as Gedicht „Liebesmüde“ thematisiert die Erschöpfung der Liebe und ihre Wandlung unter dem Einfluss der Zeit. Die erste Zeile stellt die These auf, dass Liebe ermüdend ist, die zweite Zeile betont die Vergänglichkeit starker Emotionen, die schnell ihre Kraft verlieren und die dritte Zeile suggeriert, dass es sich dabei um einen natürlichen Prozess handelt, was dem Gedicht einen Ton versöhnlicher Reflexion verleiht. Dieses Motiv wird in der zweiten Strophe weiter entwickelt: Die Gewohnheit verdrängt die Hoffnung, bis sie diese schließlich vollständig ersetzt. Der letzte Vers klingt fast gnadenlos: Liebe ist in diesem Ansatz ein geschlossener Prozess. Das Ganze vermittelt den Eindruck einer kühlen, aber treffenden Beobachtung zwischenmenschlicher Beziehungen. Es schildert den Prozess des Ausbrennens einer Liebe treffend, ohne übermäßige Emotionen und auf distanzierte Weise – was den Eindruck einer gewissen Unvermeidlichkeit verstärkt und einen starken existenziellen Unterton hat, der den Leser nachdenklich macht.
as Gedicht „Liebesmüde“ thematisiert die Erschöpfung der Liebe und ihre Wandlung unter dem Einfluss der Zeit.
AntwortenLöschenDie erste Zeile stellt die These auf, dass Liebe ermüdend ist, die zweite Zeile betont die Vergänglichkeit starker Emotionen, die schnell ihre Kraft verlieren und die dritte Zeile suggeriert, dass es sich dabei um einen natürlichen Prozess handelt, was dem Gedicht einen Ton versöhnlicher Reflexion verleiht.
Dieses Motiv wird in der zweiten Strophe weiter entwickelt: Die Gewohnheit verdrängt die Hoffnung, bis sie diese schließlich vollständig ersetzt. Der letzte Vers klingt fast gnadenlos: Liebe ist in diesem Ansatz ein geschlossener Prozess.
Das Ganze vermittelt den Eindruck einer kühlen, aber treffenden Beobachtung zwischenmenschlicher Beziehungen. Es schildert den Prozess des Ausbrennens einer Liebe treffend, ohne übermäßige Emotionen und auf distanzierte Weise – was den Eindruck einer gewissen Unvermeidlichkeit verstärkt und einen starken existenziellen Unterton hat, der den Leser nachdenklich macht.