuldeten Unmündigkeit
Durch den Mut selbst zu denken
Befreit hätten und also auch eine
Freie Entscheidung treffen könnten
Wie nur Erwachsene wählen dürfen
Nur diese einen Glauben auswählen
Könnten wenn sie sich befreiten was
Das baldige Ende aller Sekten wie
Sie heute existieren wohl bedeutete
Aber nach dem Gewissen damit auch
Verantwortlich Handelnde brächte
Wer sich so für einen Glauben frei
Entscheidet mag ihn genießen aber
Alle die schon unfrei aufwachsen
Sollten sich zuerst befreien statt die
Entscheidung über gut und böse vom
Gewissen auf den Glauben nur zu
Verlagern unverantwortlich zu sein
Insofern ist Kant voll zuzustimmen
Wir sind noch lange nicht aufgeklärt
Haben noch viel daran zu arbeiten
Uns aus der Unmündigkeit auch im
Gewissen durch den Glauben selbst
Zu befreien und fraglich erscheint ob
Viele diese Freiheit überhaupt wollen
Nicht lieber weiter unfrei wie mit den
Gewohnten Vorurteilen auch aus dem
Aberglauben leben der Normen wie
Es die 10 Gebote sind vorgibt welche
Das Gewissen überflüssig machen
Wer Aufklärung noch erreichen will
Sollte vom Glauben zuerst befreien
Bevor er diesem alle Freiheit gibt die
Menschen in gewissenloser Trägheit
Weiterleben zu lassen was nach den
Gesetzen der Trägheit im Geiste
Die meisten lieber tun werden
Es ist darum Zeit sich zu befreien
Was jeder nur für sich kann aber
Die Chance dazu ist Teil der Würde
Die wir besser schützen sollten

jens tuengerthal 14.2.23

Wasbinich

Wasbinich

Was bin ich war eine Fernsehsendung
Mit Robert Lembke der vor dem heiteren
Beruferaten seine Gäste fragte welches
Schweinderl sie gerne hätten in das dann
Je nach Erfolg des Rateteams das Geld
Geworfen wurde was irgendwie ziemlich
Typisch für unsere Gesellschaft war
Denn was wir sind sind wir durch den
Beruf der uns zu etwas macht wie der
Gewinn von Geld als Glück uns scheint
Um uns ein gutes Leben zu leisten doch
Was bin ich wenn ich mich ohne diese
Eher durchschnittlichen Normen neu
Definieren will oder muss weil was war
Nicht mehr zu mir passt und wohin führt
Der Weg in einer Gesellschaft in der die
Anpassung zur Vermessung wichtiger ist
Als Zufriedenheit im Wesen überlege ich
Bin ein Dichter ohne davon zu leben oder
Wie gewöhnlich leben zu wollen weil die
Teilnahme am Markt des Ausverkaufs
Auch die Distanz des Betrachters nimmt
Die nötig ist um über das zu schreiben
Was ich sehe erlebe und dazu denke
Bin ich ein eher liebender Mensch der
In Liebe und Sexualität alles findet
Wofür reine Zahlen sprechen könnten
Bin ich eher ein geistiges Wesen das
Zurückgezogen in der Bücherwelt lebt
Ein Literat aus dem Café der über alle
Wie jeden gerne schreibt aber bin ich
Dann nur Beobachter oder Teil dessen
Was macht mich im Kern dabei aus
Bin ich von allem etwas wie immer
Ein wenig von meinen Teilen die in
Wechselndes Gleichgewicht gebracht
Werden indem ich mit ihnen spiele
Bin ich ein Dichter und Denker in der
Tradition die nicht erst in Weimar
Teil unserer Geschichte wurde
Was bin ich wirklich und was ist
Wenn ich das nicht verkaufen will
Weil über was ich war irgendwann
Die Nachwelt philosophieren mag
Oder vielleicht auch einfach lachen
Wenn es nicht bloß vergessen wird
Was bin ich also für mich ohne das
Maß meiner Umwelt zu wollen wie
Deren Maßstäbe zu flüchten die
Dem Anarchen in mir zuwider sind
Überlege ich und weiß es nicht so
Zu beantworten wie gewünscht
Bin und eigentlich genügt das
Ab und zu glücklich zu sein
Auch ohne Schweinderl
Für mich allein

jens tuengerthal 14.2.23