Dienstag, 24. Dezember 2013

ErSchöpferGeschichten

Wir feiern Geburtstag
Von einem der behauptet
Der Sohn von einem zu sein
Den es gar nicht gibt

Jedenfalls nicht wirklich
Für manche doch ganz real
Der Draht nach oben
Wo das Nichts mehr ist

Er wurde hingerichtet
Weil er Aufstände anfachte
Unruhe jedenfalls brachte
Trotz höherer Sendung

Der den er seinen Vater
Nannte soll der sein der
Alles geschöpft hätte
Was natürlich wuchs

Immer mehr wissen wir
Was wie zu Wesen wuchs
Warum Natur funktioniert
Wie sie es natürlich tut

Dennoch finden es viele
Gut zu glauben im Nichts
Sei etwas was Anstoß gab
Das alles wuchs wie es ist

Nicht wenige meinen sogar
Es gäbe etwas von uns was
Über uns hinaus existierte
Auch wenn es Glaube ist

Sicher sind ganz viele
Wir hätten eine Seele die
Eine Brücke zum Höheren
Uns phantasievoll baut

Diese erdachte Seele sei
Was uns im Kern ausmache
Ohne dass sie fassbar wäre
Gilt sie als Urgrund des Sein

Der Fingerabdruck des dazu
Geglaubten Schöpfers finde
Sich in dieser unsichtbar
Luftigen Gestalt wieder

Warum uns der angeblich
Schöpfer dann mit solch
Unvollkommenem Körper
Noch versah ist strittig

Wieso auf der anderen Seite
Die Lust am Körper als eher
Sünde galt während die Seel
Rein sein könne ist unklar

Ob die Infragestellung der
Realen Existenz um einer
Geglaubten Höheren wegen
Glücklich macht noch mehr

Dennoch tun es viele dabei
Sichtbar glücklicher real als
Viele die mit dem Nichts der
Existenz sich abfanden

Was glücklich macht und
Gut tut wird gut sein liegt
Nahe nur warum dies Glück
Mit Hölle versehen eher fern

Weil nicht alles gut ist was
Der angeblich Allmächtige
Schuf um uns zu prüfen
Wird das System angepasst

Ob wir glücklicher wären
Würden wir uns damit
Abfinden in der besten aller
Welten nur einmal zu leben

Ob wir das Glück mehr noch
Genössen verschöben wir
Das Schönste nicht auf die
Höhere Ebene der Phantasie

Es liegt in der Dialektik der
Geschichten vom Schöpfer
Das es gut und böse gibt
Wir im Leben auch leiden

In unserer Natur liegt nur
Es so schön wie möglich
Haben zu wollen was immer
Dies wem auch ist

Warum stellen wir das
Glück der Existenz infrage
Um Hoffnung an Phantasien
Von Seele zu hängen

Gerade um Weihnachten
Gilt es als gut neben dem
Konsum als Bürgerpflicht
Höheren Wesen zu huldigen

Kindern wird was vom
Weihnachtsmann erzählte
Oder dem Christkind das
Ihnen die Geschenke bringt

Jene die so das Fest der
Liebe der ganz natürlichen
Wiedergeburt des Lichts
Wandeln missbrauchen es

Sie reichen den Aberglauben
An ihre Kinder weiter statt
Sich liebend zu beschenken
Drücken sie sich lieber

Es mag jeder glauben was
Ihm gefällt doch wo wir die
Liebe feiern wären wir wohl
Besser aufrichtig vernünftig

Wie sollen wir die Liebe nun
Feiern wo sie nicht mehr
Menschlich ist wie im nur
Stress glücklich sein

Wer sich einen Schöpfer
Erfindet um das Sein nach
Ihm gut und böse zu finden
Ist verantwortungslos

Hab meine Welt auf mich
Gestellt außer mir ist nichts
Von dem ich wissen kann
Schrieb Max Stirner weise

Mehr genießen was ist statt
Die Welt auf ein Jenseits hin
Zu betrachten könnte viele
Glücklicher hier machen

Gerade wenn das Licht
Wiederkommt ist es gut
Das Glück zu bedenken
Um es zu würdigen

Als das was es ist
Mehr als nur sein könnte
Bescheiden glücklich statt
Erschöpft in der Schöpfung
jt 24.12.13

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