Lektürentagebuch 12.2.25
Von der Lebenslust in Berlin erzählt
Franz Hessel als Flaneur wunderbar
Wie er in Begleitung von Damen oder
Erfahrenen Herren die Orte besucht
Welche Etablissements gerade in
Mode sind welche schon wieder
Gemieden werden um nicht in
Schlechter Gesellschaft zu sein
Viel gibt insbesondere die Jugend
Für gerade aktuelle Orte aus was
Wichtiger sein kann als das was
Es dort wirklich zu erleben gibt
Auch die Reihenfolge des Auftauchens
In bestimmten Lokalitäten ist bedeutend
Von den Richtigen gesehen zu werden
Was ein Maßstab des Glücks ist
Habe viele Clubs Berlins noch nie
Besucht noch habe ich es vor doch
Zu wissen es gibt sie in Laufnähe
Ist für mich schon verwegen genug
Oder mit der früheren Barkeeperin
Des einen bekannten schon nackt
Am See gelegen zu haben klingt
Auch für hiesige Verhältnisse gut
Bekanntschaft ist wichtig gerade
Im Nachtleben wie es Hessel hier
Beschreibt wo der gute Wille über
Zutritt oder Willkommen entscheidet
Maria und Gert mit denen er durch
Die verschiedene Lokalitäten tingelt
Haben beides genug auch die nötige
Unruhe nirgendwo lange zu bleiben
Außer dort wo es gerade besonders
Angesagt als quasi Geheimtipp ist
Hier wird es auch länger ausgehalten
Um viele Bekannte noch zu treffen
Später offeriert ihnen Gert noch wo
Sie nun überall bis zum Mittag gute
Suppe noch bekämen denn damals
Wie heute gilt irgendwas geht immer
Alleine besucht er dann verschiedene
Bälle für die reifere Dame von einem
Bekannten Haus in der Chausseestraße
Zu Clärchens Ballhaus zu jenen Orten
Die über Tischtelefone Verbindungen
Herstellen können wo es immer mehr
Damen als Herren gibt darum keiner
Letztlich alleine wieder gehen muss
Die bunte Vielfalt hat sich noch bis
Heute in Berlin erhalten auch mit den
Lokalitäten die der Paarung förderlich
Sein können für alle die das wollen
Ohnehin dreht sich das Leben der
Meisten um Paarungen wie deren
Mehr oder weniger lustvollen Vollzug
Den sie je nachdem gut tarnen
Ob sich die Realität je mehr lohnte
Als die nur Lektüre darüber oder das
Dichten als Flaneur mit Abstand sei
Der Damen wegen offen gelassen
jens tuengerthal 12.2.25
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